Ich habe fertig! / finished! done! yay!

(English version follows below)

Nachdem ich zu Beginn der Woche schon damit angefangen hatte, kam heute das Finale und siehe da: ich habe fertig! Nämlich die 160 Rosen! Die sind jetzt alle zurückgeschnitten und werden hoffentlich den Ansprüchen der älteren Bevölkerung hier gerecht. Sollte ich auch gleich mal unter der Kategorie “Erste Male” abheften. Und jetzt kann ich ja als nächstes Unkraut jäten (seufz…).

Nebenbei werkelt Karsten übrigens an einem Hochbeet, nachdem die Rutsche und das Gartentor fertig sind. Wie ihr merkt sind wir gerade total produktiv! Das muss an dem schönen Wetter liegen, das wir seit ein paar Tagen haben. Da fühlt man sich nach einem grauen Winter gleich viel leichter und beschwingter!

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After having already started at the beginning of the week, I had the big finale today and voilá: I’m done! Or better: I have done! I have finished cutting down the 160 roses in our front yard and hopefully they’ll bloom and look beautiful and fulfill all the expectations of the elderly population in our town. I’ll put it into the “firsts” category!  And now I can turn to weeding (sigh…).

At the same time, Karsten has been working on a raised flower bed (well, vegetable bed, to be exact) after he finished the slide and the garden gate. Do you notice how incredibly productive we are at the moment? It’s probably due to the beautiful weather which we’ve been enjoying for the last days. Sunshine does make you  feel so much lighter and happier after a grey winter, doesn’t it?

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Frühlingssonne / early spring sun

(English version follows below)

Aaaaah, es geht doch nichts über eine Ladung Sonnenschein nach mehreren Regentagen! Das tut so gut, und der Nachmittag vergeht wie im Fluge. Vor allem, wenn man erst spät zu Mittag isst, weil die Kinder nicht rein wollen und ich die Zeit nutzen kann um die ersten Rosen zu schneiden (ca 20 geschafft, 140 sind noch übrig), und wenn man dann schnell noch Zimtwecken backt und ein Picknick am See macht (und dann Blumen streichelt, hier hin klettert, dorthin schaukelt, Stöcker ins Wasser wirft und den Gänsen zuguckt). So kann es von mir aus weitergehen!

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Aaaah, there is nothing better than a bright sunny day after a period of cold wind and rain, isn’t it? It feels soooo good, and the afternoon just spins away. Especially if you have a late lunch because the kids just don’t want to go inside, and you can use the time to start cutting back the roses (20 done, about 140 to go…) and if you quickly bake a tray of cinnamon rolls and do a picnic at the lakeside (and pet flowers, climb here, swing there, throw sticks into the water and watch the geese). Bring it on, dear spring, bring it on!!

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Maulbronn Intermezzo / Maulbronn interlude

(English version follows below)

Nachdem wir alle letzte Woche darnieder lagen, war ich gottseidank am Freitag wieder halbwegs fit, denn ich hatte dieses Wochenende ein lang geplantes und mal wieder dringend notwendiges Wochenende mit meiner ältesten Freundin auf dem Programm stehen. Seit dem Kindergarten kennen wir uns nun, das ist ganz schön beeindruckend. Sehen tun wir uns viel zu selten, und schreiben eigentlich auch, aber wie das mit wirklich guten Freunden so ist: man kann jederzeit dort anknüpfen, wo man aufgehört hat. Ohne schlechtes Gewissen, ohne Druck. So etwas weiß ich als Mutter, die manchmal nicht weiß, wo ihr der Kopf steht, sehr zu schätzen. Und ich glaube, sie weiß es als sehr beschäftigte Arbeitende mit paralleler Ausbildung auch sehr zu schätzen. Schade ist nur, dass die Entfernung so weit ist. So saß ich also am Freitag den halben Tag im Zug, und am Sonntag ebenfalls den halben Tag, aber dazwischen haben wir viel, viel geredet und gelacht und lecker gegessen und uns nebenbei auch das Kloster Maulbronn angeschaut, das ich seit Ewigkeiten schon mal sehen wollte.

Ich bin nämlich ein großer Klosterfan, nicht so sehr von der religiösen Seite her sondern mehr aus kulturwissenschaftlicher Sicht, und da das Kloster Maulbronn auch noch eine der bekanntesten deutschen Weltkulturerbestätten ist, war da natürlich auch ein gewisses berufliches Interesse. Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit, bei Regen und kaltem Wind mochte man nicht unbedingt lange verweilen. Es war auch anders, als ich erwartet hätte, ohne dass ich jetzt genauer darauf eingehen könnte (oder wollte), aber auf jeden Fall war es ein lohnender Ausflug mit vielen schönen Eindrücken und neuen Ideen. Eine längst wieder überfällige Kulturspritze für mich.

Nun sitze ich hier und meine Gedanken kreisen um mögliche Selbstständigkeit und wie das alles finanziell möglich und mit der Familie vereinbar wäre. (Vorläufiges Fazit: es braucht definitiv noch etwas Zeit! Aber in Maulbronn hat es mich schon sehr (SEHR!)  in den Fingern gejuckt!).

Und nebenbei werde ich dieses Jahr auch noch Trauzeugin, hurra 🙂

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After we have all been suffering from the flu last week (all except the hobbit), I fortunately was fit enough on Friday to start off into a long planned and long overdue weekend with my oldest friend. We know each other since kindergarden, which is a freakingly long time, really. We are not seeing each other very often, neither do we manage to write on a regular basis, but that’s how it works with really good friends: when you finally meet each other again, you just continue where you left the last time. Without feeling bad, without pressure. As a mom that often doesn’t know how to squeeze in any calls or appointments into the daily routine, I very much appreciate this fact. And I think my friend, as a hard-working person with a parallel additional qualification going on, she appreciates it as well. It’s just a pity that she lives quite far away by now. So on Friday, I spent half of the day on the train, and the same applies for Sunday, but in between we talked and talked and laughed and enjoyed some good meals and we also managed to visit the Maulbronn monastery (which has been on my list for ages now).

I am a big fan of monasteries – not so much from a religious but more from a historic point of view – and since the Maulbronn monastery is also one of Germany most important World Heritage Sites, I also had a certain professional interest there. Unfortunately, the weather was rainy and windy and didn’t invite us to stay as long as on a warm summer day. Also, the whole site was slightly different than expected (without me wanting to go into detail now), but it was indeed a very interesting and worthwhile visit. And a long overdue cultural input for me.

Now my mind starts to wander and I am trying to come up with possible freelance plans for the future and how it would work out financially and familywise (Result so far: I definitely need more time! But Maulbronn has indeed made me champing at the bit!).

And in the meantime, I am going to be a bridesmaid this year! 🙂

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Grüße aus dem Grippe-Haus / greetings from the flu

(English version follows below)

Da hofft man, dass die Dauererkältung nach vier Wochne bei den Kindern vielleicht mal vorbei ist, und dann wird man auch noch hinterrücks mit Grippe befallen. Das Wochenende war kein Spaß, wir hatten hier viel Schüttelfrost und hohes Fieber, haben uns hauptsächlich von Ibuprofen ernährt und versucht, die Kinder schichtweise zu bespaßen. Elternsein ist wirklich kein Spaß, wenn man sich morgens um fünf Uhr im Flur trifft, der eine komplett nassgeschwitzt vor Fieber, der andere zitternd auf der Suche nach der Winterdecke, und man weiß nicht, wer in einer Stunde mit den Kindern aufstehen soll…Die Große hat es am Sonntagabend dann auch noch erwischt, nur der Kleine hält sich tapfer, obwohl er spaßeshalber immer mal wieder heimlich aus unseren Gläsern trinkt. Inzwischen sind wir zwar kreislauftechnisch noch ausbaufähig, aber ansonsten wieder fit und haben heute nochmal einen ruhigen Tag eingelegt, bevor morgen hoffentlich alles wieder normal läuft.

Wie gut, dass immerhin die Sonne scheint und wir zwischendurch vorsichtig den Frühling genießen können!!

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Desinfektionsmittel…nur bedingt wirksam, wenn das Kind dann aus meinem Glas trinkt / Desinfectant – just semi-useful if the kid drinks out of your cup anyway!

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Essen / Food

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Gute-Besserung Geschenk der Tochter / Get-well present of my daughter

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Geschafftes Fieberkind / Exhausted child with fever….

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Frühlingsgruß / spring!

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Sonne tanken! / Stocking up on some sunshine

I was actually hoping that the constant cold (week five is starting!) will disappear one day, but instead we have been hit by a mean flu. The weekend wasn’t fun, oh god, no, with lots of ague and high fever and ibuprofen as our main food while trying to take turns in playing with the kids. Being a parent really isn’t so much fun anymore if you meet your partner at 5am in the hallway, one of you being completely sweaty due to high fever, the other one looking for the thick winter blanket in order to stop shivering, and you have no idea who’s supposed to get up in an hour to take care of the kids…On Sunday evening, the little one joined the club of the feverish, so Jonathan was the last man standing (although he took every chance to drink out of our glasses….it’s life on the edge!). By now, we are almost good again, so we had a last calm day today before everything goes back to normal tomorrow.

At least the sun is shining and we can (carefully) enjoy the spring in between.

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erste Male (12 und 13) / firsts (12 and 13)

(English version follows below)

Gestern das erste Mal einen Seeadler in freier Natur gesehen, und das direkt vor unserer Haustür. Also, über der Haustür, um genau zu sein. Am Himmel. Und auch das erste (und höchstwahrscheinlich leider Gottes nicht das letzte) Mal der Tochter eine Zecke entfernt. Auf letzteres könnte ich gerne verzichten, aber ich mache mir keine Illusionen, dass das nur der Startschuss der Saison war. Trotzdem: habe ich schon mal erwähnt, wie toll das ist, einen See direkt vor der Haustür zu haben?

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Yesterday, I for the very first time spotted a sea eagle. Directly in front of our house. Well, above our house, to be exact. And I had to remove the first (and, most probably, not the last) tick  from our daughter. I could have done without the latter, but I am well aware that it was just the starting signal of the season.Still: have I already mentioned how great it is to have a lake right on the other side of the street?

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Frühlingszeichen (2) / signs of spring (2)

(English version follows below)

Obwohl einem hier heute wieder ein kalter Wind um die Ohren weht: seit letzter Woche gibt es hier ein weiteres, sicheres Zeichen, dass der Frühling kommt! Bei nächster Gelegenheit gehen wir dann mal Frösche suchen.

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Although there is a cold wind blowing again: since last week, there is yet another very clear sign that spring is just around the corner! We’ll be looking out for frogs in the next weeks.

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uuuund: action! /action weekend

(English version follows below)

Wer nach einem Weg sucht, an einem einzelnem Wochenende möglichst viele (schöne!) Erlebnisse unterzubringen: hier ist unsere Variante!

Freitagmittag das ältere Kind etwas früher vom Kindergarten abholen und mit Sack und Pack und Leihauto (ein Audi A4, ei ei ei) Richtung Mitteldeutschland düsen, um die zwei Urgroßmütter väterlicherseits mit einem Besuch zu beehren. Statt der geplanten 3,5 Stunden wurden es dann durch Pause und Stau 5, aber irgendwann waren wir da, und zwar noch halbwegs pünktlich zum Kuchenessen (Kuchen geht immer!). Also Kuchenessen bei der Uroma Nr. 1 und anschließend Auslüften der Kinder auf dem Spielplatz. Spät am Abend die Kinder dann mit Banane und Zwieback für die Nacht abfüllen und ins Bett verfrachten und selber im dunklen Hotelzimmer auf dem Sofa Pizza essen (an dieser Stelle musste ich sehr an eine gute Freundin denken, die, als sie das erste Mal mit ihrem Baby in Italien im Urlaub waren, ihr Pizza ebenfalls auf dem Hotelklo verspeist haben um ja das endlich schlafende Kind nicht wieder zu wecken).

Am Samstagmorgen dann erneut zur Uroma Nr. 1 und auf den Spielplatz. Anschließend Mittagessen mit Oma, Opa, Uroma, Tante und Onkel (der Kinder). Danach zur Uroma Nr. 2 fahren während die Kinder im Auto Mittagsschlaf machen. Nachmittags Uroma Nr. 2 besuchen, dann zum Auslüften auf einen tollen Spielplatz am See fahren und abends mit Opa, Großtante und Großonkel (der Kinder) abendessen. Anschließend im Hotel einchecken und die Kinder mal wieder viel zu spät zum Schlafen bringen (kratzen eure Kinder auch ständig an der Wand der Reisebetten? Das kann einen ja wahnsinnig machen!!).

Am Sonntag viel zu früh aufwachen nach einer unruhigen Nacht (bei uns geht der Schnupfen und Husten inzwischen in die dritte Woche, alle Familienmitglieder schniefen fleißig vor sich hin) und merken, dass die Kinder mit ihrer Laune am Limit sind. Frühstücken und dann wieder zur Uroma Nr. 2 fahren, die heute ihren 92. Geburtstag feiert. Fleißig gefeiert und tonnenweise Schokolade vertilgt (die Kinder). Gegen Mittag mit dem Auto wieder zurückgefahren und während der gnädigen Stunde Mittagsschlaf der Kinder schnell selber möglichst viel Schokolade vertilgt. Die letzten Kilometer laut beim König Gugubo-Hörspiel mitgesungen. Am Spätnachmittag waren wir dann wieder zu Hause.

Inzwischen schlafen die Kinder den Schlaf der Gerechten, nur der arme Karsten muss noch das Leihauto wieder nach Kiel bringen. Während des ganzen Wochenendes haben die Kinder übrigens extrem gut mitgemacht, wir sind echt stolz. Stolz und total geschafft. Morgen kehrt dann wieder Alltag ein!

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If you are looking for a way to squeeze in as many (beautiful!) events into one weekend: this is how we do it!

We picked up the little one early from kindergarden on Friday, packed everything and everybody into a rental car and drove south in order to grace the paternal great grandmothers with our presence. Instead of the calculated 3,5 hourse we arrived after 5 hours due to a break and some traffic jam. But we still made it in time for coffee and cake (cake’s always an option, no matter what time it is) and visited great grandmother nr. 1. After the cake, we aired the kids on a playground before we went to our hotel. As it was already late, the kids were fed some banana and bread and put to bed while Karsten and I enjoyed some pizza in the dark hotel room later on (at this point, I very much thought of a good friend of mine who, on her first holiday with baby in Italy, ate the pizza sitting on the hotel toilette because they didn’t want to wake up the finally asleep baby again).

On Saturdaymorning, we visited great grandmother nr. 1 again and went to the playground. Then: lunch with grandmother, grandfather, great grandmother, aunt and uncle (of the kids). Afterwards, the kids took a lunchtime nap in the car while we drove to great grandmother nr. 2. In the afternoon, with great grandmother nr. 2, we went to a great playground at a lake and aired the kids again. In the evening: dinner with the grandfather and the great aunt and great uncle (of the kids), and then off, off, to the next hotel to put the kids to bed (far too late).

The Sunday started far too early after a uneasy night (we are hosting several colds and its now the third week of snot and cough) and we noticed that the kids were reaching their limit, moodwise. After breakfast, we went back to great grandmother nr. 2 in order to celebrate her 92th birthday! Sparkling wine (for me) and lots and lots of chocolate (for the kids). Around lunchtime, we decided to start our way back home. During a merciful hour of lunchtime nap, Karsten and I tried to eat some chocolate too (pssssst), and we managed to survive the last kilometers with loud singing. In the late afternoon, we arrived home again.

By now, the kids are sleeping the sleep of the just, just the poor husband still has to return the rental car again. During the whole weekend, the kids have been amazing and we are really proud of them. Proud and very, very exhausted. Tomorrow, we’ll enjoy the dullness of our daily life again.

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der neue Garten /our new garden

(English version follows below)

Der regelmäßige Blogleser wird wissen: wir hatten in der Schweiz einen kleinen Garten hinter dem Miethaus, den wir sehr genossen haben. Der regelmäßige Leser wird auch wissen: wir sind inzwischen nach Deutschland gezogen. Und haben jetzt einen eigenen Garten. Oh Mann, und was für einen Garten! Groß! Und voll mit Obst und Beeren!

Das Spannende ist, dass wir im Winter umgezogen sind. Das heißt, dass im Garten die ganzen letzten Wochen nichts los war, alles ist kahl und braun und ich habe im Prinzip keine Ahnung, was da nun alles in den nächsten Wochen kommt. Ich habe auch bei vielen Bäumen und Sträuchern noch keine Ahnung, was genau das für Bäume und Sträucher sind. Es gibt nur einige wenige Dinge, die ich mit Sicherheit weiß:

  1. Im Vorgarten sind über 160 rote Rosen. Hundertsechzig! HUNDERTSECHZIG! Der Wahnsinn. Und das sind nur die, die im Straßenrand und am Weg zur Haustür wachsen. Ich mag Rosen sehr gerne, aber 160 sind ja ganz schön viel. Ich würde sie ganz gerne ein bisschen auflockern mit anderen Blumen, aber ich wurde nun schon mehrmals von älteren Herrschaften auf die “Rosenpracht” angesprochen, die da im Sommer kommt und ich glaube, wenn ich es mir nicht mit der Hälfte des Ortes verscherzen will, sollte ich mit dem Auflockern bis zum nächsten Jahr warten. Immerhin habe ich schon von der Nachbarin erfahren, dass die nicht alle im Herbst angehäufelt werden müssen, sondern das norddeutsche Klima auch ohne Schutz überstehen (großer Erleichterungsseufzer an dieser Stelle!).
  2. Es gibt viel Obst im Garten. Einen Apfelbaum, einen Birnenbaum, zwei Kirschbäume. Und viele, viele Beerensträucher. Ich würde schätzen, 15. (Fünfzehn!). Alles müsste mal wieder zurückgeschnitten werden und ich versuche gerade, mich da ein bisschen reinzulesen. Am Apfelbaum wurde schon experimentiert, aber dann fing es plötzlich an zu hageln und nun hoffe ich, dass der Baum mir das nicht übelnimmt.
  3. Der Garten hinterm Haus ist ganz schön schattig, insofern müssen wir schauen, was wir über die Jahre dort anpflanzen können. Ein bisschen mehr Licht wird kommen, weil heute leider, leider die Kastanie unserer Nachbarn gefällt werden musste (Bakterien im Stamm und rutschige Lage am Hang), aber es wird recht schattig bleiben. Moos wächst jedenfalls gut und darf von uns aus gerne bleiben.

Klar haben wir schon einige Ideen, was wir alles in unserem eigenen Garten machen können. Und seit des Wetter etwas sonniger wird, juckt es mir gewaltig in den Fingern endlich anzufangen. Wir haben zu Weihnachten eine Slackline bekommen, die bald aufgehängt wird. Ich habe eine Matschküche im Hinterkopf. Karsten plant ein Baumhaus und eine Schaukel. Ich will zwei Hochbeete, damit wir zumindest ein kleines bisschen Gemüse anpflanzen können. Und das etwas brachliegende Kräuterbeet wird wieder in Schuss gebracht. Die Erdbeeren, die aus der Schweiz mitgebracht wurden, müssen auch dringend in den Boden. Die Sonnenecke im Garten muss gemütlich gemacht werden, damit man dort später schön Kuchen essen kann. Und vielleicht ist ja irgendwo ein Platz für unsere Schweizer Sonnenblumen? Als erstes muss aber ein Gartentor an die Gartenrückseite, denn sonst ist der Kleine jedesmal innerhalb von fünf Minuten aus dem Garten entwischt und auf dem Weg zum Spielplatz…

Bis alles so richtig in Fahrt kommt, freue ich mich über die kleinen Frühlingsvorboten. Schneeglöckchen, Krokusse und Osterglocken kommen an verschiedenen Stellen aus dem Boden (zumindest glaube ich es bei den beiden letzteren – bisher sieht man nur die Spitzen). Bin gespannt, ob auch irgendwo Tulpen sind. Und es wird gerätselt, ob an den einen Gartenseite wohl ganz viele Fliederbüsche sind. Und ob das Gesträuch neben der Haustür tatsächlich eine Forsythie ist. Und in welchen Farben eigentlich der riesige Rhododendron blüht, der mittem im Garten sitzt.

So, ich glaube, ich muss mal schnell in den Keller und schauen, ob die Pflanzschalen schon ausgepackt sind.

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Ein Teil von 160 / One bit of 160

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Bisher braun in braun: das Staudenbeet / mostly brown so far: the perennial bed

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etwas verwahrlostes Kräuterbeet / slightly underused herbal bed

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die noch nicht so sonnige Sonnenecke / the so far not so sunny sun place

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Schatten…/ shadows…

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The regular reader knows: we had had a small garden adjacent to our flat which we very much enjoyed. The regular reader will also be aware of the fact that we recently moved back to Germany. And we now own our very first and very own garden. And gee, a garden it is! Big! And full with fruits and berries!

The ecxiting thing is that we moved here during winter time. Meaning that the garden has been brown and barren for the last months and I have actually no idea about what is to come during the next weeks when spring will finally arrive. I also don’t know many of the trees and bushes which are growing around our house. But there are a few things, that I do know for sure:

  1. There are over 160 red roses in our front yard. Onehundredsixty. ONEHUNDREDANDSIXTY!! Wow! And those are just the ones along the street and along the path to our door. I like roses very much, but 160 are a lot! Preferably, I’d loosen them up a bit and mix them with some vervain, bell flowers and lavender, but I have already been told by several older inhabitants of this town that I am about to witness a “rose glory” in summertime, so I guess unless I want to set the people against myself I have to wait with loosening up until next year. At least I have been told by our neighbour that I don’t need to earth them up in autumn as they are used to the North German winter.
  2. Probably, we are going to drown in fruits and berries next summer. There’s an apple tree, a pear tree, two cherry trees and many, many berries. My guess is 15 berry bushes (FIFTEEN!). All of them need to be cut back and I am trying to catch up with some reading regarding pruning and gardening. We done some brave cutting with the apple tree, but then it suddenly started to hail and I sincerely hope that the tree won’t take it personally.
  3. The back yard is very shadowy, so we have to do some try and error to find out what we could plant where. There will be a bit more light as a big chestnut in our neighbours garden unfortunately had to be cut (bacterias in the trunk and a slipperly location on a slope), but it’ll still be a shadowy garden. However, the moss is liking it and is welcome to say.

Of course all of us already have some ideas of what to do in the garden. And since the weather is slowly but steadily heading towards spring, I am eager to get out and do some work. We need to install our christmas present: a slackline. I want to build a mud kitchen for the kids. Karsten is planning a tree house and a swing. I want to raised beds so we can grow at least a small amount of vegetables. And the underused herbal bed needs some care. The strawberries we brought with us from Switzerland are desperate for a proper place. The sunny spot in our garden needs some cleaning so we can enjoy some cake and lemonade in summer. And maybe there’s a place for our Swiss sunflowers? But first we need to fix the gate at the back of the garden or otherwise the hobbit is off and on his way to the playground within seconds…

Until we are ready to get some work done, I am happy about all the small signs of spring that are now popping up. Snowdrops, crocus and jonquils are growing on several spots here and there. We are eager to see whether the brown bushes on one side of our house are indeed lilac. And whether the other brown bush might be a forsythia. And in which colour the huge rhododendron in the middle of the garden will bloom.

And now if our flower pots and seed have already been unpacked.

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Innehalten / pause

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fast Frühling (1)/ almost springlike (1)(guest entry by Karsten)

(English version follows below)

Heute war schon fast ein Frühlingstag – wäre da nur nicht der Wind gewesen, der einem doch ordentlich um die Ohren blies. Aber die ersten Schneeglöckchen in unserem Garten sind nun schon fast aufgegangen und die Große genoß es sichtlich im Gras zu liegen und in den Himmel zu schauen. Der kleine Hobbit lag auch kurz genüßlich neben ihr, aber nicht lange genug für mich um sie zu fotografieren, da ich meine Makrolinse mit der Festbrennweite installiert hatte und nicht schnell genug in Position war. Wir haben dann noch zusammen nach der Erdkröte gesucht, die wir gestern gefunden haben (nachdem wir sie ausversehen in ihrer Winterruhe gestört haben) aber sie scheint sich schon wieder verkrochen zu haben. Jetzt freuen wir uns schon alle darauf, dass die Gartensaison bald losgeht, Hochbeete gebaut werden, Gemüse gepflanzt wird und wir einfach in der Sonne liegen können.

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Today was almost springlike – hadn`t it been for the strong wind which was still blowing in our faces quite forcefully. Still, the snowdrops in our garden have almost opened their flowers by now and the little one quite obviously enjoyed it a lot to lie in the grass and look into the sky. The little hobbit also was lying next to her, but so briefly that I was unable to get into position fast enough to take a shot of them both (with my macro lens without zoom having been installed). We then tried to find the track down the European toad that we saw in the garden (having accidentally woken her from hibernation) but didnt find it again. Now we are eagerly awaiting the beginning of the garden season, when I can build the elevated flower bed, plant vegetables or just lie in the sun…

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