Vier / Four

(English version follows below)

Vier! Unsere Tochter ist letzte Woche tatsächlich vier Jahre alt geworden, ist das denn zu glauben? Ich fühl mich plötzlich so richtig alt. Der Geburtstag war schön, auch wenn die Große noch nicht wieder ganz fit war und wir keinen Besuch empfangen konnten. Zwei Tage vorher änderte sie noch spontan ihren Wunsch bezüglich des Geburtstagskuchens. Anstatt der Erdbeertorte wollte sie plötzlich eine Einhorn-Torte, herrje…..Karsten war dann in der Tat mutig genug eine zu backen, nur leider musste sich die Große am  Vorabend wieder zweimal übergeben, so dass sie letztlich von ihrem Kuchen gar nichts essen konnte. Mist. Am Samstag hatten wir dann den ersten offiziellen Kindergeburtstag mit ihrem neuen Freunden…und fühlten uns abends entsprechend erledigt. Es ist faszinierend, wie viel Lärm sechs Kinder machen können. Die sehen so klein aus, und doch…

Wie in den letzten Jahren (2014, 2015 und 2016 – alles aber noch auf Englisch) habe ich überlegt, was bei uns zur Zeit den Alltag mit einer Vierjährigen ausmacht und was anders geworden ist. Hier ist also das 2017-Update:

  • Es gibt mehr und mehr Tage, an denen wir unser Kind tatsächlich morgens wecken müssen…und immer wieder feststellen, dass sie ein Morgenmuffel ist.
  • Gleichzeitig gibt es ab und an Tage, an denen erst friedlich mit dem Bruder gespielt wird, ehe die Eltern geweckt werden.
  • Die Alpträume beginnen. Die gängigen Szenarien bei der Großen sind zur Zeit: von Fliegen aufgefressen werden, von Wespen aufgefressen werden, von Spinnen aufgefressen werden, von Ameisen aufgefressen werden, ab und an von einem Fuchs aufgefressen werden. Einmal wurde sie von einem Bären aufgefressen.
  • Man kann keine Klamotten mehr bei H und M kaufen, weil die Designer 4jährige Mädchen mit 14jährigen verwechseln. Und auch bei 14jährigen Mädchen muss man nicht…ach, lassen wir das…
  • Das Kind ist groß genug um selbstständig auf Tische und Regale zu klettern um an die Süßigkeitenbox zu kommen.
  • Das Kind ist auch selbstbewusst genug um mit Scheren zu hantieren und meine echt scharfen Victorinox-Küchenmesser zum Schnitzen zu nehmen. (Das Problem ist nur: ich bin da nicht ganz so selbstbewusst, was das angeht…)
  • Es werden sich fantastische Geschichten und Lieder ausgedacht.
  • Schimpfwörter und Flüche halten Einzug! (Mein bisheriges Lieblingsschimpfwort: Du…du..du BAUMLEHRERIN!)
  • Die Wände füllen sich mit selbstgemalten Kunstwerken
  • Ich habe inzwischen eine große Sammlung an Steinen, Stöckern und verwelkten Blumen, die mir geschenkt wurden und von denen ich mir nicht sicher bin, ob sie zwischendurch mal entsorgt werden dürfen
  • Die beste Haushaltshilfe ist gleichzeitig Ursprung des größten Chaos. Bisherige Lieblingssituation (und gleichzeitig Auslöser eines großen Adrenalinschubs): die Große ruft von oben “Mama, der Kleine hat ein Kacki gemacht und ich hab ihm die Windel gewechselt!!”…
  • Wir führen endlose Diskussionen bezüglich der Kleiderwahl, wie lange Maus und Elefant geschaut werden darf und ob es nötig ist vor der Abfahrt noch mal auf’s Klo zu gehen (meistens nicht…)
  • Es kommen mehr und mehr “Mama, warum….” Fragen und diese Fragen können in der Öffentlichkeit mitunter ziemlich peinlich werden.
  • Entsprechend bildet man sich wieder fort und denkt über die essentiellen Fragen des Lebens nach. Warum haben Hunde einen Schwanz? Wie werden Quallen geboren? Und gibt es eventuell tatsächlich Feuerdrachen und wir können sie bloß nicht sehen?
  • Ich könnte theoretisch wieder in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken oder ein bisschen lesen während das Kind spielt. Wäre da nicht noch der Kleine…
  • Die Große verbringt immer öfter den Nachmittag bei Freunden. Allein!
  • Unser Süßigkeitenvorrat hat sich enorm vergrößert.
  • Das Kind glaubt, dass es unsere Meinung ändern kann, wenn es nur oft genug fragt.
  • Wir haben offiziell die Ära der Kindergeburtstage begonnen. Vielleicht sollten wir uns “I survived…” Shirts anfertigen lassen.
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Alljährliches Fotobuch…erstmals noch vor der Geburt bei der Mäusedoktorin gesehen und seitdem jedes Jahr die Zeit dafür gefunden!

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Einhorn mit Monster im Hintergrund…

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Schatzsuche

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Four! Our daughter turned four this week and I feel officially old. Two days before her birthday, the little one changed her wish regarding the birthday cake. Instead of the strawberry cake she suddenly wanted a unicorn cake. Gee….So Karsten was brave enough to bake one, but unfortunately, the little one still had some kind of a stomach bug and couldn’t actually eat the cake. Bummer.  And we have had our first real birthday party with friends on Saturday and felt accordingly smashed in the evening. Amazing how much noise six children can make. They look so small, and yet….

Simliar to the last years (2014, 2015 and 2016), I was wondering what our daily routine looks like with a four year old, and what has changed during the last years. So here’s this year’s update:

You know you live together with a four-year-old when….

…there are more and more days where you have to actually wake your kid up in the morning and then discover that it’s Grumpy lying in bed.

…there are also some occasional mornings where your child decides to peacefully play instead of waking you up.

…the nightmares start. The little one’s common nightmares right now: being eaten by flies, being eaten by wasps, being eaten by spiders, being eaten by ants, occasionally being eaten by a fox. One time being eaten by a bear.

….you can’t buy girl clothes at H&M anymore because they are mistaking four-year-old girls with 14-year-old-girls.

..your kid is old enough to independtly climb the tables and shelves to get to the box with the sweets.

…your kid is also confident enough to work with scissors and to use your really sharp kitchen knives for carving. (The question is: are you confident enough too?)

…your kid is coming up with faboulus stories or songs.

…your kid starts using curse words.

…you are suddenly surrounded by toys and colours that you actually always tried to avoid.

…your walls are covered with art.

…you have a collection of stones, sticks and dried flowers that were given to you as a gift (and you are not sure whether you are allowed to get rid of them occasionally).

…your best household chore helper is at the same time the source of the greatest chaos. So far, my favorite (and at the same time most exciting) situation: the little one shouts from upstairs: “Mom, the hobbit poo-pooed and I changed his diaper!!”

…you end up in endless discussions regarding the choice of clothes, the length of time in front of the laptop or whether it is necessary to go to the toilet before leaving the house (or not. Mostly not.).

… your kid starts aksing “Mom, why….?” and you are always aware that the question might turn out tobe painfully embarassing when asked in public.

 hence you start wondering about the essential questions of life again. Why is it that dogs have tails? How are jellyfish born? And are there actually Fire Dragons and we just can’t see them?

…you can actually drink a cup of coffee or even read a chapter in a book while your kid is playing. Oh wait, no, there’s still the one-year-old…..

…your kid is spending the afternoon at her friend’s place. Alone!

…your supply of sweets has immensly increased.

…your kid thinks that it can change your mind just by repeating the question over and over again.

…you officially entered the era of children birthday parties. From now on, surviver-shirts are in order.

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Zur Abwechslung / as a change

(English version follows below)

Tjaja, letztes Jahr fiel der Geburtstag wegen Hand-Mund-Fuß-Krankheit flach. Dieses Jahr haben wir uns zur Abwechslung Ringelröteln ausgesucht. Wobei der Kleine schon fast nicht mehr ansteckend ist. Nur die Große, die muss bis übermorgen noch fit werden! Da heißt es Daumen drücken!

(Und es ist immer so frustrierend, wenn man wieder merkt, dass man doch erst einen winzigen Teil der üblichen Kinderkrankheiten als erledigt betrachten kann und wie viele in den nächsten Jahren noch auf einen warten!)

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Well, well, last year we were haunted by the hand, foot, mouth disease and the birthday of the little one had to be cancelled. This year, we chose the Fifth Disease for a change. Though the hobbit is probably not infectious anymore. But the little one, she still needs to get fit again for her big day on Thursday. Fingers crossed!

(And isn’t it frustrating when you realize how few of the common children diseases you can tick off and how many there are still left for the next years to come?)

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nach langer Zeit…./ after a long time….

(English version follows below)

Ist mal wieder viel los hier bei uns, daher entsprechend wenig auf dem Blog. Großmutterbesuch, Geburtstagsvorbereitungen und dazu reihum Wasserdurchfall, Kotzeritis und Fieber.

Gestern Abend habe ich dann das erste Mal seit vier Jahren wieder am Steuer gesessen und bin ganz vorsichtig durch die Gegend gefahren. Vor allen Dingen ganz vorsichtig aus unserer blöden Einfahrt rausgefahren. Bis jetzt ist auch keine Schramme im Auto. Karsten hatte allerdings ambivalente Gefühle (hab ich bemerkt, als er zwischendurch plötzlich fragte “Fühlst du dich eigentlich sicher am Steuer?”. Und auf meine Nachfrage, ob er sich denn sicher als Beifahrer fühlen würde, lange überlegte und das Gespräch mit “Ich glaube, ich kann gerade nur verlieren” abwürgte).

Zu meiner Verteidigung: das Lenkrad reagiert wirklich sehr sensibel auf Bewegungen!

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There’s a lot happening here right now, hence not much happening on the blog. A visit of my mother, birthday preparations and a passing around of diarrhea, vomiting and fever.

Yesterday evening, I tried driving a car again (for the first time after four years). Just carefully getting used to it again (and carefully practising to manage our gateway). So far, the car is still working! Karsten, however, does have some ambivalent feelings (which I noticed when he suddenly asked “Do you actually feel safe when you are driving?”. And when I asked him whether he feels safe as front passenger and he thought for some time and just said “I can only loose when answering, right?”).

In my defence: I think the steering wheel is more sensitive than others!

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In meiner Freizeit…./ in my free time…

(English version follows below)

…male ich zur Zeit Drachenschuppen an. Was man halt so macht, wenn die Kinder schlafen.

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….I am currently painting dragon scales. The usual stuff you do when your kids are sleeping 😉

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Flensburger Förde

(English version follows below)

Als ich klein war, haben wir einen Großteil unserer Ferien in dem kleinen Ferienhäuschen meiner Großeltern an der Flensburger Förde verbracht. Wochenlang morgens mit Möwengeschrei und Wellenrauschen aufwachen, den ganzen Tag barfuß laufen (und ständig Heckenrosen-Dornen aus den Zehen ziehen), mit dem Boot oder dem alten, gelben Surfbrett paddeln, baden, auf dem Deich spazierengehen, auf einer Decke faul im Gras liegen, mit der Großfamilie grillen und viel Spaß haben….

Das letzte Mal war ich vor fünf Jahren dort. Und nun plötzlich mit zwei eigenen Kindern. Das ist ganz merkwürdig, dass da nun meine eigenen Kinder am Strand spielen und ich jetzt Mutter bin.

Aber es war total schön zu beobachten, wie die Große und der Kleine selber die Ecken erforscht haben, an denen ich früher ständig gespielt habe. Denn obwohl alles anders ist, ist es ja eigentlich doch genau so wie immer.

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When I was little, we spent the majority of our holidays at a small holiday house of my grandparents which is located directly at the seaside of the Flensburg Fjord. For weeks and weeks, we woke up to  the sound of seagulls and waves. We spent all day barefoot (and we always busy removing small rose thorns), we took the boat or the old, yellow surf board and explored the seaside, we swam in the fjord, we went for walks along the dike, we barbecued with the family and had lots of fun….

The last time that I’ve been there is five years ago. And now again, with two own kids. It’s really surreal that I am a mother now and that these two kids playing on the beach are my own.

But it was beautiful to watch them explore my old spots. Because although everything has changed, it is still the same, somehow.

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fast wie Urlaub (Teil 3) / almost like being on holiday (part 3)

(English version follows below)

Der dritte Tag unseres langen Wochenendes fing ganz fantastisch an, nämlich mit dem wunderbaren Zustand, dass ich um kurz nach Sieben aufstand und tatsächlich alle (!) anderen Familienmitglieder noch schliefen. Draußen zwitscherten die Vögel, die Sonne schien, ich machte mir einen Kaffee. Ich trank den Kaffee. Einen großen Becher. Ganz in Ruhe. Ich schaute aus dem Fenster. Ich räumte die Mal-Ecke auf. Zwischendurch lief ich zweimal ins Kinderzimmer, um zu schauen, ob die Kinder noch atmen…

Dann setzte ich mich ans Klavier und spielte leise vor mich hin. Um kurz vor Acht hörte ich ein Geräusch und schaute nach und da saß die Große im Schlafanzug auf der Treppe, strahlte mich an und sagte: “Mama, ich hab hier gelauscht wie schön du Musik gemacht hast!”. Hach, mein Mutterherz schmolz dahin……Ich kam mir fast vor wie in einem Werbefilm.

Kurz danach war auch der Rest der Familie wach. Das war übrigens ungefähr das zweite oder dritte Mal seit Geburt der Großen, dass ich in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken konnte bevor der Trubel losging. Seit Geburt des Kleinen sowieso das erste Mal. Wahnsinn!

Aber um die Pointe vorweg zu nehmen: in der nächsten Nacht waren wir schon wieder 5 Mal auf, um das eine oder andere Kind wieder zu beruhigen.

Den Rest des Tages wurschtelten wir geschäftig, aber entspannt vor uns hin. Die Sonne schien, Wäsche wurde gewaschen und in den Wind gehängt, es wurden Erdbeeren gekauft, Rhabarberkuchen wurde gebacken und nachmittags kamen Karstens Tante und Onkel auf eine Stippvisite vorbei.

Am Sonntag machte sich dann langsam eine Feiertagsgereiztheit breit. Erst bei der Großen und dann bei mir. Vorher fuhren wir aber noch in die Arche Warder, einem sehr schönen Tierpark mit seltenen Nutztierrassen, für den wir eine Jahreskarte haben und der ganz in der Nähe ist. Dort gab es über das Wochenende einen Mittelaltermarkt, den wir uns anschauen wollten. Das war auch sehr entspannt und nett (wir durften sogar ein Katapult laden und schießen), bis wie gesagt die Große sich in ein Muffelschaf verwandelte und wir ab einem bestimmten Punkt die Sachen packten und zurückfuhren (wir fahren seit einiger Zeit die Schiene, dass wir sehr konsequent bei bestimmtem Verhalten sofort nach Hause fahren – das ist zwar mitunter für uns selber schade, aber andererseits ist da bei uns gerade das Maß voll).

Zu Hause wurde die Stimmung wieder besser, und sowieso besser als nachmittags noch mein Bruder mit Familie zum Abendessen vorbeikam und ein Planschbecken mitbrachte – juchei, juchei.

Zum Abschluss des Wochenendes bekam der Kleine eine Öffnung in sein Gitterbett, damit er künftig selber rein und raus kann….was er dann statt Einschlafen fleißig praktizierte und noch eine Stunde später am Bett seiner (bereits schlafenden) Schwester stand und sie streichelte. Neu gewonnene Freiheiten sind ja so spannend!

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Ein schwimmendes Turopolje-Schwein /  A diving Turopolje pig

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The third day of our long weekend started in a really fantastic way: when I got up shortly after seven (first amazing thing to write! Shortly after seven, yay!!), all the other family members were still asleep!! The birds were chirping outside, the sun was shining and I was making myself a big cup of coffee. I drank my coffee. While sitting in our armchair. Peacefully. I watched the birds in our garden. I tidied up the crafting table. In between, I checked on the kids twice, but they were indeed still breathing.

Then I sat down at the piano and played. After a while, I heard a noise and when I checked, the little one was sitting on the stairs in her pyjama and she smiled at me and said “Mom, I sat here and listened to the beautiful music you were playing!”…..aaaaah, my heart was melting….I almost felt like being in one of these happy family tv-adds.

Shortly after, the rest of the family was awake too. That was, by the way, the second or third time since the birth of the little one that I was actually able to drink a whole cup of coffee peacefully before my kids are awake. The first time since the birth of the hobbit. Wow!

But to kill the punch line: during the next night, we had to get up five times again to calm down either the one or the other kid.

The rest of the day was busy, but relaxed. It was sunny, there was a big pile of laundry waiting to be washed and to be dried outside in the wind. Fresh strawberries were bought, rhubarb pie was baked and in the afternoon, Karstens’ aunt and uncle swang by for a quick visit.

On Sunday, one could notice a certain holiday-tiredness. First with the little one and then with me. Before that, however, we managed to visit the Arche Warder, which is a small zoo nearby with old breeds of livestock. During the long weekend, a Medieval Market was hosted there which we wanted to check out. It was very relaxed and nice (we were even allowed to load and fire a medieval slingshot!), until the little one turned into Grumpy. And Rumpelstiltskin. So we drove back because Karsten and I agreed some time ago that we’ll go back home as soon as the little one starts with a certain type of behaviour. It does backfire a bit on us, as we would often like to stay, but at the same time we are fed up with this behaviour, so we are trying to be consequent.

At home, the mood was lifted again – latest when my brother and his family arrived for dinner and brought a small swimming pool for our garden….yay!

As a final action at the end of this long weekend, the cot of the hobbit was opened so that he can now lie down (and get up) whenever he wants. Which he practiced eagerly when it was time to sleep. One hour after we said goodnight, he was still standing at his sisters bed (who was already sleeping) and was stroking her hair. Newly earned latitude is so exciting!

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fast wie Urlaub (Teil 2) / almost like being on holiday (part 2)

(English version follows below)

An Tag zwei unseres langen Wochenendes ging es an die Nordsee. Ursprünglich wollten wir uns die Seehundstation in Friedrichskoog anschauen, aber da die Seehundsaison gerade erst beginnt, heben wir uns das für später auf. Stattdessen haben wir uns ins Auto gesetzt, Pippi Langstrumpf angemacht und sind zum Multimar Wattforum in Tönning gefahren. Nach etwas mehr als einer Stunde war das Land platt und wir am Ziel – das ist echt lustig, dass wir nun Tagesausflüge an sowohl die Ost- als auch die Nordsee machen können!

Das Multimar Wattforum ist ein sehr kinderfreundliches, interaktives Museum zum Thema Nordsee und das Wattenmeer, das immerhin vor ein paar Jahren in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen wurde (da habe ich noch in dem Bereich gearbeitet…hach, das waren noch Zeiten!!). Es es vermittelt auf ganz tolle Weise viele verschiedene Themen des Nationalparks! Mit zwei kleinen Kindern unter vier (noch) hat man zwar nicht die Muße, sich die gesamte Ausstellung anzuschauen, aber es war viel dabei, was sowohl die Große als auch den Kleinen fasziniert hat. (Beide standen zum Beispiel minutenlang vor einem ausgestopften Seeadler der gerade eine Ente erlegt hatte und der Kleine machte dauernd beeindruckt “uuuuuh! uaaaahhh!!”. Zu süß!). Es gibt viele Aquarien, Querschnitte vom Watt, Informationen zur Entstehung des Wattenmeeres, Tiere an der Nordsee, Fischerei und und und…sogar eine Walaustellung mit einem lebensgroßen Pottwalmodell. Besonders gefallen hat der Großen der kleine schummrige Raum, in dem man sich auf eine Liege legen und verschiedenen Walgesängen lauschen konnte. Und dass sie einen Seestern streicheln durfte. Und das Spielzimmer für Kleinkinder. Denn für unter 6jährige gibt es ein kleines Spielzimmer mit Bällebad und kuscheliger Höhle, sodass man als Erwachsener tatsächlich auch ein bisschen alleine die Ausstellung anschauen kann. Also echt gut durchdacht für Familien und mit ganz viel zum Anfassen und Ausprobieren (und demnach so gar nicht typisch für die deutsche Museumslandschaft).

Highlight war aber sowieso der dazugehörige Spielplatz mit Leuchtturm, Pottwal, Fischkutter und Hallig und viel Wasserspaß….Dort haben wir mindestens ebenso viel Zeit wie in der Ausstellung verbracht. Man konnte von dort sogar zuschauen, wie die Brücke über’s Wasser hochging um Segelschiffe durchzulassen. Coole Sache.

Zum Abschluss gab’s noch ein Eis am Tönniger Hafen und dann schliefen die Kinder geschafft die ganze Rückfahrt über. Einen Abstecher zum echten Watt haben wir gar nicht mehr geschafft. Das wird aber definitiv irgendwann nachgeholt!

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On day two of our long weekend, we planned a day trip to the North Sea. Originally, we wanted to visit the seal station in Friedrichskoog, but since the season is just starting we are saving this visit for later this year. Instead, we took the car, switched on Pippi Longstocking and went to the Multimar forum in Tönning. After a bit more than an hour, the landscape was flat as a pancake and we arrived at our destintion. It’s really awesome to be able to do day trips to the North and the Baltic Sea!

The Multimar forum is a very childrenfriendly, interactive museum about the North Sea and the Wadden Sea National Park which was listed as a World Heritage Site a few years ago (when I was still working in that subject…ah, good old times!). It covers all kind of different aspects of the Wadden Sea in a very appealing  and interesting way. With two kids which are (still) both under 4, one doesn’t have the time and concentration to experience the whole exhibition(s), but there were plenty of exhibits by which both the little one and the hobbit were fascinated. Many fish tanks, cross sections of the mudflats (so you can see all the small animals in the ground), the formation of the Wadden Sea, it’s animals, fishery and and and…there even was a whale exhibition with a life-sized sperm whale. The little one was particularly amazed by a small and dark room where you could lie down on a couch and listen to different types of whale sounds. And she was happy to pet a sea star. And she very much enjoyed the play room for children. Because for children under the age of 6, there is a small room with a ball pool and a cozy blue cave, so parents are actually able to experience a bit of  the exhibitions on their own. It’s really well-designed for families (and therefore not typical at all for a German museum!).

Anyway, the highlight was the playground outside, of course. It included a lighthouse, a sperm whale, a fishing boat and a holm and lot’s of water games….I think we spent as much time out there as we spent in the exhibition. One could even watch the nearby bridge being pulled up in order to let the sail boats pass. Cool stuff!

We finished our visit with an ice cream at the Tönning harbour and then the kids were sleeping all the way back home. We didn’t even managed to do a detour to  the actual Wadden Sea, but we’ll definitely catch up on this later this summer!

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fast wie Urlaub (Teil 1) / almost like being on holiday (part 1)

(English verison follows below)

Voller Freude haben wir neulich festgestellt, dass ja ein langes Wochenende ansteht, welches wir so gar nicht auf der Reihe hatten (daran, dass Karsten nicht mehr stur durcharbeiten muss sondern tatsächlich Brückentage nehmen kann, muss man sich auch erstmal gewöhnen…). Eigentlich wäre es ja super für einen Kurzurlaub gewesen. Andererseits gibt es hier so viel zu entdecken, dass wir einfach ein paar Ausflüge machen wollten.

Am Donnerstag ging es deswegen ganz entspannt wieder ins Freilichtmuseum – diesmal ohne Hagelschauer und kotzendes Kind, sondern mit Sonne, Wind, Mittagessen in der Meierei, der Familie des Bruders und ganz entspannten Kindern. Letzteres war besonders schön, weil wir nämlich in den letzten Wochen einen kleinen Wutzwerg zu Hause hatten (bzw einen großen), was mit viel Gebrüll und Gehaue und Türenzumschmeißen einher ging. Wie schön, wenn man zwischendurch merkt, dass das Kind auch ganz normal sein kann!

Das Freilichtmuseum war wohl auch genau der richtige Ort für uns an Himmelfahrt….meine Güte, ich hatte ganz verdrängt, wie es an diesem Tag in Deutschland zugeht! So mussten wir nur spätnachmittags das Gewummere und Gegröle vom Seeufer und die zahlreichen vorbeizieheneden Bollerwagen ertragen, die aber mit Beginn des Abends recht schnell aufhörten (tja, wer sich den ganzen Tag im prallen Sonnenschein vollaufen lässt, dem geht’s abends wahrscheinlich auch nicht mehr so gut…). So war’s für uns aber sehr entspannt, fast wie ein Urlaubstag!

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It was with great pleasure that we recently noticed the upcoming long weekend which we hadn’t really been aware of (the switch from the non-stop-working phd job to a job where you are actually allowed to have a long weekend…aaaahhh, such a welcome change!). Actually, the weekend would have been cool for a short holiday away, but on the other side there are so many things to explore which are in close proximity to us so we decided to just do some nice day trips instead.

On Thursday, we went to the Open-Air-Museum again – this time without hail and a vomiting child, but with sunshine, wind, a nice lunch, with the good company of my brother and his family, and with relaxed children. The latter was especially nice, because we did have a little Rumpelstiltskin here at home during the last weeks (with lots of shouting, hitting and slamming doors). How nice to see that the kid can behave normally too!

Also, the Open-Air-Museum was just the right location for us on Thursday….dear god, I completely forgot (or better ruled out) how awful it is to spend Ascencion Day in Germany. (I am not sure if it is the same in other countries, but in Germany it includes millions of drunken, loud guys who celebrate “fathers day” in a way I hope no decent father behaves in front of his children!). With our daytrip, we just had the late afternoon to endure the loud music, the bawling and the handcarts full of alcohol. It stopped quite quickly with the beginning of the evening…(well, if you are getting plastered all day long in the bright sunshine, you probably don’t feel very well anymore in the evening!).

For us, it was a perfect holiday!

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Kamikaze-Gärtnern / kamikaze gardening

(English version follows below)

Ich habe das Gefühl, dass hier mal wieder mehrere Updates nötig wären. Zum Beispiel wie es der Großen nach knapp sechs Monaten im Waldkindergarten geht. Oder wie es inzwischen in unserem Garten aussieht.

Da ich justamente die vorerst letzten Blumen(zwiebeln) eingepflanzt habe, kommt heute erstmal letzteres dran. So sieht übrigens der Blick aus unserem Schlafzimmerfenster in den Garten aus:

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Vor ein paar Wochen bekam ich ja den Tipp, im ersten Jahr abzuwarten und zu schauen, was überall im Garten kommt und blüht und wie es mit Licht und Schatten im Laufe des Jahres aussieht. Ausserdem wollte ich alles fein säuberlich aufschreiben, was wo wächst und wie es gepflegt bzw geschnitten werden muss.

Ehrgeizige Pläne. Die viel Geduld erfordern.

Die hatten wir nicht. Vor allem Karsten nicht. Und meine Mutter auch nicht.

Und so sah ich mich plötzlich überhäuft mit Stauden und Büschen und Blumen, die alle irgendwo eingepflanzt werden wollten. Ehe ich abwarten konnte, was wo kommt. Was folgte, waren so ein paar Wochen Kamikaze-Gärtnern…es fing an mit der Forsythie. Der riesige Forsythienbusch an unserer Hauswand blühte nämlich sehr zu meiner Enttäuschung nur ganz mickrig im unteren Viertel. Da kam mein neu erlerntes Gärtnerwissen zum Einsatz: alle Zweige einer Forsythie, die nicht blühen, müssen abgeschnitten werden. Totes, verzweigtes Holz sowieso. Ich fing an und schnitt und schnitt und nach zwei Stunden sah das Ganze plötzlich so aus:

Nun bin ich gespannt, wie es im nächsten Frühling wird.

Kurz danach haben wir einen Rappel am anderen Ende der Hauswand gekriegt. Dort waren nämlich dicht verzweigte Dornenbüsche, alle wild ineinander gewachsen, zwischendrinnen ‘ne Rose, Efeu, kleine Ahorne, noch mehr Stacheln, komische andere Sträucher….das Haarekämmen der Großen ist nichts gegen dieses verfilzte Zeugs! Und als sich rausstellte, dass der olle Stachelbusch noch nicht mal eine Zierquitte ist und keine Anstalten machte zu blühen, da fing Karsten eine Kamikaze-Aktion an und beseitigte an einem Abend die Büsche. Leider zuerst die falschen. Dann auch die richtigen, aber dadurch, dass die falschen auch beseitigt wurden, sieht nun das Nadelgewächs ganz komisch aus.

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Der geduldige Leser wird sicher auch mal ein Bild zu sehen bekommen, wenn alles angewachsen ist! / The patient reader will hopefully see how it looks like when everything is settled one day!

Es wurde umgegraben und aufgefüllt und nun sollen dort wachsen: ein Schmetterlingsflieder, eine Bartblume, zwei Malven, eine Rose (entflizt und gerettet) und so ein paar Kleinigkeiten. Mal schauen, wie das wird.

Im Staudenbeet habe ich mich zurückgehalten und nur hier und da die riesigen Stauden etwas reduziert und ein paar persönliche Dinge (unsere Schweizer Sonnenblumen!) eingepflanzt.

Richtig gearbeitet wurde dann wieder an der “Sonnenterasse”. Die leider mit zunehmenden Blättern an den Bäumen nur noch halbsonnig ist. Da müssten mal ein paar der unteren Äste ab, die hängen nämlich auf den Apfelbaum. Aber damit das Ganze ein bisschen schöner wird, hat Karsten in den letzten Monaten zwei Hochbeete gebaut, ich und die Große haben gestrichen und nun wachsen dort Kohlrabi, Kürbis, Zucchini, Mangold, Tomaten, Salat und auf Wunsch der Großen rote Beete. Ausserdem Duftwicke und Kapuzinerkresse als Rankpflanzen, wobei die noch etwas kümmern.

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Da immer noch so viele Blumenstauden übrig waren, musste ich in jeder freien Minute überall Gras und Giersch (grrrrrr!!!) beseitigen und kleine Blumenflecken erschaffen. Inzwischen habe ich den Überblick verloren, aber unter anderem wurden verstaut: Astern, Lampionblumen, Akelei, Geißbart, Nachtviolen, Klematis, Duftsalbei, irgendwas, was ich nicht kenne, tränendes Herz, Sonnenhut, Silberkerze, Frauenmantel, Waldglockenblume….ach, so viel!

Lustig wurde es dann, als Karsten plötzlich von Rossmann 200 Blumenzwiebeln als kleine Aufmerksamkeit für mich mitbrachte. Und noch lustiger wurde es, als er zum Blumenoutlet fuhr mit dem Auftrag “Nur einen Ranunkelbusch! Sonst nichts! Blumen haben wir genug!” und später treuherzig nachfragte: “Du sagtest doch “Alles, außer Stauden, oder?.  Nein. Ich sagte “Nur einen Ranunkelbusch!”. Das hatte er komplett vergessen. Sowas geht anscheinend. Also brachte er ungefähr zehn weitere Pflanzen mit (übrigens alles Stauden, aber das nur am Rande) und keinen Ranunkelbusch, dafür aber unter anderem eine weitere Silberkerze, Bergknöterich, und blauen Eisenhut. Mit dem Kommentar “Ich dachte, wir haben eh schon giftige Pflanzen im Garten, da kommt es doch auf eine mehr oder weniger auch nicht drauf an!” Ne, also bei allem was recht ist, aber blauer Eisenhut kommt mir mit kleinen Kindern nicht in den Garten. Ich muss da auch nicht mehr Adrenalin als nötig haben.

Jetzt bin ich also fertig mit Einpflanzen. Und warte ab jetzt ganz brav, was da so kommt und blüht. Derweil gab es gestern Abend die große Enttäuschung beim Mann: ich hätte ja gar keine Zuckerschoten gepflanzt….Seufz.

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I get the feeling that several updates are necessary. For instance, how the little one is adjusting to the forest nursery. After all, she has been part of it for almost half a year now. Or how our garden is developing.

Since I have just finished planting the for now last flower bulbs, I’ll start with the latter. A few weeks ago, when writing about our garden, I received the advice to wait wih planting and designing for the first year in order to see where and when things are growing (and which plants that would be). And to learn about light and shadow within the year. It’s a very wise advice. I also wanted to accurately write down everything I find out about the garden, where certain plants and trees are growing and how to care for them.

Ambitious plans. Which need a lot of patience.

We weren’t patient. Especially not Karsten. And my mother neither.

And suddenly, I found myself showered with plants and bushes which wanted to find a place to grow. Before I could wait and see what is growing here and there, and ah, the light, yes. What followed could be described as a few weeks of kamikaze gardening…..it all started with our forsythia. See, the big bush on our front wall turned out to be forsythiaa and I was very excited to see it bloom. Until it started to bloom. To my big disappointment, it only bloomed in the very low quarter of the bush. So, following my newly achieved knowledge about forsythia, I started to cut it back after its florescence: all branches without flower had to go. And dead, branched twigs as well. I started and I cut and cut for almost two hours, and suddenly it looked like this:

Well, after being shocked for one or two days, I am now confident that will look awesome. Next spring. Hopefully.

Shortly after, we kind of went berserk on the other end of our front wall. There were many tightly branched thorn bushes which were growing quite uncoordinated, in between was a rose, some ivy, little acorns, more thorns, some other weird bushes….combing the little one’s hair is nothing compared to this felted something. And when the mean thorny bush didn’t even turn out to be a flowering quince but didn’t show any ambitions to flower at all, Karsten started his own kamikaze gardning and got rid of the bushes one evening. Unfortunately, he first cut the wrong bushes. Then he also cut the right ones, but since the other ones were suddenly gone as well, the conifer looks very weird now. Also, one of the big rose bushes was accidentaly hit and killed.

The action was followed by some digging over and some filling up and now it’s supposed to host a butterfly bush (no thorns, yay!), a bluebeard, two hollylocks, a rose (de-felted and succesfully rescued) and some other small things. Let’s wait and see.

Now the perennial bed. I managed to hold off and just cut back some of the by now really, really big perennials. And I planted some personal plants, for instance our Swiss sunflowers.

Another work site has been our so called sun terrace. Which, with the growing leafs on the trees, turns out to be only half-sunny. One or two of the big branches probably have to go at one point, also because they are leaning into the apple tree. But in order to freshen the whole spot up, Karsten started to build two raised flower (or better: vegetable) beds all by himself. The little one and myself did the painting and now we have a place for kohlrabi, pumpkin, courgette, mangold, tomatos, salad and, on behalf of the little one, beetroots. Oh, and some canarybird vine and a sweet pea as climbers.

As there were still plenty of perennials left to plant, I spent almost every free minute on digging out gras and bishopweed (grrrrrrr!) in order to create small flower spots. By now, I kind of lost track of everything, but among others I planted: aster, Chinese lantern, aquilegia, goat’s beard, sweet rockets, clematis, something I don’t know, bleeding heart, coneflowers, silver torch, alchemilla, forest campanula…..oh, so, so many!!!!

It was getting a bit out of hands when Karsten suddenly decided to surprise me with 200 flower bulbs. And it was getting even more exciting when he drove to a nearby garden outlet with the mission “Just a Japanese rose! Nothing else! We do have enough flowers by now!”. After his return, he innocently asked “You did say Everything but perennials”, right?”. No. I said “Just a Japanese rose!”. But somehow he managed to completely forget. Apparently that’s possible. So he brought about ten more plants (all perennials, by the way) and no Japanese rose, but instead another silver torch (mind you, they are supposed to grow almost three meters high!) and an aconite. “I thought we do have some poisenous plants in our garden already, so one more doesn’t matter!”. No, no, that’s enough. I love flowers, but I wont tolerate aconite in my garden as long as I have little kids. I get enough adrenline kicks already, there is no need for more!

Well, now I am done with planting. And I will be nice and patient and wait to see what will grow where and when and how. And learn about light and shadow. In the meantime, Karsten suffered a major disappointment this weekend when he found out that I didn’t plant any mangetouts in our garden…..(sigh…)

 

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Kuchenkapitulation / cake surrender

(English version follows below)

Meine Damen und Herren, was Sie hier sehen, ist jeweils ein Achtel einer Sahnetorte.  Ein ACHTEL! Das sind Kuchenstücke, bei denen mein Schwiegervater vermutlich im siebten Himmel schweben würde. Das Versprechen “Natürlich darfst du ein Stück Kuchen essen, mein Kind” bekommt da ganz neue Dimensionen. Derweil dürfte ich zum ersten Mal erleben, dass Karsten vor einer Torte kapituliert. Sachen gibt’s….

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So sah das Ganze übrigens aus, als wir voll waren….

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This, ladies and gentlemen, is in each case an eighth of a cream cake. An EIGHTH! My father-in-law would have been in seventh heaven this afternoon! The promise “Of course you are allowed to eat some cake, my dear!” is put into a whole new dimension! Meanwhile, it was the very first time that I saw Karsten surrender to a piece of cake. Whatever next….

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