Kuchenkapitulation / cake surrender

(English version follows below)

Meine Damen und Herren, was Sie hier sehen, ist jeweils ein Achtel einer Sahnetorte.  Ein ACHTEL! Das sind Kuchenstücke, bei denen mein Schwiegervater vermutlich im siebten Himmel schweben würde. Das Versprechen “Natürlich darfst du ein Stück Kuchen essen, mein Kind” bekommt da ganz neue Dimensionen. Derweil dürfte ich zum ersten Mal erleben, dass Karsten vor einer Torte kapituliert. Sachen gibt’s….

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So sah das Ganze übrigens aus, als wir voll waren….

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This, ladies and gentlemen, is in each case an eighth of a cream cake. An EIGHTH! My father-in-law would have been in seventh heaven this afternoon! The promise “Of course you are allowed to eat some cake, my dear!” is put into a whole new dimension! Meanwhile, it was the very first time that I saw Karsten surrender to a piece of cake. Whatever next….

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Maultier / mule

(English version follows below)

Manchmal gibt es ja so Tage, da hat man einfach keine Lust. Da kann das Wetter noch so schön sein – die riesigen Wäscheberge machen sich trotzdem nicht von alleine. Ein gesundes Mittagessen kocht sich auch nicht selber. Und der ganze Dreck, der sich mit jedem Mal Raus- und Reingehen bei uns im Wohnzimmer sammelt, zaubert sich auch nicht magisch weg.

Dann hadere ich ein bisschen mit meinem Hausfrauenleben. Dass ich ständig allen hinterherräumen muss. Dass ich jeden Tag am Waschbecken dicke, weiße, getrocknete Zahnpastawürmer kleben habe. Dass das Klo zur Zeit jeden Tag geputzt werden muss (und ausser mir aber keiner die Notwendigkeit sieht). Dass ich Millionen von dreckigen Socken wegräumen muss, wenn ich mal im Schlafzimmer staubsaugen will. Überhaupt, dass überall Staub ist. Dass ich nicht einen Meter vor die Haustür setzen kann, ohne das beide Kinder sofort auf dem Hosenboden den großen Kompost-Muttererde-Berg in der Einfahrt runterutschen. Dass hier überall dreckige Schuhe rumfliegen und die einfach keiner direkt an der Haustür auszieht und stehenlässt. Dass meine To-Do-Liste einfach nie kürzer wird, egal, ob ich mal etwas davon schaffe oder nicht. Dass ich, wenn ich mal kurz Zeit ohne Kinder habe, vor lauter Panik gar nicht weiß, was ich zuerst machen soll bevor ich wieder keine Zeit habe. Dass ich jeden Tag den Geschirrspüler ein- und ausräumen muss und das immer, immer, immer so weitergeht und nie aufhört. Denn logisch, es muss ja gemacht werden. Jeden Tag. Aber ich hab da so überhaupt keine Lust drauf.

Ab und an Oft denke ich mir dann, warum ich überhaupt studiert habe. Ich meine, ich habe jahrelang studiert und irgendwie war ja die Hoffnung da, dass ich in dem Bereich dann auch mal arbeiten werde. Denn ja, es hat total Spaß gemacht, aber all die Jahre nun einfach als spaßige Zeit abzuhaken, das will man dann auch nicht.

Und es wäre super, wenn ich mal wieder etwas schaffen würde, was mit meinen eigenen Fähigkeiten und meinem eigenen Können zu tun hat. Und damit meine ich jetzt nicht kochen, Unkraut jäten oder Windeln wechseln.

Aber mal Hand auf’s Herz: auch wenn ich in Zukunft wieder arbeite und vielleicht sogar etwas in meinem Fachgebiet mache – mein Gefühl sagt mir, dass die Zahnpastawürmer und die dreckigen Socken und die Wäscheberge trotzdem noch auf mich warten würden.

Wie gut, dass man an solchen Tagen abends noch zwei Stangen Rhabarber zur Hand hat und ein Maultier wegschlürfen kann. Denn Drinks zubereiten kann ich zufällig auch (fällt für mich nur leider auch eher in die Kochen-Jäten-Windelnwechseln-Kategorie).

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Rhubarb Mule

Sometimes, there are days when I am simply tired. Tired of many things. May the weather be as nice as it can be – the big piles of laundry are not going to decrease by themselves. A healthy dinner is not cooked all by itself. And all the dirt that accumulates in our living room every time someone enters our home through the terrace door will not magically vanish.

On days like these, I am struggling with my life as a housewife. I am struggling with constantly tidying up after everyone. With wiping away big, white, dried toothpaste-worms from the sink every day. With currently cleaning the toilet every day (and being the only one to see the necessity to do so). With removing millions of dirty socks before I can even start to vacuum our bedroom (Ah, the dust. I am not even starting to complain about the dust.) With not being able to go oustide without the kids sliding down the big pile of compost in our front yard every time we leave the house. I am struggling with all the dirty shoes that are flying around because noone just leaves them at the front door – god no, that would be too easy, wouldn’t it? I am struggling with my to-do-list which never seems to get smaller no matter what I do. And when I happen to have some time on my own, I am panicking because I can’t decide what to do first. And the dish-washer…it needs to be filled and cleared out every single day. Every. Single. Day. Because, yes, sure, it needs to be done. Every day. But I so don’t want to!

Every now and then Often, I am wondering why I went to university. I mean, I have studied for years and somehow there had been hope that I would actually have a job one day as well. Because, yes, it was fun, definitely, but one doesn’t want to check it off purely as fun time, right?

And it would be awesome if I could achieve something again. Something that has to do with my own abilities and my own knowledge. And I am not talking about cooking, weeding or changing diapers here.

But let’s face it: even if I start working again and even if I find something in my area of expertise – I do suspect that the toothpaste-worms, the dirty socks and the piles of laundry would still be there, waiting for me.

It’s a good thing to have some rhubarb at home on days like these, so the evening can be saved by sipping some rhubarb mule. Because I happen to be able to make drinks, too. (Unfortunately,  I think it falls into  the cooking-weeding-changing diapers category…)

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von Sonne, Gewitter und vielen, vielen Kindern/ about sunshine, thunderstorm and many, many children

(English version follows below)

Na Mensch, dieses Wochenende waren wir aber sozial!

Kurz nach dem letzten Blogbeitrag beschlossen wir, es einfach auf das norddeutsche Wetter draufankommen zu lassen – zu oft kommt es hier nämlich anders als vorhergesagt! Also trudelten am Nachmittag mehr und mehr Teile meiner norddeutschen Verwandschaft zwecks längst fälligem Wiedersehen und gemütlichen Kuchenessen im Garten bei uns ein. Und wie da so knapp 15 große und 25 kleine Leutchen um mich rumwuselten, lachten, Kuchen mampften, auf unserem Hang ausrutschten und den Spielplatz unsicher machten, da fiel mir mal wieder auf, wie lange es schon her ist, dass ich bei den Familientreffen dabei war und wie schön doch so eine Großfamilie ist! Jetzt kenne ich auch wieder nahezu alle Namen meiner Großcousinen und Großcousins. (Dem nicht-familiären Leser muss an dieser Stelle gesagt sein, dass das ja gar nicht mal die ganze Familie war, sondern ca zwei Drittel, und dass wir ganz früher, als wir noch in der Nähe gewohnt haben, uns ja viel, viel öfter gesehen haben!).

Am Spätnachmittag schlug das Wetter dann tatsächlich um, es gab ein beeindruckendes Gewitter mit Windhose und Hagelschauern, der Lautstärkepegel im Haus stieg beträchtlich, was die Laune jedoch keineswegs trübte und die Kinder auch nicht länger als unbedingt nötig im Trockenen hielt. Denn auch bei Starkregen kann man ganz wunderbar durch den Garten toben, wenn man will.

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Und weil die Großfamilie Treffen in dieser Dimension gewohnt ist, stand ich am Ende des Tages auch nicht in einem verwüsteten Haus, sondern habe lediglich einmal gewischt und dann genossen wir in einem tiptop aufgeräumten Wohnzimmer die Stille und waren äußerst beseelt und freuen uns aufs nächste Mal.

Am Sonntag brachen wir nach einem gemütlichen Frühstück zu unseren Freunden nach Lübeck auf, wo wir einen richtig schönen, sonnigen, warmen, geselligen und kulinarisch exzellenten Tag verbrachten – mit Spaziergang am Elbe-Lübeck-Kanal, der eine spannende Bachüberquerung und eine Mini-Expedition zum anderen Kanalufer beinhaltete.

Nur die Rückfahrt, die lief nicht so wie geplant, weil die Kinder nach diesem Wochenende viel zu aufgedreht zum Schlafen waren und dementsprechend mit einem ordentlichen Schlafdefizit in die neue Woche starten. Ich denke, den Nachmittag werden wir heute ruhig angehen 🙂

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Well, well, well, this weekend was definitely one of our social ones!

Shortly after my last blog post, we decided to be optimistic and to ignore the weather forecast – given that the weather forecast tends to be incorrect in Northern Germany anyway. So during the afternoon, more and more delegates of my extended family were arriving for the purpose of a long overdue reunion and a relaxed coffee-and cake consumption in our garden. And while about 40 people of all ages (including an incredibly awesome number of children) were swarming around, laughing, eating cake, sliding down our wee hill in the garden and roaming around the playground, I realized how long it has been since my last family reunion and much I love my extended family. Now I know almost all  the names of my great cousins again (still struggling with a few though)! (As quick information for the non-relative readers: that was about two third of my relatives from Northern Germany).

Late afternoon, the weather changed indeed into an impressive thunderstorm with hail and even a small cyclone, and the sound level in our house increased very much, which, however, didn’t bother anyone too much as the kids were not interested in staying inside for longer than necessary anyway. Because even with torrential rainfalls, it is great to play outside if you are at a certain age 😉

And since my extended family is used to reunions like this, we didn’t even look at a complete havoc that evening, but enjoyed a tidied and clean and calm living room that evening while feeling blessed and ready for a next meeting!

On Sunday, we had a relaxed breakfast and then drove to Lübeck in order to visit our friends. We had a beautiful, sunny, warm, social and culinary enriching day – with  a walk along the Elbe-Lübeck canal including an exciting creek crossing and a mini-expedition to  the other side of the canal.

Just the end of the weekend didn’t turn out the way we expected (or better: wished for)….the kids were apperently far too excited to feel tired, so we are starting the week with a fair lack of sleep. I think, today we’ll have a quiet afternoon for a change. 😉

 

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was tun? / what to do?

(English version follows below)

Mh. 70% Regenwahrscheinlichkeit sagt der eine Wetterdienst. Gewitter mit Starkregen, Hagel und vermehrtem Blitzeinschlag sagt der andere.

Nicht gerade die optimalsten Voraussetzungen, wenn man für heute nachmittag um die 40 Leute zum Kuchenessen im Garten eingeladen hat. Absagen oder nicht absagen, das ist hier die Frage…..

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Mh. 70% rain probability according to the one weather service. Thunderstorm with torrential rain, hail and increased lightening according to the other.

Admiteddly not the best pre-conditions for a coffe- and cake gathering in our garden with probably more than 40 people. To cancel or not to cancel, that is the question…

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wie die Heuschrecken / like swarms of locusts

(English version follows below)

Mir scheint, ein paar Dinge geraten doch in Vergessenheit, wenn man mehrere Jahre nicht in Deutschland lebt. Dieses Wochenende jedenfalls wurden ich und die Kinder Zeuge eines sehr faszinierenden Phänomens, das mir tatsächlich in diesem Ausmaß noch nie untergekommen ist. Denn heute steht in unserem Abfallkalender ein dickes “S” – das einzige im ganzen Jahr. Sperrmüll!!

Am Samstag begannen unsere Nachbarn, ihren Sperrmüll in die Einfahrt zu stellen. Zusammen mit zahlreichen anderen Bewohnern. Und dann ging es los. Das ganze Wochenende über. Kleintransporter über Kleintransporter!! Da ich mit den Kindern viel Zeit im Garten verbracht habe, konnten wir das ganze genau beobachten: die Autos hielten ungelogen im Zehn-Minuten-Takt an. Jedes dritte Auto war ein Kleintransporter. Es wurde gesucht, gefunden und abtransportiert. Im ganzen Ort.

Samstagabend war bereits ein Großteil des Sperrmülls weg. Na gottseidank stellen viele Leute ihre Sachen auch erst Sonntag raus, sonst wäre der Spaß ja schon vorbei gewesen! Ich habe ungelogen noch nie eine so große Kleintransporter-Dichte gesehen wie dieses Wochenende. Da kam man richtig in Zugzwang auch in den Sachen zu wühlen. Man findet da ja auch zugegebenermaßen tolle Dinge. Hätte ich es tragen können, hätten wir jetzt eine schöne Gartenbank, eine alte Holztür und einen Gartentisch.

Die ganze Aktion nahm teilweise richtig absurde Züge an. Zwei Häuser weiter stoppte zum Beispiel ein Auto und eine junge Frau wollte aussteigen und einen Stuhl einladen. Während sie noch ausstieg, rannte plötzlich aus dem Nichts jemand von der anderen Straßenseite rüber, an ihr vorbei, schnappte sich den Stuhl und rannte wieder zurück. So schnell konnte man gar nicht gucken! Die junge Frau stand mit einem Bein und offenem Mund auf dem Bürgersteig und fing dann erstmal herzhaft an zu lachen.

Gestern abend beschlossen Karsten und ich übers Telefon, dass wir eines der alten Fahrräder, die bei uns im Keller langsam verrosten, dazustellen könnten. Später fragte mich Karsten, wie lange es gedauert hätte, bis es weg war. Ehrlich Antwort? Es hat gar nicht gedauert. Ich konnte es noch nicht mal abstellen. Während ich es nach draußen schob, stoppte ein Lieferwagen und der Fahrer sprang raus und fragte mich, ob ich das auf den Sperrmüll stelle. Zack, war das Rad im Auto. Der Fahrer des Transporters auf der anderen Straßenseite guckte entgeistert und etwas enttäuscht, weil er nicht schnell genug war.

Jetzt bin ich mal gespannt, wie der ganze Rest, der hier noch überall steht, abgeholt wird. War auf jeden Fall lustig! Geschirr spülen mit Blick auf die Straße war noch nie unterhaltsamer!

(Fun fact: Ich meine mich zu erinnern, dass ich in einer meiner Jura-Vorlesungen gelernt habe, dass Sperrmüll-Sammeln eigentlich nicht erlaubt ist, weil der Müll mit Rausstellen auf die Straße offziell dem Staat gehört. So ein Gaunerdorf in dem wir leben…)

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It seems like there are a few German things that we have indeed forgotten while living abroad for some years. This weekend, the kids and myself found ourselves in the middle of a very fascinating phenomenon, which I have never actually seen in an extent like this. The reason for this phenomenon is a big “S” marked in our trash calendar – the only “S” in 12 months. It stands for the German word “Sperrmüll”.

Now, my dear English readers, I am not sure whether you are familiar with Sperrmüll, so in case not here’s a quick explanation. Sperrmüll is the term for bulky waste which doesn’t fit into the regular garbage cans. It can be anything from closets, tables, chairs, lamps, carpets, electronic stuff, toys…Instead of bringing it to the nearest dump, Germans have, once a year, the chance to just put it in front of their house and it will all be collected on the designated day. And here’s the thing: most stuff isn’t even officially collected, because of course people will come and take it. It’s there, on the streets. For free. During our studies, it meant that you had the chance to get a nice couch for your shared flat for free (if you found enough people to carry it).

On Saturday, our neighbours started to put their bulky items in front of their house. So did many of the other people. And then it started. The whole weekend long. Pick-up trucks after pick-up trucks! As I spent much time with the kids working in the garden, we were able to watch the stuff being collected: honestly, every ten minutes there were cars stopping. Every third car was a pick-up truck. It was a whole weekend of searching, finding and taking. In the whole town.

On Saturday evening, most of the bulky waste was already gone. Well, thank god many people put more in front of their house on Sunday. Otherwise the whole fun would have been already over! I have never seen such a concentration of pick-up-trucks in my entire life. One did almost feel under pressure to go and take stuff no matter what. There are, admittedly, some cool things out there. And if I would have had the capacity (or a pick-up-truck), we would have a nice garden bench, an old wooden door and a new table for our garden.

The whole event got quite absurd from time to time. Two buildings down the street, a car stopped and a young woman wanted to get a chair. While she was opening the door of her car, someone was suddenly running across the street, passed her, grabbed the chair and ran off again. I didn’t even see where the person was coming from. The young woman was standing there, with one leg on the sidewalk, her mouth open. And then she started to laugh, wholeheartedly.

Yesterday evening, Karsten and I talked on the phone and decided to put one of our old bikes out there because it’s just slowly rusting away in the basement. Later, Karsten asked how long it took until it was taken. Honest answer? It didn’t take any time at all. While I was pushing it on the sidewalk, looking for a place to put it, a truck stopped, the driver jumped out of the car and asked whether that’s Sperrmüll. And wham, the bike was in the car. The driver of another truck on the other side of the street looked pretty aghast and disappointed as he hadn’t been quick enough.

Now I am very curious how the rest of the bulky waste will be removed. It has defnitely been an interesting weekend, and cleaning the dishes with a view of the street has never been more entertaining!

(Fun fact: I think I remember from one of my occasional law lectures at university that collecting bulky waste is actually illegal as the waste officially belongs to the state as soon as you put it out on the street. Such a town of scoundrels we’re living in… :-))

 

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unser Sonntag / our Sunday

(English version follows below)

Da Karsten zur Zeit auf einer Konferenz auf Sardinien ist (aaaaah, Sonne und Meer und Wärme!), bestreiten wir hier unsere Tage zu dritt. So auch den Großteil des Wochenendes. Wie gut, dass mein Wunsch letzte Woche in Erfüllung ging und es endlich mal Temperaturen über 10° Celsius gibt (wird ja auch mal Zeit, ehrlich!), denn wir hatten uns für heute vorgenommen, mit dem Buggy und dem Laufrad einmal um den ganzen See zu laufen. Das sind 5 Kilometer und, wie sich herausstellt, durchaus gut machbar, wenn die Motivation stimmt (wenn man logistisch klug in die eine Richtung losläuft, dann kommt man am Ende an dem Café mit Eis raus, das eigentlich nur 200 Meter in die andere Richtung liegt!).

Davor waren wir morgens aber noch wählen, wie es sich gehört! Und im Garten gearbeitet haben wir auch noch. Da war es einigermaßen ertragbar, dass die Kinder zur Zeit mal wieder nichts, aber auch nichts als Blödsinn im Kopf haben! Nun sind sie gottseidank Frischluft- und Sonnengesättigt und schlafen hoffentlich tief und fest die ganzen Nacht.

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Zukünftige Wähler (durften nicht mit in die Kabine, haben aber Gummibärchen bekommen…) / Future voters…weren’t allowed into the booth, but received gummibears instead

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Beobachten einer Rötelmaus (wir vermuten übrigens, dass die merkwürdige Krankheit der Großen neulich das Hantavirus gewesen sein könnte) / Watching a bank vole (we suspect, by the way, that the mysterious illness of the little one a few weeks ago might have been caused by the hantavirus)

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Zwei Sekunden später war ein kurzes Eingreifen erforderlich…warum hört nur nie jemand auf mich?? / Two seconds later, a quick intervention was necessary…why, oh why does noone listen to what I say??

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Das Ziel vor Augen!! / home stretch!!

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Seebewohner / lake inhabitants

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Und wegen dieser Seebewohner und der daraus resultierenden Grünfärbung (bärks) des Wassers gehe ich wahrscheinlich dann doch nicht baden…/ And thanks to the lake inhabitants and the resulting green color of the water (uagh!) I will probably not go swimming….

Since Karsten is finding himself at a conference in Sardinia (aaaaah, sunshine, seasisde and warm temperatures!), we are enjoying our days and most of the weekend as a team of three. Thank god my wish for warmer temperatures (explicitly above 10° celsius!) became true, because for today we had a trip around the lake planned. It’s a bit more than 5 kilometers and works out very well with a buggy and a trainer bike – and with the right motivation! (If one starts logistically wise in the one direction, one finishes the tour at a café with icecream, which is actually just 200 meters away from our house…in the other direction :-D).

Before we started, however, we were good citizens and went to the local polling place to vote for the regional government! And we did some work in the garden as well. Which made almost up for the fact  that the kids are doing nothing but nonsense at the moment! Well, now they are saturated with both fresh air and sunshine and are hopefully sleeping tight this night.

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Gewinner / winner

(English version follows below)

Liebe Leser, hier kurz das Update, dass der Gewinner unserer diesjährigen Buchverlosung feststeht und per Email benachrichtigt wurde! Wir haben uns gefreut, dass so viele mitgemacht haben und freuen uns schon auf den nächsten Welttag des Buches!

Gewinnen tun wir momentan auch selber, und zwar zugewinnen. Nämlich im Garten. Wobei das ja zugegebenermaßen das Ergebnis harter (aber lustiger) Arbeit ist. Letzte Woche ist zum Beispiel unser Gartentor fertig geworden (das total praktisch direkt auf eine große Wiese und den öffentlichen Spielplatz führt). Von Karsten gebaut, von mir gestrichen, und es wird nächstes Jahr ganz fantastisch inmitten der Blausternchen und Vergissmeinnicht aussehen! Als nächstes werden in Kürze die Hochbeete fertig. So fleißig sind wir gerade….

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Dear readers, here’s a quick update that the winner of this year’s raffle has been determined and notified via email! We were really happy with all the participation and are already looking forward to the next International Day of the Book.

We are, by the way, gaining as well. The fruits of our hard (but entertaining and joyful) garden work, that is. Last week, our new garden gate was finalized, which leads directly onto a large lawn with a communal playground (I am sure you can imagine that the kids are very thrilled!). It was built by Karsten, painted by myself and might just look absolutely amazing next spring when all the ageratum and forget-me-nots are blooming. Next thing to be finalized will be the raised beds which we are working on. As you can see, we are real busy these days!

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Gartenmarkt / garden market

(English version follows below)

Für heute standen große Pläne an! Ein Ausflug war geplant, und zwar in das Freilichtmuseum Molfsee (bereits seit langem bekannt und geliebt…siehe hier), für das wir zu Weihnachten eine Jahreskarte bekommen haben und das seit Anfang April wieder seine Häuser geöffnet hat. Besonderer Anlass dieses Wochenende: der alljährliche Gartenmarkt, der uns sehr ans Herz gelegt wurde.

Aber damit nicht genug: es war außerdem die erste Fahrt mit unserem…..(Trommelwirbel!!)…ersten, eigenen Auto! Wir haben leider gemerkt, dass wir an unserem neuen Wohnort auf Dauer nicht mehr ohne Auto auskommen. Die Große wird bald zu groß für den Fahrradanhänger, kann aber noch nicht sicher genug selber radfahren. Die Entfernungen sind weiter als früher und viele schöne Unternehmungen lassen sich wegen des kaum ausgebauten Busnetztes nur mit eigenem Auto unternehmen. Vor Ostern haben wir uns also nach langem Suchen einen Gebrauchtwagen gekauft, den wir vor zwei Tagen abgeholt und heute feierlich eingeweiht haben.

Hier sind unsere derzeitigen Erkenntnisse zum Wochenende:

1.) Die Fahrt zum Freilichtmuseum dauert ca 10 Minuten. Sollte keine Probleme geben, fanden wir. Denkste! In Minute 9 kotzt uns der Kleine das neue Auto voll. Hipp Hipp Hurra! Und allzeit gute Fahrt!

2.) Für Ende April ist es erschreckend kalt. Im eiskalten Wind ein vollgekotztes Kind an einer Bushaltestelle komplett nackt auszuziehen kommt bei besagtem Kind nur semi-gut an!

3.) Das Freilichtmuseum ist nach wie vor super! Und der Gartenmarkt tatsächlich sehr zu empfehlen!

4.) Ende April heißt dieses Jahr, dass wir innerhalb von drei Stunden drei starke Hagelschauer hatten. Wie gut, dass man sich in den Bauernhäusern unterstellen kann. Dazwischen schien immer mal wieder die Sonne.

5.) Der Samstagvormittag war bei der Großen launentechnisch ein absoluter Tiefpunkt. Nichtsdestotrotz gibt sie seit Stunden die Hoffnung nicht auf, dass es heute Nachmittag für sie ein Eis gibt. Keine Ahnung, woher das Kind diesen Optimismus her nimmt – ich teile ihn nicht unbedingt (traue mich aber nicht, es dem Kind zu sagen)!

6.) Bei diesem Wetter den Kinder keine Gummischuhe anzuziehen war ein grober Anfängerfehler, der uns eigentlich nicht mehr passieren sollte…

7.) Unser Navi hat eine coole Sprachfunktion, so dass man theoretisch gar nicht mehr tippen muss. Am Anfang hörte es noch auf uns, am Ende komischerweise nicht mehr. Ein bisschen wie mit unseren Kindern…

8.) Wir haben jetzt eine Wasabi-Pflanze!

9.) Trotz Kotzerei, Hagel und Motzerei war es ein recht schöner Start ins Wochenende (ich schreibe dies mit Schokoladenkeks im Mund!) und wir freuen uns sehr auf die kommenden Ausflüge ins Museum!

10.) Wer am Wochenende noch in den Lostopf hüpfen möchte: bis morgen Abend gibt es hier noch die Gelegenheit einen sehr schönen Bildband von Andy Goldsworthy zu gewinnen!

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Die alte Bäckerei – an Tagen wie heute mit schon vorgebackenem Brot, aber trotzdem toll! / The old bakery – on events like these, they also sell pre-baked bread, but it’s awesome nevertheless!

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Einer der zahlreichen Regengüsse / One of the many downpours…

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Immernoch eines meiner Lieblingsmotive / Still one of my favorite motives

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Das alte Karusell sorgt selbst bei schlechter Laune noch für einen kurzen euphorischen Kick! / The old roundabout doesn’t fail to create an euphoric outburst even when the mood is at a low point!

For today, big plans were on our agenda!! We wanted to visit the now nearby open-air-museum (known and loved for a long time…click here), for which we now have an annual ticket and which opened it’s doors again at the beginning of April. Special treat this week: the annual garden market which was recommended highly to us.

But that’s not all: it was also the first trip with our…..(insert drumroll!)…first, very own car! After living at our new home for a while, we unfortunately noticed that a car was becoming more and more necessary. The little one is slowly getting too big for the bike trailer, but can not yet cycle the distances on her own. The distances are longer than at our old place and due to the not very well developped bus system many nice locations can only reached by car. So, before the Easter holiday, we bought our first, used car which we picked up two days ago and officially inaugurated today.

Here are our insights of the weekend (so far):

1.) The drive to the open-air-museum takes about ten minutes. Doable, we tought. We wish! After 9 minutes, the hobbit vomits into our new car. Here’s to many happy trips…..

2.) This year, the whole April is just terribly cold. Re-dressing a little kid covered in vomit in the icy wind at a bus stop doesn’t really improve the mood of said kid.

3.) The open-air-museum is still awesome! And the garden market is indeed highly recommendable!

4.) End of April means that we got three hailstorms within three hours. How good that the open-air-museum offers plenty of farm houses to seek shelter. In between, the sun was shining (every now and then).

5.) For the little one, saturday morning has been a very low point regarding her mood. Nevertheless, she doesn’t give up hope and thinks she is going to get ice-cream in the afternoon. No idea where she got her optimism from. I really don’t share that optimism right now (but I am afraid to tell her)!

6.) Not taking wellingtons for the kids on a day like this is a bad, bad beginner’s mistake and I have no idea how it happened to us….

7.) Our gps has a cool voice recognition option. Theoretically, you don’t need to type anything anymore while driving. At the beginning, it was still listening to us. At the end, not anymore! It’s a bit like our kids…

8.) We now have a wasabi plant!

9.) Despite vomit, hail and gripe it was quite a nice start of the weekend (I am writing this while frantically eating chocolate biscuits!) and we are looking forward to many more trips to the museum!

10.) The raffle for the International Day of the Book is still going on until tomorrow evening. So whoever likes a chance to win a really nice book by Andy Goldsworthy, please click here.

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Welttag des Buches 2017 / International Day of the Book 2017

(English version follows below)

Tadaaaa….wie bereits angekündigt begehen wir heute feierlich den Welttag des Buches und freuen uns, dass es so unglaublich viele spannende, lustige, schöne, kluge und horizonterweiternde Bücher gibt. Naja, eigentlich sitzen wir heute am Flughafen und im Flugzeug auf dem Weg nach Hause und kommen sicherlich einigermaßen geschafft heute Abend an, aber auch hier gilt: mit ein paar Büchern im Gepäck geht alles viel leichter!

Wie ihr wisst, verlosen wir auch dieses Jahr wieder ein Buch und haben uns dafür in den vergangenen Wochen einige Gedanken gemacht. Geeinigt haben wir uns letztendlich auf einen Bildband von Andy Goldsworthy. Den Künstler mögen sowohl Karsten als auch ich sehr gerne, weil er total schöne Skulpturen und Kunstwerke mit Naturmaterialien macht. Die meisten davon sind vergänglich, es geht um Details in der Natur, um Farben und Formen, um die Wertschätzung eines Augenblickes und auch um einen gewissen Witz.

Wir kamen auf ihn, weil sich bei uns in letzter Zeit wieder viel unseres Lebens draußen in der Natur abspielt. Und eigentlich gehören Natur und Literatur ja auch zusammen, oder?Wo kann man sich besser Geschichten ausdenken als draußen? Was regt stärker die Phantasie an als ein schöner Wald, Felsen, Seen oder Berge? Und überhaupt, die ganzen Tiere….

Um dieses Jahr an der Buchverlosung teilzunehmen, müsst ihr hier ganz einfach einen Kommentar hinterlassen und uns kurz schreiben, wo ihr euch draußen am liebsten aufhaltet! Oder welche Landschaft euch bisher am stärksten beeindruckt hat! Oder was ihr am Liebsten draußen macht. Also irgendwas mit draußen halt, nä?

Ich bin zum Beispiel tatsächlich ein großer Waldfan! Buchenwälder, Mischwälder, tiefverschneite Winterwälder, Regenwald, Schwarzwald…..für mich haben Wälder eine ganz eigene Faszination. Besonders gerne mag ich WaldRÄNDER. Das einzige, was ich nicht mag, sind die schnell hochgezogenen Kieferwälder, die aussehen wie Streichhölzer.

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Genau so gerne habe ich das Meer! Mit seinen Wellen und dem Wind und dem weiten Himmel! Immer, wenn Wind weht, habe ich das Gefühl, man muss an den Strand fahren und aufs Meer schauen. Wobei ich inzwischen zugegebenermaßen die Berge genau so toll finde 🙂

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Mit am Liebsten ist mir aber entspannungstechnisch der Garten meiner Mutter. Da steckt viel Arbeit ihrerseits drinnen, aber man kann dort herrlich die Seele baumeln lassen und morgens mit nackten Füßen und einer Tasse Kaffee auf der dunkelblauen Bank sitzen und einmal tief durchatmen. Überall summt und brummt es, überall sind Farben und Düfte und überall wachsen und ranken Pflanzen. Total schön!

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So, und nun für euch nochmal als Zusammenfassung: Bis zum 30. April verlosen wir “Ephemeral works” von Andy Goldsworthy. Um teilzunehmen müsst ihr ganz einfach einen Kommentar hinterlassen und uns irgendwas von euch zum Thema Natur erzählen. Der Gewinner (egal aus welchem Land) wird durchs Los entschieden und per Email kontaktiert.

Wir freuen uns über eine regen Teilnahme – je mehr, desto besser!

Viel Glück!

 


 

Tada! As already announced earlier, we are celebrating the international day of the book 2017 as we are always thrilled about the incredible number of exciting, funny and smart books to broaden our horizon. Well, actually we are spending this morning at the airport, waiting for our flight home, where we will hopefully arrive in the evening – exhausted, yet happy. But even (or particularly) at trips like these books are indispensable and make everything much easier!

As you know, we organized a book raffle again this year and discussed our book choice quite thoroughly. In the end, we agreed on an art book by Andi Goldsworthy. This artist is very much appreciated by both of us for the beauty of his sculptures and art made from nothing but materials that he finds on his strolls through nature. Most of his artworks are defined by their short-livedness, and generally deal with details of nature, such as colors or forms, the appreciation of a moment, as well as a certain wit.

We decided to use one of his books because a large part of our life recently is located outside or deals with nature in one way or another. And for us at least, nature and literature belong together in a way, don’t you agree? Because where else can you imagine better stories than outside? What inspires the imagination more than a beautiful forest, rocks, lakes or mountains? Not to mention all the animals….

To participate in the book raffle this year, all you have to do is leave us a comment and write briefly, which place you like most outdoors. Or which landscape impressed you most so far! Or what activity you like most outdoors. Just anything that is related to nature or the outdoors in general…

I myself for example am a huge forest-fan. Beechforests, mixed forests, snowy winter-forests, rainforest, blackforest….. you name it… Forests in general fascinate me in a unique way. Particularly, I enjoy the EDGES of a forest. The only thing I dont like a whole lot are these really fast growing pinetree forests, where all trees look like giant matches.. (some pictures are included in the german text).

Another thing I enjoy as much as forests, is the sea. With the waves and the wind and the endless sky. Everytime the wind blows, I have the urge to drive to the beach and look at the sea. Although I have to admit that mountains are really starting to grow on me, too 🙂

Still, one the things I always enjoy, particularly for relaxation is my mothers garden. It involves a lot of work on her part, but it invites you to relax and enjoy a hot cup of coffee in the morning, sitting barefeet on the blue bench and just take a deep breath and let your soul rest. Humming and buzzing surrounds you everywhere and the colors and scents of flowers are omnipresent. There is basically nothing that isn’t covered in one way or another by the endless different nuances of green from all the plants. Really picturesque!

But now for you one more time the summary: Until April 30th, we have our annual book raffle at the end of which we will give away the book “Ephemeral works” by Andy Goldsworthy. To take part in the raffle you just have to leave a comment and write anything that is somehow related to nature. The lot will the decide the winner (no matter which country!), who will be contacted via email.

We are looking forward to numerous comments – the more, the merrier!

Good luck!

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Osterurlaubsallerlei /Easterholidaystuff

(English version follows below)

Et voilá, ein kleiner Pieps aus unserem Osterurlaub in Süddeutschland..

Die Nachtzugfahrt nach Freiburg war – wider Erwarten (Familienabteil der österreichischen Bahn, unsere Erwartungen waren hoch!) – katastrophal. Supereng, noch dazu ohne jeglichen Rausfallschutz, woraufhin der Kleine nachts zweimal auf dem Boden landete, und ab Berlin superlaut. Naja, wir haben uns dann bei unserer Ankunft morgens um 6 Uhr auch keine Mühe mehr gegeben…

Die Osterfeiertage waren entspannt und lustig, nur das Wetter hätte besser sein können. Nachdem hier wochenlang über 20°Celsius und Trockenheit herrschten, haben wir mit unserem Besuch ein bisschen norddeutsches Schmuddelwetter mitgebracht, inklusive Schneefall. Aprilwetter halt.

Da musste der Osterhase eben drinnen verstecken. Und ein bisschen draußen, wobei die gefärbten Eier leider abfärbten. Und ein bisschen im Wald. Und in den Weinbergen. Und auf dem Spielplatz. Sowieso hatte der Osterhase wohl dieses Jahr viel zu viele Eier, scheint mir. Hat der überhaupt noch andere Kinder besucht?

Meine Lieblingssituation der Feiertage (von Karsten berichtet): Karsten ist mit den Kindern auf dem Spielplatz und “versteckt” schon mal ein Schokoladenei im Gebüsch. Er: “Oh, guck mal, Große, da hat ja der Osterhase schon ein Ei versteckt!” Die Große (3 Jahre): “Ne, Papa, das ist doch deins! Steck das mal besser in deine Jackentasche, damit du das nicht noch mal verlierst!”. Tja, manche haben halt eine Begabung als Osterhase, andere haben sie wohl nicht….

Ansonsten sind unsere Kinder gerade ziemlich lustig, finden wir. Oder wir sind einfach seit langem mal wieder etwas entspannter. Wie auch immer, schön ist es jedenfalls. Nur ein klitzekleines bisschen getrübt durch einen fiesen Schnupfen mit Husten, den wir jetzt alle haben (die Erkältungszeit darf nun auch mal wieder aufhören).

Also wenn es die nächsten Tage ruhig bleibt: wir haben hier Spaß! Bilder folgen nächste Woche! Und zur Erinnerung: am Sonntag ist Welttag des Buches und man kann hier einen Bildband von Andy Goldsworthy gewinnen (tadaaa!).

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Et voila, here comes a quick hello from our Easter holiday in Southern Germany.

The trip down south was horrible – we took the night train from Hamburg, which is now run by the Austrian train company, and according to stories from our friends, we had quite high expectations regarding a “family compartment” (we heard that the Austrian trains are very family friendly). Well, the family compartment was cramped, the beds didn’t even have a secure belt so that the children wont fall out (which resulted in the hobbit falling down on the floor twice that night) and it was incredibly noisy as soon as the train hit Berlin mainstation. Well, as revenge we didn’t try to be very quiet either when we got off the train at six am.

The Easter holidays have been very relaxed and entertaining so far, although the weather could have been a bit better. After having summer-like temperatures with no rain here for weeks, we apparently imported some North German winter weather, including wet snowfall….

That’s why the Easter egg hunt took place inside. And, admittedly, on the playground. And in front of the house. And in the backyard. In the vineyards. And in the forest. There were a lot of Easter egg’s, really. I wonder if we were the only one’s this year who got some, because it’s almost unbelievable that there was anything left for anyone else!

My favorite situation during the holidays: Karsten is trying to distract the kids on the playground and is “hiding” a chocolate egg in the bushes. He: “Oh, little one, look! The Easter bunny already hid an easter egg!” The little one: “No, Dad, that’s obviously yours! You should put it back in your pocket so you don’t loose it again!!!” Well, seems like some have a gift of hiding easter eggs, and some..well..just don’t!

In general, the kids are surprisingly easy going and funny right now. Or we are just much more relaxed than usual. One or the other, but somehow or other it’s very nice! Only drawback these days is the nasty cold that has hit us again (oh dear, I do hope that this season of colds and fever and coughs will be over soon!).

So, in case it’s going to be a bit quiet here again during the next days: we are having fun! Pictures will follow next week. And just to remind you: on Sunday, it’s the International Day of the Book and we will raffle of a really nice book by Andy Goldsworthy (horray, horray, horray!).

 

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