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(English version follows below)

Das Grießbreiwetter hat sich im Laufe des Tages in ein IchweißnichtwieichzweikomplettverschlammteRegengarniturenbismorgenfrühtrocknensoll- und DerRegenkommtinunseremBadezimmerdurchdasFensterdurchundmachtPfützenaufdemBoden-Wetter geändert.

During the afternoon, the pudding weather changed into a Idon’tknowhowtodrytwocompletelymuddywaterproofsetsuntiltomorrowmorning – and a Therainiscomingthroughourbathroomwindowandcreatespuddlesonourbathroomfloor weather.

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Grießbreiwetter / pudding weather

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Heute ist zum Beispiel ein Tag, an dem ich mich überhaupt nicht darum reiße, die Kindergartenrunde zu drehen. Zumindest nicht mit dem Fahrrad. Mal wieder Sturmwarnung, gepaart mit Graupelschauern, bärks. Aber wenn meine Tochter den ganzen Vormittag bei so einem Wetter draußen spielen kann, werde ich wohl auch die Zähne zusammenbeißen können.

Dafür gibt’s heute Mittag zur allgemeinen Aufmunterung heiße Schokolade und Grießbrei!

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Today is one of the rare days when I don’t really like to do the kindergarden round. At least not by bike. Squalls and sleets, ugh! But if my daughter plays outside all morning, I should grit my teeth and get on my bike, shouldn’t I?

At lunch, we’ll have hot chocolate and sweet semonlina pudding.

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wirrer Jahresstart / woolly thoughts

(English version follows below)

Bisher geht sich das neue Jahr etwas wirr an und ich weiß immer gar nicht, wie ich so viele kleine wirre Teilchen in einen ordentlichen Blogbeitrag packen soll.  Letztes Wochenende gab es noch so ein paar letztes weihnachtliche Nachwehen, mit Sternsingern und am Weihnachtsbaum sitzen. Die Sternsinger bei uns (habe ich als ökumenische Aktion bestellt – so ein Haussegen tut uns sicher gut!) hat Karsten alleine bewirtschaftet, denn die Kinder schliefen gerade und ich war am Wochenende überraschend (und traurig) bei meinen Eltern und kam dort in den Genuß von hardcore-Sternsingern, die tatsächlich ihr Weihrauch-Schaukeldings dabei hatten und das Wohnzimmer in sekundenschnelle mit wabernden Weihrauchschwaden füllten. Nun sind also alle Neujahrssegen verteilt und die nächsten Monate müssen sich nur noch danach richten, bitteschön.

Eigentlich wäre es jetzt auch an der Zeit, die ganze Weihnachtsdekoration abzuhängen und zu verstauen, aber irgendwie konnte ich mich dazu noch nicht aufraffen. Vielleicht weil ich in den letzten Wochen so viel verstaut habe, dass ich einfach keine Lust habe. Dafür fährt gerade im Wohnzimmer mein Weihnachtsgeschenk herum, ein Saugroboter. Ich sag nur “Es saugt und bläst der Heinzelmann…”. Und jetzt bitte noch der Wein!

Schlaftechnisch sieht es mal wieder düster aus bei uns. Man sollte halt nie davon ausgehen, dass das zweite Kind so schön schläft wie das erste. Das gemeinsame Kinderzimmer ist da auch nicht gerade hilfreich, gestern ist der Kleine nun ausnahmsweise mal nicht um halb sechs aufgewacht, und dann wird prompt die Große wach und behauptet “Mami, ich bin aufgewacht, weil der Kleine geschrien hat!” Klassische Konditionierung, mh? Heute war’s dann zur Abwechslung mal wieder 5 Uhr, als der Kleine aufwachte (und es ist ja nicht so, dass wir bis dahin durchschlafen, weiß Gott nicht!). Als Ergebnis schläft der Kleine regelmäßig morgens bei der Kindergartenrunde ein – ist also alles so ein bisschen durcheinander mit seinem Schlafhaushalt. Irgendwelche Ratschläge an dieser Stelle sind herzlich willkommen!!

Die Kindergartenrunde genieße ich aber immer sehr, wenn ich nicht gerade gegen Orkanböen ankämpfen muss. Oder durch Schnee rutsche (ich bin höchstwahrscheinlich die Einzige in diesem Ort, die bei so einem Wetter mit Fahrradanhänger durch die Gegend fährt, was die Autofahrer dazu bewegt, mit offenen Fenster an mir vorbei zu fahren und ihren Senf dazuzugeben). Jeden Morgen durch den Wald zu radeln ist total schön. Bei Gelegenheit nehme ich mal die Kamera mit und mache ein paar Fotos. Und ich freu mich schon auf den Frühling, wenn die Vögel zwitschern und die Buschwindröschen blühen.

Als bisheriges Highlight der Woche habe ich gestern mal wieder was gekocht, was richtig lecker geschmeckt hat (Reis mit Brokoli und Lachs). Das beruhigt mein Gewissen, nun kann es heute ruhig wieder Nudeln geben.

Und als intellektuelles Highlight haben Karsten und ich gestern Abend eine richtig gute Diskussion über Genderstudies und Political Correctness gehabt. Also so richtig ohne dass einer von uns beiden sich übermäßig aufregt (ich) und der andere jammert, dass er schlafen will (Karsten). Da haben wir uns tatsächlich hinterher angeguckt und uns bestätigt, dass das grad richtig Spaß gemacht hat. Sachen gibt’s…

An dieser Stelle mal herzliche Grüße an alle Mitlesenden, danke für’s Dabeibleiben trotz wirrer Berichterstattung!

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So far, the new year has been a bit of a huddle and I always struggle to put so many small woolly thoughts into a decent blog post. Last weekend, we still enjoyed some christmassy aftermaths, with carollers and sitting around the christmas tree. The charollers at our place were welcomed  only by Karsten as the kids were sleeping at that time and I was on a spontaneous (and doleful) visit at my parents place (where we enjoyed some carollers as well – real catholic hard-core carollers who brought their incense thingy and, within seconds, filled the room with blue clouds of smoke). Now all the New Year house blessings are done and hopefully the next months are going to remember it!

Now it would be the right moment to take all the christmas decoration off again and pack it again, but somehow I couldn’t force myself to do it so far. Maybe because I have done so much packing and unpacking during the last weeks that I really don’t feel like I should continue. But while I am writing these lines, at least my christmas present is doing its rounds in our living room (a vacuum cleaning robot). I should actually put my feet up, drink a glas of wine and enjoy watching it.

Sleep-wise it looks pretty gloomy at our place right now. One should never ever assume that the second child will sleep as well as the first one. A shared room with the older sister is not helpful either. Yesterday, the hobbit actually DIDN’T wake up at half past five in the morning, but the little one got up at that time, telling me that the hobbit has been crying. Classic example for conditioning, eh? Today, the hobbit made it up by waking up at 5am again (and no, we don’t sleep through until then!). As a result, the hobbit regularly falls asleep while we do the kindergarden round in the morning – his whole sleeping pattern really is a bit off right now. Any advice on how to change it is warmly welcome!!

I am very much enjoying the kindergarden round though, that is if I don’t have to fight a storm. Or pedal my way through the snow (I am probably the only person in this town who is driving a bycicle with a trailer in a weather like this. Which actually causes the car drivers to pull down their windows and throw in their two pennies worth). But cycling in the forest each and every morning is really beautiful. One day I’ll remember to take the camera. And I am very much looking forward to spring, when the birds are chirping and the wood anemones are blooming.

So far, my highlight of the week has been lunch yesterday. Finally a meal that I cooked myself and that actually tasted good (rice with brocoli and salmon). It very much eases my conscience and I can relax when I am serving another round of pasta again tomorrow.

And another highlight, this time an intelectual one, took place yesterday evening. Karsten and I had a really good discussion about gender studies and political correctness. Really good. That type of good were noone gets overly excited (me) or complains that he actually wants to sleep (him). We looked at each other afterwards and agreed that it was actually a lot of fun, this discussion. Whatever next….

At this point, I’d like to send warm regards to all the readers – thank you for staying with me during these months, despite the woolly thoughts.

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Wintermorgen /winter morning

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Damit auch ja alle Wetterlagen in der ersten Kindergartenwoche abgedeckt sind: heute Schnee!

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Schärfer ging’s nicht… / More focus was out of question!

We do try to cover all possible kinds of weather during the first week of kindergarden. Today: snow!

 

 

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Neue Ära / new era

(English version follows below)

Seit Beginn der Woche hat bei uns eine neue Ära begonnen: die Große ist endlich ein Kindergartenkind geworden! Da kam zugegebenermaßen schon ein bisschen Sentimentalität auf – bei mir, nicht beim Kind. Das Kind hatte vorher verkündet, dass es schon ok sei, wenn ich am ersten Tag gleich wieder nach Hause fahren würde, sie würde sowieso mit den Kindern spielen, denn die würde sie ja schon vom Schnuppern kennen. Und so war es dann auch. So viel also zum Thema Eingewöhnung.

Das Wetter zeigte sich am ersten Tag gnädig, mit teilweise blauem Himmel. Zumindest nachdem die Sonne aufgegangen war, denn wenn wir losradeln ist es, wie wir festgestellt haben, noch stock ziemlich dunkel. Fühlt sich schon etwas lustig an, sein Kind morgens im dunklen Wald zurückzulassen.

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Morgens um kurz vor Acht / At around 8am

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Auf dem Weg zurück wird’s hell! / On my way back home it’s getting brighter!

Mittags wurde ein glückliches, dreckiges Kindergartenkind wieder abgeholt, mit blutverschmiertem Pflaster um den Finger (irgendwas mit abgerutschtem Werkzeug…), das vorhin vor sich hin sang: “Heute war ein wunderschöhöhöhöner Tag!”.

Am zweiten Tag wurden wir wettertechnisch schon etwas auf die Probe gestellt: Regen und Sturm. Machte der Großen aber anscheinend nichts aus, im Gegenteil, ich bekam am Mittag ein neu eingekleidetes Kind und eine Tüte voll mit verschlammten Klamotten zurück. Da kann man die neuen Ratschläge gleich in die Tat umsetzen – einzige Herausforderung ist in dem Fall die Tatsache, dass wir in ein Haus mit Fussbodenheizung eingezogen sind und ich demnach nicht genau weiß, wie ich jeden Tag die Sachen trocknen soll (keine Heizkörper…). Abends wurde deshalb spontan der Kamin angeworfen, ganz trocken wurde die Schlammkruste allerdings nicht.

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Heute, am dritten Tag, gab’s dann Sturmwarnung und die Kinder gingen in die Notunterkunft – und beim Abholen musste ich warten, bis alle anderen Kinder auch abgeholt waren, weil die Große noch bis zum Ende mit ihren neuen Freunden spielen wollte.

Für heute Nacht ist dann Sturmflutwarnung an der Ostsee und ab morgen wird’s kalt! So decken wir in der ersten Woche gleich alle Eventualitäten ab.

Es ist so so schön zu sehen, dass die Große so viel Spaß hat und ich hoffe, sie wird dieses Jahr unendlich viele wunderschöhöhöhöne Tage haben!

Ps: Und weitere Tipps zum Umgang mit komplett verdreckten Klamotten nehme ich gerne entgegen!

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With the  beginning of the new year, a new era started for us: the little one finally turned into a kindergarden kid. There was, to be honest, some sentimentality involved! It’s a big step for a mother, isn’t it? The kid, however, already stated in advanced that it’s totally fine for me to just drop her off and cycle back home as she already knows some kids from our trial morning. And that’s how we did it. So much about the familiarization period.

The weather was very kind on the first day, with partly blue sky. Well, after the sun rised, of course. Because when we go there, it’s still dark. It does feel a bit funny to leave your child in a dark forest, really.

At lunchtime, I picked up a happy, dirty kindergarden kid with a blood-stained band-aid around his finger (something about slipping tools…) which was singing: “Today was a beautihihihifullllll day!”.

On the second day, the weather was becoming slightly more challenging: rain and storm. The little one didn’t mind, though. On the contrary, I picked up a newly dressed child and a bag full of muddy garments at lunch and was promptly able to try out the new advice on dirty outdoor clothes. The only drawback in this regard is the fact that we moved into a house with underfloor heating and are hence lacking a heater to dry the clothes. So we lightened our fireplace in the evening, but the mud didn’t manage to dry completely.

Today, on the third day, we had a storm warning and the kids went to the emergency shelter (a retirement home near the local minster). When I wanted to pick up the little one, I had to wait until all the other kids had been picked up as well as she refused to stop playing with her new friends.

For tonight, we have a storm flood warning for the Baltic Sea and tomorrow the temperatures are supposed to drop below zero. See,we are covering all eventualities regarding the weather in our first week.

It is incredibly great to see how much fun the little one is having and I sincerely hope that she’ll have endless “beautihihihifullly” days this year! Good luck, my girl!

Ps: And if you have any advice regarding completely muddy clothes – don’t hestitate to comment!

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Eigentlich…/ Actually…

(English version follows below)

Eigentlich hatte ich gerade einen Beitrag zu Silvester und zum ersten Kindergartentag der Großen geschrieben. Heute fing nämlich sozusagen eine neue Ära an. Und dann muss ich hören, dass meinem kleinen Cousin zu Silvester ein Böller ins Gesicht geworfen wurde und der Junge nicht nur innen und außen an der Wange genäht werden musste sondern auch noch eine perforierte Hornhaut hat. Und das man noch nicht mal weiß, wer das war.

Nun sitze ich hier und brodel wütend vor mich hin und fühl mich so gar nicht danach, den glücklichen Kindergartenbeitrag zu veröffentlichen. Liebe Leute, es kann doch nicht sein, dass man zu Silvester seine Kinder nicht mehr auf die Straße lassen kann! Vielleicht sollte man sich da mal an anderen Ländern ein Beispiel nehmen, wo private Feuerwerke ganz weggelassen werden und die Stadt dafür für ein entsprechend fulminant großes (und sicheres!) sorgt.

Echt mal! Wo kommen nur die ganzen Idioten her?

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Actually, I was about to publish a post about New Years Eve and the little one’s first day in kindergarden as today was the beginning of a new era, so to say. But I just received the news that somebody threw a firecracker directly into my little cousins face and that the boy not only needed stitches on the in- and outside of his cheek but also has a perforated cornea now. And the family doesn’t even know who did this.

And now I am sitting here, seething, and don’t feel like publishing a happy kindergarden post. Really, why is it that you can’t let your children walk down the street on New Years Eve nowadays? Maybe Germany should learn a lesson from other countries, forbid private fireworks and organise accordingly huge (and safe!) ones by the city!

For crying out loud, where do all these idiots come from??

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So ‘ne Art Jahresrückblick / Some kind of review

(English version follows below)

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(Foto mit Dank von mein Schwiegervater / picture courtesy of my father-in-law)

 

Eigentlich wollte ich ja einen Weihnachtspost schreiben. Naja, ganz eigentlich wollte ich vor Weihnachten noch etwas schreiben und dann allen Frohe Weihnachten wünschen. Aber wie das halt so ist, dann kommt die Verwandschaft an und der Weihnachtstrubel beginnt und dann erwischt einen auch noch eine Stirnhöhlenentzündung hinterrücks und statt in den Gottesdienst zu gehen, liegt man mit Schüttelfrost im Bett. Nichtsdestotrotz hatten wir sehr gemütliche und fröhliche Feiertage, der Tannenbaum (unser erster eigener!) war voller Wichtel und Schokokringel, wir haben gut gegessen und schaurig-schön gesungen und unsere Papiertonne mit Geschenkpapier vollgestopft.

Nun ist bald schon Silvester, was hoffentlich ähnlich entspannt wird wie Weihnachten (nur ohne die Stirnhöhlenentzündung bitte). Sowieso ist das mein guter Vorsatz für das neue Jahr: so entspannt wie möglich! Alles!

Das letzte Jahr hat uns irgendwann ganz schön an unsere Grenzen gebracht. Letztes Silvester wussten wir nicht, wo es uns in ein paar Monaten hinverschlagen würde. Bis zum Herbst waren immer nur die nächsten zwei Monate finanziell abgesichert. Erst war ein Postdoc in Zürich in Aussicht, dann in Finnland, dann wieder Zürich, und am Ende doch Kiel. Die ganze Unsicherheit hat sich bei mir im Frühjahr in Form von Panikattacken bemerkbar gemacht, die der Hausarzt zwar bestätigte, aber es nicht für nötig hielt, weiter darauf einzugehen. Dazu kam der Abschluss von Karstens Dissertation und die Verteidigung. Ab April war der Kleine äußerst  schlecht gelaunt und wir wissen bis heute nicht, warum. Erst seit circa vier Wochen haben wir das Gefühl, dass er das Leben wieder genießen kann. Im Herbst kam dann plötzlich innerhalb von zwei Tagen die Entscheidung, den einen Job hinzuschmeißen und zurück nach Deutschland zu ziehen. Nach zwei Wochen war klar, dass wir so schnell keine Chance auf dem Kieler Wohnungsmarkt haben und wir haben plötzlich total spontan nach einem Haus gesucht (und eins gefunden). Karsten zog bereits im Oktober nach Norddeutschland während ich vier Wochen mit den Kindern in der Schweiz blieb und versuchte, den Umzug nebenbei vorzubereiten. Dann der Abschied von liebgewonnenen Freunden. Der Umzug selbst zog sich über mehrere Tage, und das ganze Auspacken und Aufbauen über mehrere Wochen, da immer nur abends oder am Wochenende Fortschritte gemacht werden konnten. Nebenbei ging die Heizung kaputt, ebenso wie der Wasserhahn für die Waschmaschine, der eine Lichtschalter und die Tür des Tiefkühlschrankes. Ganz zu schweigen von dem ganzen Blödsinn des Kleinen. Jetzt, am Ende des Jahres, sitze ich da und weiß: nächstes Jahr muss anders werden. So geht’s nicht mehr weiter. Ich habe das Gefühl, dass ich irgendwo zwischen den ganzen Entscheidungen verloren gegangen bin und hier nur noch so ein lächerlicher kleiner Abklatsch von mir für Essen und frische Windeln sorgt.

Es gab aber auch viel Gutes dieses Jahr! Wir haben viele wunderschöne Ausflüge gemacht und versucht, zu genießen wo immer es ging. Karsten hat seine Dissertation abgeschlossen und mehrere Veröffentlichungen dieses Jahr gemacht. Wir sind ohne größere Arbeitslosigkeit zum nächsten Job gekommen und haben ein neues Zuhause gefunden. Wir hatten mehrere wunderschöne Kurzurlaube in der Heimat, auf einem Bauernhof und in Graubünden. Auch ein Kindergartenplatz ist freigeworden. Sowieso die Kinder: rauben einem die Kräfte, aber sind gleichzeitig die allerbesten Kinder, die man sich wünschen kann! Bis auf kleinere Krankheiten dieses Jahr sind wir alle gesund und munter. Und vor allen Dingen hatten wir die großartige Unterstützung unserer Familie und unserer Freunde, die uns immer wieder aufbauten, uns Zeit schenkten, mit uns lachten und uns in allen denkbaren Aspekten halfen.

Deshalb starte ich also das neue Jahr mit dem festen Vorsatz: so entspannt wie möglich! Keine Zukunftsängste, keinen unnötigen Stress. Die Kinder werden ab Anfang des Jahres zum ersten Mal  beide zumindest teilweise vormittags betreut. Vielleicht schaffe ich es dann auch mal wieder öfter zu bloggen. Oder einfach mal in Ruhe eine Tasse Kaffee zu trinken. Und Freunde und Familie, die werden wir nächstes Jahr hoffentlich wieder ganz oft sehen und viele wunderschöne Sachen mit ihnen unternehmen!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2017!

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Actually, this was supposed to be a christmas post. Well, originally I wanted to write a post before christmas, wishing you all a wonderful holiday. But you know the way it is…the relatives arrive, the christmas hustle starts, and then one is taken down by a nasty sinus infection and instead of going to church one lies in bed with ague. Nevertheless, we had some very cozy and merry christmas days, the christmas tree (our first one) was decorated mainly with christmas elves and sweets, we ate well, our christmas carols sounded as dissonant as always and our paper bin is stuffed with gift wrap paper.

New Year’s Eve is approaching fast and I do hope it is going to be as relaxed as christmas, minus the sinus infection. Relaxation is my one big resolution for the new year!

Last year has been quite exhausting and has brought us to our limits. One year ago, we didn’t know where we’d end up in 2016. Until fall, we only knew about our financial incomes two months in advanced. Different job opportunities were discussed and prepared for: postdoc in Zurich, in Finland, Zurich again, then Germany.  For me, this continiuous uncertainty manifested itself in panic attacks in spring, which were somhow confirmed by my doctor but who didn’t see the necessity to act upon it. Additionally, Karsten was working on his Phd and his first papers. From April onwards, the hobbit was in an extremely bad mood and until today we don’t really know what was wrong. Since a few weeks, he finally seems to enjoy his life again. In fall, we suddenly had to decide to quit the job in Zurich and instead take a job in Germany – all within two days. After two weeks, it turned out that we don’t really have a chance getting a suitable rental flat in Kiel, so we spontaneously started to look for a house (and found one). Karsten already moved to Germany at the end of October while I stayed in Switzerland with the two kids, trying to somehow prepare the move. Followed by the farewell of dear friends. The move itself wasn’t finished as quickly as I’d hoped for as there was only time in the evenings or the weekends to do all the setting-up and unpacking. Along the way, the heating broke as well as the water tap for the washing machine, the light switch and the door of the freezer. Not to mention all the mischief coming from the hobbit. Now, at the end of this year, I feel that something has to change. It can’t go on like this. Somewhere between all the decisions, all the worries and all the boxes I feel like I lost myself and there is only a ridiculous poor copy of myself trying to get dinner ready and the diapers changed.

But it would be wrong to say that this year had nothing to offer but worries. There was so much goodness in there as well. We did some beautiful trips and tried to savour each and every moment. Karsten finished his phd and managed to publish several papers. We managed to get onto a new job without any long time of unemployment and we found a new home. We had several short but beautiful holidays at home, at a farm and in Grisons. We got a placement at a kindergarden. Oh, and the children: the cause of sleepless nights and grey hair, but god, they are the most awesome and loveliest kids in the world! Also, we have been hale and hearty, apart from some minor illnesses this year (I didn’t really need the hand foot mouth disease though!). And, most importantly: we had a great support of friends and family, who always cheered us up, who spent time with us, laughed with us and helped us in any possible way.

That’s why I am going to start the new year with the resolution: as relaxed as possible! No anxiety about the future, no unnecessary stress. The little one will start kindergarden, and I might be able to find a place for the hobbit for two or three mornings as well, so for the first time after 3,5 years I might have some time for myself again. I might be able to write some proper blog posts again. Or I might simply sit down and drink a cup of coffee and read the news. And hopefully, we’ll visit or be visited by numerous of our friends and family members in order to create more fantastic memories!

In that sense, I wish you a Happy New Year 2017!

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Weihnachtszeugs / christmas stuff

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So langsam rückt Weihnachten ja näher und näher und ich muss sagen, dass ich mich direkt auf die Weihnachtstage freue, weil ich glaube, die werden wesentlich entspannter als der Alltag zur Zeit. Vielleicht hängen bis dahin sogar die Lampen in unserem Haus.

Das vierte Adventswochenende haben wir genutzt, um unsere Freunde und meine Patenkinder zu besuchen, die passenderweise eine Woche nach uns ebenfalls nach Norddeutschland gezogen sind. Fast 15 Jahre konnten wir uns immer nur ein-zwei Mal im Jahr sehen und nun wohnen wir auf einmal nur eine Stunde Autofahrt entfern – das ist schon super! (Lustiges Detail am Rande: ich bin damals mit 13 Jahren von Lübeck nach Sachsen gezogen. Mein ältestes Patenkind zog nun mit ebenfalls 13 Jahren von Sachsen nach Lübeck.) Wir haben also einen wunderschönen Tag am Stadtrand von Lübeck verbracht und unsere Freunde, deren Kinder inzwischen alle schon zur Schule gehen, haben sich wie Tante Berg aus der Krachmacherstraße zweimal gefreut: Einmal als wir kamen und einmal als wir wieder gingen. Ist halt etwas trubelig zur Zeit bei uns. Aber immerhin haben wir Lebkuchen ausgestochen und Lebkuchenhäuser gebaut. Unseres ist dank meines nicht vorhandenen architektonischen Augenmaßes eine Kirche ohne Turm geworden.Sieht schick aus!

Am Sonntag haben wir einen Weihnachtsbaum gekauft. Das war wider Erwarten erstaunlich entspannt (so ziemlich der einzige entspannte Moment des Tages. Den weiß man dann um so mehr zu schätzen!). Wir waren nach dem Frühstück beim lokalen Holzhändler bzw bei seiner Weihnachtsbaumanpflanzung und schafften es tatsächlich, dem großen Ansturm zuvor zu kommen. Wir schauten hier und dort, passten auf, dass wir den Kleinen nicht inmitten des Weihnachtsbaumwaldes verloren ging und haben uns nach nach kurzer Zeit schon entschieden. Die Kinder bekamen zwei Tannenbaumsetzlinge für den Garten geschenkt, es gab Glühwein und Kekse und dann kam auch noch der Weihnachtsmann und hatte Gummibärchen für die Kinder dabei. Jackpot! Woher der bloß weiß, wie sehr die Große auf “Gummibärlis” steht?

Heute dann Weihnachtspunsch-Trinken im Waldkindergarten, allerdings konnten nur wenige der anderen Eltern kommen – meine neuen Kontakte sind also nach wie vor kaum existent. Dafür hatte die Große wieder viel Spaß und ich habe mir Infos geholt, wie oft die anderen Eltern eigentlich die Schneeanzüge der Kinder waschen (einmal die Woche – oder, als Alternative: gar nicht, die werden nur getrocknet und ausgeklopft! Letzteres erscheint mir sinnvoll).

Und nun plane ich mal ein bisschen die Weihnachtseinkäufe. So ohne Auto erfordert das nämlich eine gewisse Logistik!

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Hurra! Es gibt sie auch in der neuen Heimat!

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Slowly but steadily, christmas is approaching and I must admit that I am kind of looking forward to the holidays as I believe that its going to be much more relaxed than our daily routine right now. Maybe we are even lucky and we’ll manage to install proper lamps before.

We used the last weekend before christmas to visit our friends and my godchildren, who moved to Northern Germany a week after we did. For almost 15 years we were only able to see each other once or twice a year, and now we are suddenly just a one-hour-drive away…that’s pretty awesome! (Funny detail: when I was 13, I moved from Lübeck to Saxony. My oldest godchild, who is 13 years old, now moved from Saxony to Lübeck.) We spent a beautiful day at the outskirts of Lübeck  and our friends, whose kids are already going to school, felt like Ms Berg from The Children of the Troublemaker Street: they were happy when we arrived and they were happy when we left. Well, it can be a bit turbulent with us at the moment. But we managed to bake gingerbread biscuits and and a gingerbread house. Ours looks, thanks to my non-existent architectonic talent, like a church without tower. Neat!

On Sunday, we bought our christmas tree. It was, contrary to our expectations, surprisingly relaxed (pretty much the only relaxed moment of the day. One really knows how to appreciate it then!!). After breakfast, we visited the christmas tree forest of our local timber salesman and we managed to get there before everyone else. We looked here and there, paid attention to the hobbit as he was at risk to get lost between the tress and after a few minutes we agreed and bought a nice fir. The kids were given small fir seedlings for the garden, there was mulled wine and christmas cookies and even Santa Claus was swinging by, bringing sweets for the children.

Today, there was a mulled wine session (alcohol-free) at the forest kindergarden, but unfortunately only a few parents were able to make it – so my new social contacts are still kind of waiting. But the little one had fun and I did some research on how often the other mothers are washing the outdoor garments (reaching from once a week to the alternative: never, just dry them and tap the dirt off. The latter seems feasible!)

And now I am about to plan the christmas shopping. Without a car, this shouts for a bit of logistics.

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bei Wind und Wetter / in all kinds of weather

(English version follows below)

Einer der Gründe, weshalb ich mich auf Deutschland gefreut habe, ist die Möglichkeit für die Große endlich  in den Kindergarten gehen zu können. In der Schweiz ist der Kindergarten Teil des Schulsystems und beginnt verpflichtend mit 4 Jahren. Davor gibt es die Möglichkeit das Kind in einer Krippe betreuen zu lassen oder, ab ca 3 Jahren, eine Spielgruppe zu besuchen. Der Betreuungsschlüssel und die Versorgung in der Krippe ist super, viel besser als in Deutschland, aber entsprechend kostet das Ganze auch. Und zwar so viel, dass wir es uns lange schlichtweg nicht leisten konnten. Nur das letzte halbe Jahr haben wir die Große für zwei Vormittage in der Woche in eine Krippe gegeben. Dabei habe ich immer ein bisschen bedauert, dass sie diese typische Kindergartenerfahrung, an die ich mich immer gerne erinnere, nicht machen kann.

Sobald wir wussten, wo es mit dem Umzug hingeht, haben wir sie im Kindergarten angemeldet. Leider waren in den Kindergärten in unserer Nähe keine Plätze frei. Inzwischen ist eine Familie aus dem Dorf weggezogen und dementsprechend ist ein Platz freigeworden, nur nicht im klassischen Kindergarten sondern in der Waldgruppe.

Karsten war gleich vollauf begeistert (wer ihn kennt, der wird nicht überrascht sein). Ich hingegen war etwas skeptischer. Ich bin gerne draußen mit den Kindern, aber fünf Stunden jeden Morgen, bei Wind und Wetter und Regen und Kälte? Ganz ehrlich, mir würde es gerade im norddeutschen Schietwetterwinter morgens schwerfallen mich dazu aufzuraffen. Außerdem hat die Große schon ein ziemlich bestimmtes Bild vom Kindergarten in ihrem Kopf und kuschelt sich gerne zwischendurch irgendwo hin um ein Buch zu lesen. Sowieso will sie seit einigen Monaten lieber drinnen spielen anstatt mit mir rauszugehen. Dementsprechend war ich mir nicht sicher, ob die Waldgruppe etwas für sie ist.

Letzte Woche waren wir dann mal dort um zu Schnuppern. Die Große war anfangs recht schüchtern, hat nichts gesagt und nur geguckt. Beim Frühstück im Bauwagen (sehr gemütlich, sehr eng, mit geheiztem Ofen) mochte sie nichts essen. Der Kleine hat dafür ganz ungeniert fast das ganze Frühstück des Erziehers aufgefuttert. Danach gingen einige der Kinder raus um zu klettern, zu buddeln, zu schaukeln und sich in den Matsch zu werfen. Die Große folgte ihnen und ließ mich im Bauwagen sitzen. Und fing an zu spielen. Als ich nach zwei Stunden nach Hause wollte, weigerte sie sich und wollte bleiben, bis alle anderen Kinder auch abgeholt wurden. Sie lachte, sie warf sich in den Matsch und sie spielte mit Begeisterung mit den anderen Kindern. Das war so schön zu sehen!!

Jetzt füllen wir also die Anmeldebögen aus. Und ich hoffe, dass die Eingewöhnung genau so gut klappt wie das Schnuppern! Und lieber Gott, bitte lass doch in der ersten Woche die Sonne scheinen. Oder es zumindest nicht in Strömen regnen.

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One of the reasons why I was looking forward moving back to Germany is the opportunity for the little one to finally join a kindergarden. In Switzerland, kindergarden is part of the primary school system and is starting at the age of four. Before that age, there is only nursery or, starting with 3 years, playgroups. The number of the teachers, the support and the general supply is in most cases much better than in Germay, but it costs accordingly. It costs so much that we simply couldn’t afford a nursery during the last years. It was only during the last six months that the little one was going to a nursery two mornings a week. I always felt a little sad that my daughter won’t have the for me typical kindergarden experience and that she wasn’t part of a regular group with fellow kids.

So, as soon as we knew where we’ll move to, we applied for a place in a kindergarden. And were told that there is no place available right now but that we are put on a waiting list. By now, one family moved away and there is an open spot, but not in a traditional kindergarden but in a so called forest group.

Karsten was very enthused right away (those of you who know him won’t be surprised). I, on the contrary, was a bit sceptical. I like to be outdoors with the kids, but five hours every morning no matter if it’s pouring rainfall or icy wind? I admit that I would probably struggle to pull myself together every day during the Northern German dreary winter. Also, the little one already has quite a precise idea of how a kindergarden looks like. She likes to cuddle up in a corner every now and then, just reading a book. Anyway, since a few months she prefers to play inside instead of outside. That’s why I wasn’t sure whether a forest kindergarden will be the right choice.

Last week, we had a trial day in the forest. The little one was pretty shy during the first hour. She didn’t say anything, just watched. During breakfast time in an old construction trailer (very cosy, very cramped, with an old warm oven), she didn’t like to eat. Instead, her cheeky little brother ate almost all of the teachers breakfast. Afterwards, some of the children went oustide to play, to climb trees, to dig and to roll around in the mud. The little one followed them and left me in the trailer. And then she started to play. With a bit of hestitation at first, but that didn’t last long. When I wanted to go home after two hours, she refused, stating that she will only go home when all the other kids are going home too. She laughed, she climbed trees and she rolled around in the mud. It was so great to see her play with other kids again!!! (The last weeks have been a bit of a draught kid-wise).

Now we are filling in papers. And I hope that the familiarization will be as successfull as the trial day. And please, God, please let there be sunshine during her first week. Or at least no pouring rainfall!.

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erste Male 10 / firsts 10

(English version follows below)

Mal wieder zur Abwechslung ein erstes Mal (die diversen Vorkommnisse der letzten Wochen mal nicht mit eingerechnet):

Erstes Mal Sandmännchen mit der Großen gucken! So süß! Frag mich, wieso wir das noch nie gemacht haben!

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Here comes, for a change, another first (excluding the happenings during the last weeks):

We introduced our kid to a great German TV-tradition. So cute! Why have we waited so long?

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