Gartenrückblick und Frohes Neues! / garden review and happy new year!

(English version follows below)

Hallo, hallo, allerseits, und ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid alle gut reingerutscht!

Bei uns hält die Trägheit der Feiertage noch an. Allgemeine Vollgefressenheit und langes Kuscheln am Morgen, zumindest mit einigen der Familie. Es gab aber auch mal wieder viel gutes Essen am Ende des Jahres, mannomann. Unser Silvesterbuffet mit Freunden zum Beispiel, das sah war so lecker, aber wir hatten uns in der Menge gnadenlos verschätzt. Zumindest mussten wir dann für die nächsten zwei Tage nicht kochen… Und anscheinend habe ich mich immer noch nicht an den Kuchenstandard meiner Schwiegerfamilie gewöhnt. Vielleicht gehe ich heute mal laufen…

Einen Jahresrückblick habe ich gar nicht geschafft, dabei war es ein schönes Jahr (anstrengend auch, mitunter, aber es ist ja die Tendenz zu merken, dass vieles mit der Zeit einfacher wird!). Mir fiel aber ein, dass ich ja mehr oder weniger regelmäßig die Gartenbeiträge geschrieben und dabei immer den gleichen Blick aus unserem Schlafzimmerfenster fotografiert habe. Hier ist also mein Schlafzimmerrückblick von 2018.

(Ich finde es immer wieder faszinierend zu sehen, wieviel mehr man von den Häusern sieht, wenn die Bäume kahl sind, und wie sich im Mai dann alles in ein grünes Paradies verwandelt! Außerdem kann man ganz wunderbar “Finde die Unterschiede” spielen…es gibt ja mindestens vier oder fünf sichtbare Neuerungen, wenn man genau hinschaut!)

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Ende Januar

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Ende Februar

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Mitte März

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Ende März

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Anfang April

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Ende April

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Mai

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Ende Mai

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Juni

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Juli

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August

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Oktober

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Anfang November

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aktuell

Hello, hello, my dear friends in the distance! We wish you a happy new year and hope that you had a wondeful, relaxing holiday at the end of the year.

We are still in the state of laziness, full bellies and sleeping in (well, at least some members of this family). The last two weeks were dominated by a lot of good food, and excellent company. There was also a little sickness (as usual) and some very long car rides, but all in all we had a very fine time.

I didn’t manage to write anything between the years, not even a review of 2018 although it seems to be obligatory to do so when you have a blog. It was a pretty good year, this year of 2018, that is for sure. Exhausting at some points, too. But generally, there’s the tendency that things are getting easier again (which is very nice).

But I noticed that I actually managed to write my garden update more or less regularly, and I took a picture from the view of our bedroom window almost every month. So here is our bedroom-window-review of 2018 (above).

(I’m always amazed how barren it looks during the winter and how much of the neighbouring houses one can actually see, until it turns into a green oasis in May. Also, it is a bit like “Finding the difference”…there are four or five bigger things that were built during the last year. Do you find them?)

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Frohe Weihnachten / Merry Christmas

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Alle Jahre wieder…/ Every year…

(English version follows below)

Dieses Jahr tu ich mich etwas schwer mit der Weihnachtsstimmung. Es wird gebastelt, gebacken und gesungen, aber irgendwie überwiegt der Stress und ein leichter Druck angesichts der allgemeinen Erwartungen, die jedes Jahr im Dezember vorherrschen.

Weihnachtspost zum Beispiel. Ich schreibe sehr gerne Briefe, und ich finde auch, dass es schön ist den anderen zu zeigen, dass man an sie denkt. Aber wieso muss man denn ausgerechnet in den vier geschäftigsten Wochen des Jahres auch noch allen Bekannten, Freunden und Verwandten Karten schreiben? Das ist doch totaler Wahnsinn. Vielleicht führe ich es nächstes Jahr einfach mal ein, dass wir eine Neujahrs- bis Frühlingspost verschicken. Im Januar und Februar ist doch sowieso immer ein Winterloch, da freut man sich doch sicher sehr über einen Gruß im Briefkasten.

Dann die Weihnachtskekse. Es hat jetzt diverse Backaktionen gebraucht, bis es überhaupt mal ein paar Kekse in die Keksdosen geschafft haben. Statt wie die letzten Jahre viele verschiedene Sachen zu backen, habe ich beschlossen, dass es nur noch zwei oder drei besonders leckere Rezepte gibt. Die da wären: Mandelsplitter und Zimtsterne. Und die obligatorischen Butterplätzchen für die Kinder zum Ausstechen, die ich aber geschmacklich überhaupt nicht mag.

Und die Weihnachtsgeschenke…ich weiß nicht, was mich dieses Jahr geritten hat, aber ich habe viel zu viel selbst gemacht. Das ist irgendwie noch so in mir drinnen, weil das Basteln von Geschenken früher zu meiner Lieblingsbeschäftigung in der Weihnachtszeit gehörte. Aber mit zwei kleinen Kindern zu Hause kommt man nur bedingt zum Basteln, und dieses Jahr war es einfach irgendwann echt stressig. Nichtsdestotrotz sind total feine Geschenke bei rausgekommen (die ich jetzt hier nicht schreiben kann – man weiß ja nicht, wer mitliest).

Das Weihnachtskonzert von der Großen in der Kirche war auch so, mh, lala. Ihre Gruppe musste über eine Stunde (!!!!) warten, bis sie endlich dran waren. Wir reden hier von 4-5 jährigen Kindern, den jüngstem bei dem Konzert, die in einer vollen Kirche eine STUNDE warten müssen, während die ganzen älteren Kinder alle vorher dran sind. Taktisch etwas fragwürdig, finde ich. Vor allem, wenn man den kleinen Bruder auch eine STUNDE auf der Kirchenbank beschäftigen muss. Und am Ende war die Große nach einer STUNDE! so fertig mit den Nerven, dass sie auf der Bühne fast in Tränen ausgebrochen wäre und aussah wie ein Weihnachtswichtel, dem Weihnachten abgesagt wurde.

Gab aber auch schöne Momente in den letzten Wochen. Zum Beispiel haben wir mit der Großen erstmals “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” geschaut, und hach, das ist toll, dass wir jetzt soweit sind so schöne Filme zu gucken! Die Sendung mit der Maus hat uns auch großen Spaß gemacht die letzten Male, vor allem die Beiträge mit Alexander Gerst (“Ich schlage beim Zähneputzen immer Purzelbäume. Warum? Weil ich’s kann!”). Und dann war ich bei meiner Freundin in Lübeck und habe mit ihr bis Mitternacht in ihrer Holzwerkstatt Lampen gebaut. Neben einem Geschenk (vielleicht, vielleicht auch nicht) habe ich eine Lampe einfach nur für mich gebaut, die steht jetzt auf dem Schreibtisch.

Nun muss gepackt, weiter gebastelt, sauber gemacht und morgen im Wald gepunscht werden. Nur nicht müde werden, hopp, hopp….

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This year I’m having a slightly hard time with the Christmas spirit. We are crafting, baking and singing, yes, but somehow the stress and the expectations that come with the christmas holidays are a bit too much this year, if you ask me.

Christmas cards, for instance. I love writing letters, and I also think it’s nice to show others that you think about them. But why , oh why does one have to write a card to every single friend and family member in the four busiest weeks of the year? That’s madness, and most cards are not telling half of what I’d like to write, simply because there’s no time for long texts. Instead of christmas cards I might just introduce a New Years- or Spring mail. There is nothing going on in January and February anyway, so it’s a much better time to have a nice card in your mailbox anyway.

Next topic: christmas cookies. It too several baking afternoons until some of the cookies actually made it into the cookie jar. Instead of baking many different cookies, like the last years, I decided to stick to two or three really good recipes. Which would be: Almond splinters and cinnamon stars. That’s it. Oh, and the obligatory cookies for the children to decorate, which I actually don’t like at all. But there have to be some sacrifices, I guess.

And the Christmas presents… I don’t know what came into me this year, but I tried to make too many gifts myself. It’s a leftover from my past when making christmas gifts was one of my favorite things to do during christmas time. I still like it, but with two small children there is only so much you can do, and this year it was just really stressful at one point because things had to be finished in order to be sent off. Still, I was able to come up with some pretty good presents (which I can’t write about right now as I don’t know who’s reading it. Maybe in another post after christmas).

The christmas concert of the little one’s music group had room for improvement too. The main thing to improve: please, please don’t let the youngest children wait the longest! The little one and her group had to wait over an hour until it was their turn. We are talking about children at the age of 4 to 5, whereas all  the others who were performing first were at least 10 years old. By the time of their song, the little one was so excited and exhausted at the same time that she almost broke into tears during the performance. Poor little one.

But of course there were nice moments during the last weeks too. For example, we watched “Three Wishes for Cinderella” with the little for the first time, and oh, that was awesome. I don’t know if it is popular in other countries too, but this movie is one of the most loved christmas movies in Germany. It’s an old production from 1973, and most of us know it from our childhood. Watching it with the little one and observing her emotions and reactions was such a beautiful moment! We also had fun with the messages from Alexander Gerst (“I always do somersaults while brushing my teeth. Why? Because I can!”). And then I visited my friend in Lübeck and we built lamps in her wood workshop until after midnight. One lamp is probably going to be a christmas gift, but the other one is just for me, and it is sitting on my desk now and making me smile.

So, now I am back to baking, gift wrapping and packing. Cheerio!

 

 

 

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Weihnachtszeit / christmas time

(English version follows below)

Die Weihnachtszeit kommt mir dieses Jahr ungeheuer kurz vor. Vielleicht liegt es daran, dass der Herbst so besonders lange und schön war, sodass man im November noch gar nicht das Gefühl hatte, mit den Weihnachtswichteleien anfangen zu wollen. Nun versuchen wir, alles unter einen Hut zu kriegen. Das Kekse backen zum Beispiel. Ich backe und backe und backe, und trotzdem sind die Keksdosen ständig leer. Mir scheint, wir haben dieses Jahr nicht nur eine, sondern mindestens zwei Weihnachtsmäuse.

Der Nikolaus wurde letzte Nacht von den Kindern sehnsüchtig erwartet. Abends gab es kurz Verunsicherung, als sie erfuhren, dass nur brave Kinder etwas kriegen (man sah es förmlich rattern in ihren Köpfen), aber die Zuversicht siegte. Das erste Mal wurde nachts um 3 Uhr nachgefragt, ob schon morgen sei. Danach ging es gefühlt im Stundentakt so weiter.

Ich hatte in diesem Jahr doppelt Spaß am Nikolaus, weil ich für die Nikolaussocken im Waldkindergarten zuständig war. Deswegen durfte ich den Schlüssel vom Bauwagen nehmen und die aufgehängte Sockengirlande bestücken. Hat Spaß gemacht, und ich mag es, mal in Ruhe das Spielgebiet der Kinder zu erkunden (normal warten wir Eltern ja beim Parkplatz und kommen gar nicht in die Gegend vom Bauwagen). Jetzt warten also neben Schokolade, Nüssen und Mandarinen auch zehn kleine Stiftmonster darauf, morgen aus den Socken zu kommen.

Is it only me, or does the christmas time seems unusually short this year? Maybe it’s due to the long and lovely autumn, so my christmas preparations didn’t start until the first of Decemeber (simply because it didn’t feel like it). Now I am desperately trying to get things done, like baking and crafting with the kids, but somehow we never manage to finish stuff. We have baked so many cookies by now, and yet the cookie jars are almost empty….it’s like tilting at windmills this year.

Today, we celebrate St. Nicholas Day in Germany and the kids were eagerly waiting for the night. In Germany, it’s not Santa Clause who’s coming at night to fill the socks, but it is St. Nicholas who fills the shoes or socks at night. Just the clean ones, though. The kids were slightly worried yesterday evening when they found out that only the nice kids get presents, not the naughty ones. You could see  the panic in their eyes while they were trying to remember how they’d behaved all day. But after some long thoughts they decided that they could be confident to get at least a little bit of sweets from St. Nicholas. The little one woke up at 3am, asking whether it’s already time  to get up. That was only the first time….

I myself had the pleasure of helping St. Nicholas twice this year as I was responsible for a little surprise at the forest kindergarden as well. So I was entrusted with the key to the trailer, and I had a fun time filling all the different socks. I really like to walk around the site with the trailer and to see how they decorated the inside of the trailer with firs and stars and candles – normally, the parents don’t see a lot of the playing area of the forest kindergarden, as we pick the children up at the parking area and not at the trailer. Now, chocolate, clementines, nuts and ten little pen monsters are waiting to be discovred tomorrow 🙂

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Startschuss / starting shot

(English version follows below)

Weihnachtsbäckerei mit unseren Freunden hat ja inzwischen Tradition. In der Schweiz war es der Keksmarathon, hier ist es seit zwei Jahren das Lebkuchenhaus-Backen. So auch dieses Jahr, als Startschuss der Weihnachtszeit. Mit 10 Kilo Lebkuchenteig, Weihnachtsliedern, sehr feinem Glühwein und Räuchermännchen. So lob ich mir das.

Das die Kinder unserer Freunde deutlich vertrauter mit diversen Bastelprojekten sind, merkt man übrigens daran, dass sie sich vor dem Lebkuchenbacken hinsetzen, Papier und Stift nehmen und eine Skizze ihres Projektes machen, diese dann ausschneiden und auf den ausgerollten Lebkuchen übertragen. Wir hingegen machen das Pi mal Daumen. Was sich dann auch etwas im Ergebnis wiederspiegelt. Lecker schmeckt jedenfalls das zusammengekrachte Hexenhaus genau so wie der durchgeplante Zug mit Sitzreihen und Fenstern.

(Von dem Zug habe ich leider kein Bild, aber das letzte Foto zeigt das Hofensemble von Petterson und Findus :-))

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Christmas baking with our friends has become a deeply beloved tradition by now. In Switzerland, we had the annual baking marathon, here we started the gingerbread house tradition. Which marked the beginning of the christmas season this year. With 10 kilo of gingerbread dough, christmas carols, very fine mulled wine and incense smokers. Perfect!

One immediately notices, by the way, that the children of my friend are much more used to planning craft projects than ours. When they are about to build a gingerbread house, they sit down, take a pencil and a paper and draw a sketch of their project, which they then cut and copy it onto the gingerbread dough. We, on the other side, cut it as we by rule of thumb. Which shows in the result, of course. But the crashed gingerbread house tastes, thank god, as good as the designed train with seats and windows.

(I don’t have a picture of that truly fabulous train, but the last picture shows the farm ensemble of the Petterson and Findus books :-)).

 

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Der Garten im Oktober und November / our garden in October and November

(English version follows below)

Nach einem nicht enden wollenden Sommer und Herbst sieht es Ende November draußen nun annähernd so aus, wie es zu dieser Jahreszeit normalerweise auszusehen hat. Trocken ist es nach wie vor – während man letztes Jahr knöcheltief in den Matschpfützen versank, ist der Boden dieses Jahr in fünf Zentimeter Tiefe staubtrocken. Das ist doch verrückt.

Ich hatte es schon mal erwähnt – der Herbst war dieses Jahr außerordentlich lang und schön und ich habe wochenlang den Blick in unseren Garten genossen, weil die Bäume so leuchteten. Geblüht hat von Woche zu Woche weniger, aber die Cosmeen haben sich bis zum ersten Frost gehalten, ebenso wie die zahlreichen Löwenmäulchen. Auch die Wildblumenmischung im Vorgarten bis zum Frost noch munter vor sich hin geblüht. Die Äpfel von unserem Apfelbaum haben super geschmeckt – es lohnt sich, wenn man sie noch nicht alle auf isst  während die Kerne noch weiß sind – aber wir haben den Zeitpunkt zum Einsammeln verpasst, sodass auch hier alles direkt vom Baum in den Mund wanderte. In unseren Mund, den der Vögel und, zu unserer Freude, dem der Eichhörnchen.

Inzwischen sind die Dahlien im Keller verstaut. Der Wein ist radikal zurückgeschnitten worden (jetzt sieht man immerhin wieder unsere Hausnummer) und die Gemüsebeete sind halbwegs aufgeräumt (ganz fertig bin ich allerdings noch nicht). Den Blätterteppich lasse ich größtenteils einfach liegen, außer ein paar kleineren Laubhaufen, die ich noch zusammenharken will als Unterschlupf für diverse Tiere.

Die Eichhörnchen-Futterstelle ist aufgefüllt, das Vogelhaus geputzt und neu befüllt. Es geht also mit großen Schritten in die Winterpause!

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Anfang Oktober / Beginning of October

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Anfang November / Beginning of November

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After a never ending summer and autumn, the garden finally looks like it is supposed to look at the end of November. It is still far too dry though – while we were walking ankle-deep through puddles last year at the same time, this year the soil is dry as a bone as soon as one digs deeper than five centimeter.

I already wrote about the beautiful autumn this year – weeks and weeks I enjoyed the view of our garden as one tree after the other started to turn yellow. The time of flowers was, however, almost over. Except from the garden cosmos, which bloomed tireless until the first frost, and the snapdragons. The wildflower mix in our front yard also bloomed until the very end. The apple from our apple tree were delicious – it is indeed worth it to wait a little bit instead of eating them all while the pips are still white – but we missed the time to pick them and store them, so like many other stuff in our garden they went directly from the tree into our mouths. The birds and, to our great delight, the squirrels loved them too.

But by now, the flowers have turned brown and black, the dahlia have moved into their winter quarters and the wine has been pruned back so that we can finally see our house number again. The vegetable beds are almost tidied up. For now, I will leave the thick layer of leaves on the ground (except for a few leave piles for various small animals).

The feeding station for the squirrels is refilled and the bird feeder is cleaned and refilled as well. Winter is coming!

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Herbst / autumn

(English version follows below)

Der Herbst dieses Jahr ist ja ein absoluter Traum, das muss man sagen! Ich weiß schon gar nicht mehr, wann wir angefangen haben die ersten schönen Herbstblätter zu sammeln – ich glaube, dass war schon irgendwann im September, weil durch die extreme Trockenheit irgendwie alles schneller ging mit der Laubfärbung. Da dachte ich noch, dass der Herbst wahrscheinlich recht kurz ausfallen würde.

Denkste.

Jetzt haben wir Mitte November und jedes Mal, wenn ich durch den Wald zum Kindergarten fahren, habe ich das Gefühl, durch ein goldgelbes Honigglas zu fahren. Die Bäume vor unseren Fenster haben sich in den letzten Wochen stetig verfärbt, einige sind schon komplett kahl, die anderen noch mittendrin, und immer wieder kommt diese tiefstehende Herbstsonne und bringt alles zum Leuchten.

Inzwischen sind aber mehr bunte Blätter auf dem Boden als an den Bäumen, und das es überhaupt so lange geht liegt einfach daran, dass die Herbststürme bisher auf sich warten ließen. Beim nächsten stärkeren Wind werden die Bäume hinterher kahl sein, so viel ist sicher.

Bis dahin genieße ich es aber noch!

(Einziger Nachteil: auch der Herbst war ziemlich trocken und als ich neulich eine Pflanze kurzzeitig auspflanzen wollte, rieselte die trockene Erde einfach so ab und statt eines Wurzelballens hingen die Wurzeln einfach so runter. Das ist gar nicht gut!)

(Die letzten Bilder sind leider etwas unscharf….meine Handykamera gibt langsam den Geist auf)

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Blick aus unserem Schlafzimmer / view from our bedroom

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Blick von meinem Schreibtisch / view from my desk

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Blick von der Bastelecke / view from the crafting table

This year’s autumn has been a dream, really! I can’t even remember when we started to collect the first coloured leaves – it must have been in September already, because due to the extreme dry summer autumn started quite early. Back then I suspected that it’ll be a quick autumn.

I was so wrong.

This has been the longest autumn for a long time, I think. Since weeks, I have been enjoying the view from my window with all the colourful trees. Some are already complete barren, other are still in the middle of their autumn beauty. When I drive through the forest to drop the kids of at kindergarden, it feels like driving through a warm golden glas of honey. And every now and then, the autumn sun makes all the trees glow.

By now, there are definitely more leaves on the ground then on  the trees, and it is just due to the lack of the autumn storms that it has going on for so long. The next strong wind will bring an end to the colours, that’s for sure.

Until then I am truly enjoying it!

(Only drawback: the autumn has been almost as dry as the summer. When I had to re-plant one of my plants last week, I dug it out and the dry soil was trickling of the roots – instead of having a root ball with wet soil, there were only some sad hanging, dry roots….that’s not good!)

(Unfortunately, the last pictures are slightly blurry….my camera on my mobile phone is slowly but steadly getting old)

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was sonst noch war (II) / other stuff that happened (II)

(English version follows below)

Der Oktober verging ja irgendwie wie im Fluge! Auf den Urlaub, aus dem wir, oh Wunder, völlig tiefenentspannt wiederkamen, folgte ein großes Familienfest. Mit guter Gesellschaft, fantastischem Essen und Getanze – fast wie auf unserer Hochzeit vor vier Jahren, die wir am gleichen Ort gefeiert haben, nur dass diesmal der Innenhof mit einem roten Blätterteppich bedeckt war.

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Zwei Wochen später gab es die nächste Familienfeier, diesmal mit der anderen Seite der Familie, aber ebenfalls mit guter Gesellschaft und leckerem Essen (aber ohne Tanzen für uns).

Der einzige, der bei solchen Sachen immer leidet, ist der Hobbit. Der möchte sich bei so vielen Menschen immer am Liebsten im nächsten Mauseloch verkriechen, und zu laut ist es ihm auch schnell. Ganz im Gegensatz zu seiner Schwester, die sich in der Großfamilie sichtlich wohl fühlt und gekonnt Smalltalk betreibt.

Die Feste lösten sich ab mit mehreren Abenden, an denen ich unterwegs war – Infoveranstaltungen, Elternvertretertreffen, Fördervereinstreffen und was nicht alles so ansteht. Zwischendurch wurden fleißig Laternen gebastelt, denn Anfang November waren wir wunderschön Laternelaufen mit dem Kindergarten. Die Waldgruppe hatte im Wald den Weg mit Kerzen und Sternen geschmückt und es gab Kinderpunsch und Würstchen und Singen, bis es stockdunkel war und man die Kinder im Wald nicht mehr wiederfand (was die Eltern mehr störte als die Kinder). Ich mag diese Feste im Wald sehr!

Nebenbei geht das Leben hier in großen Schritten seinen Lauf und ich werde ein bisschen sentimental. Vor ein paar Tagen habe ich die Große in der Grundschule angemeldet, und dann ist diese Woche auch noch ihr erster Wackelzahn rausgefallen. Die war doch gerade noch so ein kleines Baby, wann ist sie denn nur so groß geworden?

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Somehow, time runs again and I think October happened twice as fast as usual. After we returned from our holiday (needless to say that we were extremely relaxed!), we attended a big family celebration. It involved lots of family (of course) and many old friends from my parents, delicious food and a lot of dancing – almost like our wedding four years ago, which took place at the same location, just that the trees had prepared a beautiful red carpet this time. And right they were, the trees, as my parents celebrated their 50th wedding anniversaire which is definitely worth a red carpet!

Only two weeks later, we went to another family celebration. This time, with the other part of the family, but also with good company and delicious food (just the dancing was missing).

The only one who suffered a bit during these events was the hobbit. He is quite simply overwhelmed by so many people and can’t stand loud events (or people he doesn’t know…which includes about 95% of the guests). His sister, by the way, is the complete contrary. She is thriving in the company of the extended family, and is practising her small talk abilities).

After the celebrations, there came a serious of evening events such as meetings of friend’s associations, work information meetings and so on. In between we were busy making lanterns for the annual autumn party of the kindergarden, which was a beautiful event in the forest where the forest kindergarden prepared the path with candles and stars. Afterwards (after the walk with the lanterns, which is a thing you do in Germany in October and November) there was hot children’s punch and stuff to eat and some singing until it was so dark that one couldn’t see the children anymore (which bothered the parents more than the children). I do love these events in the forest!

And, if time wouldn’t run already, I need to find a new name for the little one soon, since she is far from little by now. Not only did she skip one whole size with her clothes, but I also officially registered her at the primary school for next year, and she lost her first tooth last week. I am a bit sentimental regarding this rapid growing up business – it seems like yesterday that I was holding this cute little baby in my arms!

 

 

 

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this moment

A single photo capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment to pause, savor and remember. Inspired by SouleMama.

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was sonst noch war (I) / other stuff that happened (I)

(English version follows below)

So, um die Urlaubsaktivitäten des letzten Monats mal abzuschließen – das ganze ist ja auch schon wieder ein Weilchen her – kommen hier noch ein paar abschließende Bilder vom letzten Tag:

Vormittags: Aix-en-Provence! Eine total schöne Stadt, im Herbstsonnenschein, mit vielen Brunnen und Plätzen und einer Restaurantdichte, wie ich sie noch nie gesehen habe. Wenn ich nochmal irgendwo studieren würde, wäre diese Stadt definitiv unter den Top Ten. Das Foto hat bei uns für Amüsement gesorgt, denn ich machte Karsten auf die vor uns flanierenden Französinnen mit ihren Hunden aufmerksam, und die Hunde gehörten der Sorte Mops an, aber wie formt man da denn nun am Besten den Plural, wenn man sagen möchte “Schau mal, die gestylten Frauen mit ihren M…mh….nun ja…”

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Nachmittags: der Garten unserer Vermieterin! Die war nämlich auf Geschäftsreise und hatte uns angeboten, ihren Pool im Garten zu nutzen. Was wir angesichts des warmen Herbstwetters gerne taten. Angesichts der Wassertemperatur (16°C) hielten wir das Schwimmen dann aber doch eher kurz, und schwelgten stattdessen ein bisschen in diesem wunderschönen Garten.

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Abends: Sonnenuntergang! Und Essengehen, zum Abschluss! Was will man mehr…

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Well, well, it has almost been a month since we came back from our holiday, so it’s time to wrap it up and move on! Therefore, today a few impressions of our last day:

In the morning: Aix-en-Provence! A truly beautiful city, glowing in the autumn sunshine, with many fountains and squares and a density of restaurants which I have never experienced so far. Seriously, how many restaurants can you squeeze into one tiny square? The picture above was reason for some silly laughs. There were three stylish young women walking in front of us, with two pug dogs, and when I wanted to point them out to Karsten I actually struggled a lot as the German plural of this kind of dog is the same as the word “boobies” in German, which I only realised when I was halfway through the sentence.

In the afternoon: enjoying the garden of our landlady! Who was on a business trip and offered us to use her swimming pool in her garden. Which we happily did because the weather was so nice and warm. The water temperature, however, was just 16° Celsius, so we kept the swimming to a minimum and decided to admire the garden instead.

In the evening: sunset! And wine and dine on our last day of peace! What else could we wish for….

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