Symbolbild II / symbolic picture II

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Ein Symbolbild unseres Urlaubs…

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A symbolic picture of our holiday….

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Hitze / heat

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Ich denke, auch als Norddeutsche darf man inzwischen ohne schlechtes Gewissen sagen: Ich wünschte, es würde mal wieder regnen! Und warum? Weil bei uns inzwischen die Vögel kurz vor dem Verdursten sind. Heute lag eine Amsel in unserem Erdbeerbeet, total apathisch, die Flüger weit ausgebreitet, den Kopf zur Seite und den Schnabel weit aufgerissen. Ich bin zwar kein Biologe, aber es schien dem armen Vogel nicht besonders gut zu gehen. Jetzt habe ich erstmal überall im Garten kleine Blumenuntersetzer mit Wasser aufgestellt.

Auch wenn ich mich nicht um das norddeutsche Schietwetter reiße, aber seit Mai sind hier ungelogen maximal drei bis vier nennenswerte Regengüsse runtergekommen. Naja, immerhin bin ich nicht hochschwanger, wie in den letzten richtig heißen Sommern.  Ich muss jetzt einfach in den Ferien meine Märchenführung für das Freilichtmuseum umdisponieren – ich denke, “Die Regentrude” wäre ganz passend im Programm!

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I think even as someone from Northern Germany, one can state without feeling bad: it would be nice if it would rain again! Why? Because by now, the birds seem to be starting to die of thirst. Today, a blackbird was lying in our strawberry bed, really apathic, the wings spread, and the beak wide open. Though I am no biologist, it was quite obvious that the bird wasn’t feeling too well. I have now put small plates with water everywhere in our backyard and hope that it’ll help a bit.

So please, even if I am not keen on the typical North German rainy weather, but there have only been three or four rainfalls since May. Well, at least I’m not at the end of any pregnancy this summer (like the last really hot summer), so that’s a relief!

 

 

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Sommertüdelü / summerstuff

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Dieser Sommer plätschert zur Zeit ein bisschen vor sich hin, genau wie dieser Blog. Das Wetter ist heiß, es gibt jeden Tag Eis, und eigentlich könnten wir noch viel öfter an den Strand fahren, wenn es nicht doch immer etwas Autofahrt bedeuten würde.

Wir waren zwei Tage an der Flensburger Förder und hatten danach mehrere Tage gute Freunde aus der Schweiz zu Besuch. Die Kinder haben ihre U-Untersuchungen gehabt, wir gehen viel auf den Spielplatz und an den See und, ach ja, habe ich das Eis erwähnt? Wir haben sehr schön den ersten Geburtstag des jüngsten Neffen gefeiert, mit superleckerem Kuchen in Wulksfelde. Ein bisschen Krankheit ist immer mit dabei, und ein paar Läuse diesmal auch (wobei wir da noch glimpflich davon kamen!). Der Kleine trainiert fleißig das Leben ohne Windel, die Große war beim Friseur und wir haben ein zweites Erdbeerbeet gebaut, denn wir brauchen nächstes Jahr dringend mehr Erdbeeren! Von mehreren Seiten wurde uns geraten, uns doch einen Entsafter zu besorgen und aus den ganzen Johannisbeeren Saft zu machen. Haben wir nun schon zweimal gemacht und es ist sehr erfrischend, aber: das ist überraschend viel Arbeit, obwohl die Stiele dranbleiben können! Nebenbei bin ich jeden Tag eine Dreiviertelstunde mit Gießen beschäftigt, damit die Stauden nicht vertrocknen (der Rasen ist seit Wochen jenseits von gut und böse).

Demnächst fahren wir noch eine Woche zu meinen Eltern, das ist dann der Hauptteil der Sommerferien, mehr gibt’s diesen Sommer nicht. Sowieso stellt der Sommer mich vor ein logistisches Problem(chen): erst hat nämlich die Große drei Wochen Ferien. Direkt am Anschluss hat der Kleine drei Wochen Ferien von der Tagesmutter. Dann kommt im August eine Woche, die normal läuft. Und dann ist der Kleine wieder zwei Wochen zu Hause, da die Tagesmutter ausfällt (und danach kommt er Mitte September dann auch in den Kindergarten). Das sind insgesamt 8 Wochen (acht!), die ich mit Kindern zu Hause bin. Und eigentlich will ich doch arbeiten!

Nun habe ich als Selbstständige das Glück das Pech die Situation, dass ich zeitlich flexibel bin und in solchen Fällen einfach für die Kinder da sein kann. Ebenso wie in Krankheitsfällen. Vielleicht erinnert man sich: wir waren dieses Jahr seeeehr lange am Stück krank. In der Realität bedeutet das aber, dass ich effektiv kaum zum Arbeiten komme. Denn wenn ich über 12 Stunden pro Tag auf Kinder aufgepasst, den Haushalt geschmissen und auch alle anderen anstehenden Dinge erledigt habe, dann bin ich abends nach 20 Uhr auch nicht mehr wirklich produktiv. Das Ergebniss ist kaum kein Einkommen und ein gewisses Maß an Frust. Naja, immerhin: hätte ich im Frühjahr einen Job bekommen, hätte ich mit den ganzen Krankheitstagen und den zwei Monaten (!!) Zwangsferien die Probezeit sowieso nicht bestanden.

Deshalb nun also Sommerprogramm. Mein Handy warnt mich gerade vor Hitze. Ich glaube, ich muss noch mehr Eis kaufen!

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This summer is a bit lazy-hazy at the moment – just like this blog. The weather is hot, we are eating ice-cream every day and actually we could be at the beach much more often if it wouldn’t always include a certain amount of driving.

We spent two days at the Flensburg fjord, and afterwards good friends from Switzerland came to visit us. The kids had their obligatory check-ups at the doctor, we are at the playground and the lake almost every day, and oh yes, did I mention ice-cream? We celebrated the first birthday of our youngest nephew, with truly delicious cake at Wulksfelde. There’s always a little bit of sickness (fever, stuffed nose…) and this time some lice (although we got off lightly!). The hobbit is busy trying a life without diaper, the little one went to the hairdresser for  the first time in her life and we built a second strawbery bed (because you can never have enough strawberries, really!). We heard from several sides that it would be worth investing in a juicer in order to do something with all the currants. Voilá, we are now proud owners of a hot-steam-juicer and the juice is delicious and refreshing, but: it does involve a surprising amount of work! Besides, the garden needs water every day which takes up almost an hour each time (just the perennials and the shrubs. The gras died several weeks ago!)

Soon, we will spend one week at my parents, and that will be the official travel part of the summer holidays. Anyway, this summer confronts me with a little logistical problem: first, the little one has three weeks of holidays. Directly afterwards, the hobbit has three weeks of holidays. Then, in August, there’ll be one week of normality. And the the hobbit is back home with me again due to an unforeseen closure of the daycare (and after that, he will join the forest kindergarden). That is a total of 8 weeks (eight!), which I am at home with the children. And I actually have to work.

As a freelancer, I am in the lucky bad position that I am flexible regarding my work hours and I can take care of the children in cases like this. Same goes for the times when the kids are sick (and I don’t know if you remember, but they were sick for a loooooong time this winter). In reality, however, it also means that I get hardly any work done. Because believe it or not, but after more than 12 hours of taking care of children, doing the chores and all the other things that come up, I am not really a fountain of productivity after 8pm. This results in hardly any no income and a certain degree of frustration. Well, on the bright side (if you want to look at it like that): if I had gotten a job in spring, I would definitely not have passed the probationary period with all these days of sickness and the two months (!!) of compulsory holidays.

And now excuse me. My mobile phone is warning about another heat wave today. It’s time to buy more ice-cream!

 

 

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Wattenmeer / Wadden Sea

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Große Reisen stehen diese Ferien nicht für uns an. Stattdessen haben wir uns lieben Besuch nach Hause geholt und die Große konnte nach 1,5 Jahren endlich wieder mit einem ihrer Babymassage/Sandkasten/Mittwochnachmittagsspielrunden-Freunde spielen. Es hat auch nur ganze fünf Minuten gedauert, bis die zwei ein Herz und eine Seele waren und für die restliche Zeit begeistert und außerordentlich harmonisch miteinander gespielt haben.

Mit Besuch unternimmt man dazu ja jede Menge Sachen, die im Alltag sonst zu aufwendig sind, die man aber schon immer gerne mit den Kindern machen wollte. Eine Wattwanderung zum Beispiel. Das weckt bei manchen Familienmitgliedern anscheinend so große Aufregung, dass man ab 5 Uhr morgens nicht mehr schlafen kann. Jetzt wissen wir, wie man Herzmuscheln aufspürt, wie sie sich selber wieder vergraben und dass der Wattwurm ein äußerst nachhaltiges Tier ist, weil ihm bis zu 40 Mal im Leben der Hintern abgebissen werden kann ohne das er stirbt.

Der Kleine mochte den Matsch an den Füßen allerdings gar nicht. Dafür hüpfte er um so begeisterter in der nahenden Flut – da kennt er nichts. Wenn man nicht aufpasst, würde dieser knapp dreijährige Kerl einfach immer weiter ins Wasser laufen. Die Große hingegen, mit zwei Jahren mehr an Weisheit und Vernunft, wäre am Liebsten sofort ans Ufer gerannt, als sie merkte, dass die Flut zurückkam. Das ging aber auch erschreckend schnell!

An diesem Abend kamen wir glücklich und geschafft mit salziger Haut und dreckigen Füßen wieder zurück. Wir sollten öfters mal an die Nordsee! Ist ja eigentlich auch gar nicht so weit weg. Und vielleicht kann Karsten dann beim nächsten Mal auch länger schlafen.

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We don’t have any big travel plans this summer, except for a week at my parents place. Instead of driving far away, we welcomed some far away visitors at our home. After 1.5 years, the little one could finally play with her baby massage/sandbox/Wednesday afternoon playdate -Friend again. It didn’t take more than five minutes until th two of them were a heart and a soul and played together enthusiastically and harmonically for the rest of the stay.

One of the advantages of having good friends staying with you – apart from the obviously splendid company – is that you do stuff which is normally too big and time-intensiv for your daily life although you have alway been thrilled about it. A tour at the Wadden Sea, for instance. This seems to cause so much excitement that some family members wake up at 5am, being too thrilled to go back to sleep. Well, now we know how to detect cockles, how they bury themselves again and that the lugworm is an extremely sustainable animal because it can have its butt bitten off up to 40 imes in its life without dying.

The hobbit didn’t like the mud on his feet, though. But he jumped all the more enthusiastically in the approaching tide – he is a real daredevil. If I wouldn’t pay attention, this almost three-year-old would keep on running into the water without being able to swim. In contrast, the little one with two years more wisdom and knowledge would have loved to run back to the shore immediately as soon as she realized that the water was coming back. And the water did come back surprisingly fast, I’ll admit that.

That evening, we came back happy and exhausted, with salty skin and dirty feet. We should go to the North Sea more often – it is actually not that far away. And maybe Karsten will be able to sleep longer next time.

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Symbolbild / symbolic picture

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Es ist ja nun mal so, dass man in den Sommerferien mitunter ganz schön viel unternimmt. Und dass die Kinder dauernd deutlich später ins Bett gehen als sonst. Dass sie aber gleichzeitig wegen der aufregenden Tage schlechter schlafen als sonst. Und natürlich trotzdem genau so früh wach werden wie sonst.

Da muss man als Eltern jede Minute Schlaf mitnehmen, die man so kriegen kann!

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Some facts about summer holidays with kids:

The days are more active than usual!

The kids go to bed way later than usual!

They sleep more unsteady than usual due to the exciting days!

Of course they wake up just as early as usual!

Hence, as a parent, you have to appreciate every minute of sleep you can get! 🙂

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Der Garten im Juni / our garden in June

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Im Juni ist ja bereits fast alles in schönster Blüte. Immer wieder freuen sich vorbeigehende Spaziergänger über die vielen Rosen im Vorgarten – ich hingegen seufze angesichts eben dieser (der Rosen, nicht der Spaziergänger) immer wieder laut auf. Die machen echt viel Arbeit! Vor allem dieses ständige Abzupfen der gelben Rostblätter. Rost ist so eine ziemlich unnütze Erfindung der Natur, finde ich.

Unser Staudenbeet ist dieses Jahr schon deutlich bunter als letztes. Während es 2017 dominiert war von rosa Phlox, lila Storchenschnabel, lila Lavendel und roten Rosen, so ist dieses Jahr gelb (Ringelblumen und Schafgarbe), weiß (Bauernrose, Phlox und Gartenmargherite) und rot (Brennende Liebe) dazu gekommen. Meine Lieblingsblume war diesen Monat aber die Trollblume. Die hat nicht nur einen lustigen Namen, sondern hat auch ganz ausdauernd gelb-orange geblüht. Auch an der Hauswand sieht es deutlich bunter aus als zum Einzug. Ein bisschen durcheinander vielleicht, und etwas unorthodox, und hoffentlich auch bald nicht mehr so konservativ wie beim Einzug. Konservativ ist ja in diesem Land zur Zeit leider schon genug.

Die Hauptattraktion im Sommer sind die vielen Beeren im Garten. Ich frage mich ab und an noch kopfschüttelnd, wie man zehn Sträucher mit roten Johannisbeeren pflanzen kann. Zehn! Wisst ihr, wieviele rote Johannisbeeren das ergibt?? Leider sind nun rote Johannisbeeren ausgerechnet die Beeren, mit denen wir gar nicht so viel anfangen können. Gelee kochen, ja, geht, ist aber nicht unser Lieblingsgelee. Letztes Jahr habe ich noch Johannisbeeressig gemacht. Geht auch. Johannisbeerkuchen….jaaaa, geht auch, aber auch da haben wir eigentlich andere Favoriten. Jetzt probieren wir halt mal Johannisbeerlikör. Außerdem hatte ich die Kinder vom Waldkindergarten hier, die alle eine Schüssel zum Beerenernten bekommen haben. Da wurde auch fleißig gepflückt und genascht, aber man sah trotzdem hinterher keinen großen Unterschied.

Zusätzlich zu den roten Johannisbeeren haben wir noch weiße. Und schwarze, aber da sind nur ganz wenige am Strauch. Was besonders gut schmeckt dieses Jahr sind die Stachelbeeren. Und ein paar Himbeeren konnten wir auch ernten, aber die verschwinden immer gleich im Mund. Genau wie die Erdbeeren. Mensch, wir brauchen viiiieeel mehr Erdbeeren im Garten!!

Das absolute Monsterhighlight in diesem Monat ist aber unsere Buschtomate. Die haben wir im Frühling als kleine Tomatenpflanze im Molfsee auf dem Gartenmarkt gekauft, und inzwischen hat sie die Sonnenterasse fast in einen Urwald verwandelt. Der Fenchel und der Mangold sind nahezu gänzlich unter diesem Busch verschwunden, an den Knoblauch komme ich auch nicht mehr ran. Nun warten wir gespannt darauf, wie die Tomaten schmecken werden (das ist eine Sorte mit ganz minikleinen Tomaten. Die werden angeblich nicht viel größer als Johannisbeeren).

Auch die Kürbisse wachsen munter vor sich hin, nicht zuletzt wegen der vielen Sonnenstunden, mit denen wir dieses Jahr verwöhnt werden. Ich habe also weiterhin die vorsichtige Hoffnung, dass wir im Herbst Kürbisse ernten können.

Ansonsten habe ich noch eine Wildrose gepflanzt, die ist mir aber immer kurz vor dem Vertrocknen, und eine Staudensonnenblume, die mir frecherweise mit Mehltau geliefert wurde, und einen Kandelaber Ehrenpreis, der riesig werden soll, zur Zeit aber nur ca 10 Zentimeter hoch ist. Generell könnten alle Blumen noch höher werden, finde ich. Die Jungfer im Grünen zum Beispiel, die war in der Schweiz immer kniehoch. Und hier? Hier kriecht sie knapp überm Boden rum.

Generell schaffen wir uns nach und nach viele schöne Ecken im Garten!

Oh, ich hab noch die Kirschen vergessen. Wir haben dieses Jahr Kirschen! Richtig leckere! Und so viele, dass wir spontan auch noch einen Liter Kirschlikör angesetzt haben. Das ist übrigens in der Theorie ganz einfach: Kirschen mit ein bisschen Zimtrinde und Nelken und Kandiszucker in ein verschließbares Gefäß tun und mit weißem Rum (oder ähnlichem) übergießen. Und dann mehrere Wochen warten. Wir sind gespannt!

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In June, almost everything is blooming in our garden. Every now and then I get some friendly comments by people walking by who are delighted by the many red roses in our front yard. If they’d only know how much work theses roses are. Take for example the constant picking of the yellow rust leaves. When I look at the roses, I sometimes have to remind myself to enjoy the red flowers instead of always spotting the yellow leaves. Rust is such a useless invention by nature, isn’t it?

Our perennial bed is much more colorful this year than last summer. While 2017 was dominated by pink phlox, purple geranium, purple lavender and red roses, this year also includes yellow (marigolds and yarrow), white (peasant rose, phlox and margherites) and red (a flower with the passionate name of “burning love”). My favorite flower last month was, however, the globe flower. Not only does it have a funny name in German (troll flower), but has also constantly bloomed all month long with beautiful yellow-orange blossoms). Another part which looks more colourful than last year is our house wall. It was very…well, green and spiky at the time we moved in. By now, it’s colorful, a little more chaotic maybe and slightly unorthodox.

The main highlight during summer time are the berries, though. I still wonder every now and then how much of a passion for red currant you must have in order to plant TEN bushes!! Ten! Do you know how many red currants that makes? Unfortunately, red currants are the one type of berries which we don’t like as much as the others. Red currant jelly is fine, yes, but not our favorite jelly. Last year, I made red currant vinegar. That works out well, too. Red currant pie…yeah, it’s ok, but we have other favorites, to be honest. So this year we are trying red currant liqueur. Also, I invited the kids from the forest kindergarden two weeks ago and they were allowed to pick as many berries as they could. They picked and they nibbled, but in the end you could not see much of a difference, really. Ten bushes!

Luckily enough, we also have white currants. And black, but there are very few on the bush as I only bought it two years ago. The gooseberries are particularly good this year. And we were also able to pick some raspberries, although they never make it into the kitchen. Same with the strawberries! Gee, we definitely need more strawberries in our garden!

But the absolute monster highlight this month is our bush tomato. We bought it in spring as a small tomato plant at the Molfsee on the garden market, and in the meantime it has almost turned the sun terrace into a jungle. The fennel and the chard have almost completely disappeared under it, and I can’t reach the garlic either. Now we are eagerly waiting for the tomatos to be ripe (this type of tomato is supposed to have many, many very small tomatos which are apparently not much bigger than a currant).

The pumpkins are growing their way through the grass and along the fences. I think they quite enjoy the seemingly endless hours of sunshine with which we are spoiled this summer. So, it still looks like we’ll be able to harvest pumpkins again.

Apart from that, I planted a wild rose (which is almost close to drying out), and a perennial sunflower (which was delivered with mildew) and a candelabra speedwell (which is supposed to get huge, but right now it is only about ten centimetres high). Generally, all the flowers could be a bit bigger and higher, I think. The devil-in-the-bush, for instance, used to be knee-high in Switzerland. Here, it prefers to grow just above the ground.

Generally, we are creating more and more nice little spots in our garden!

Oh, and I forgot the cherries. We are harvesting cherries this year! And they are really deliciuos. As we can’t eat all of them, I spontaneously started to make cherry liqueur. Which is supposed to be quite easy: you put cherries in a closable container, together with a little cinnamon bark and cloves and rock sugar, and then you cover it with white rum (or something similar). Then you simply have to wait several weeks. We’ll keep you posted!

 

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Nachtrag / addendum

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Ein kleiner Nachtrag zum Geburtstag für mehr Transparenz und Realität online: ich habe zum Geburtstag das erste Mal überhaupt nicht gebacken! Der Kuchen auf dem Tisch ist eine kleine, beim Discounter im Angebot gekaufte Benjamin Blümchen Torte, von der die Große schwer begeistert war. Nachmittags gab’s auch keinen Kuchen, sondern Eis satt. Und in den Kindergarten habe ich schlicht und ergreifend kleine Schokoküsse und eine große Schüssel Wassermelone mitgegeben. Ich muss sagen, dass war alles ziemlich entspannt!

Die Wimpelkette hingegen ist selbstgenäht. Und soll gefälligst für die nächsten 15 Jahre halten!

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A little addendum regarding the birthday in order to create more transparency and reality online: It was the first birthday where I didn’t bake a thing! The cake on the birthday table was bought at the local discounter and the little one was more than happy with it (in contrast to last years self-made unicorn cake). In the afternoon, I didn’t bake either – we had tons of icecream instead. And as little something for the kindergarden I bought little chocolate kisses and a big bowl full with watermelon. That was as easy and stress-free as possible and everyone was happy!

The bunting, however, is self-made. And is supposed to last for the next 15 years 🙂

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5 Jahre / 5 years

(English version follows below)

Alles etwas vollgepackt hier im Alltag, und der Mann ständig auf Dienstreisen, so kommt man nicht wirklich zum Schreiben. Der Vollständigkeit halber muss aber unbedingt erwähnt werden, dass die Große letzte Woche fünf Jahre alt geworden ist. FÜNF! Das muss man sich mal vorstellen!

In alter Tradition war sie am Geburtstag leicht verhindert und blieb morgens zu Hause – 2016 hatte sie Hand-Mund-Fuß, 2017 Magendarm und dieses Jahr ist sie am Vortag die Treppe runtergestürzt und so dass nun Platzwunde Nummer drei an ihrer Stirn prangt. Gefeiert haben wir nachmittags trotzdem, mit vielen Freunden. Als Highlight haben wir unser Kellerfenster zur Eisdiele umfunktioniert, wo die Kinder nach Herzenslust diverse Toppings für ihren Eisbecher aussuchen durften (der Favorit war “Alles! Und DREI Waffeln!” Bitteschön, gerne!). Auch die Schatzsuche durfte nicht fehlen, wir müssen uns nur für das nächste Jahr merken, dass es taktisch unklug ist, die Naschitüten für die Gäste schon eine halbe Stunde vor Abholzeit rauszurücken. Ach ja, und der glubschäugige Giraffenhund wohnt nun übrigens im Kinderzimmer. Ab und an darf der Kleine ihn streicheln, aber nur ganz vorsichtig.

Ich finde übrigens, dass 5 Jahre ein ganz fantastisches Alter ist. Es ist so völlig mittendrinnen in der Kindheit, mit all ihren Zaubern. Hier ist wie gewohnt meine Liste, wie unser Alltag mit einem Fünfjährigen Kind aussieht (die anderen sind hier, hier, hier und hier):

  • Der benötigte Kaffeekonsum zur Mittagszeit wird alle paar Minuten unterbrochen durch Aktivitäten wie Naschi rausrücken, Hörspiel wieder anmachen, Hörspiel lauter machen, Abputzen, ein weiteres Naschi rausrücken…
  • Am Strand bauen wir wieder Sandburgen mit langen Kanälen und warten darauf, dass das Wasser für eine Katastrophe sorgt.
  • Man wacht nachts durch ein “Tapptapptapp” und ein “Plätscherplätscher” und ein “Tapptapptapp” auf und während man wieder wegdämmert, seufzt man innerlich “Mal wieder nicht abgespült…:”
  • Anstatt mehr oder weniger geduldig abzuwarten, bis die Wutanfälle vorbei sind, wird immer öfter (mehr oder weniger geduldig) das Für und Wider bestimmter Situationen besprochen.
  • Man kann nicht mehr aus dem Terassenfenster schauen, weil alles mit säuberlich ausgeschnittenen Figuren vollgeklebt ist.
  • Man schaut wieder “Die Sendung mit der Maus” und weiß deshalb, warum die ISS immer auf schön um die Erde kreist und nicht einfach ins Weltall abdriftet!
  • An vielen Tagen hat man Fohlen, Babykatzen, Einhörner oder sonstige versorgungsbedürftige Tiere zu Hause.
  • Ab und an besteht ein Drittel des Einkaufswagen aus Süßigkeiten.
  • Man kommt immer wieder ins Grübeln über philosphische Fragen und merkt, wie wenig man sich eigentlich bewusst ist. Warum dürfen wir zum Beispiel Tiere essen, aber keine Menschen? Und warum sollten Ärzte allen Menschen helfen, auch Dieben?
  • Immer öfter denkt man “Huch, wo ist die Zeit geblieben?”
  • Während Wanderungen erzählt man nun gleichzeitig Märchen oder spannende GEschichten, um seine Mitwanderer zu unterhalten. Das fördert die Kreativität und das geistige Fitnesslevel.
  • Ich sitze nachmittags ab und an mit einem Kaffee auf dem Spielplatz, esse Kekse und unterhalte mich mit anderen Müttern während mein Kind alleine seinen Nachmittagskurs besucht.
  • Anstatt zu trösten, weil die Freundin das Spielzeug weggenommen hat, wird man nun Zeuge dramatischer Streiterein inklusive “Dann bist du nicht mehr meine Freundin!”, theatralischen Abgängen und vermeintlich bösen Beleidigungen (“Du hast blöde blaue Augen!!”)
  • Man wird morgens geweckt, weil sich jemand an einen kuschelt, die Arme um einen schlingt und “Ach Mama, du bist die aller-, allerbeste!” seufzt! Du auch, meine Große, du auch!! ♥

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Our daily life is kind of packed right now, and with the man constantly being on business trips I hardly find the time to sit down and write something. However, we had a highlight last week which definitely needs to be mentioned. The litlle one turned five! FIVE! Can you imagine? And suddenly she is not that little anymore (she never had been little anyway).

Since we apparently don’t want to break with birthday traditions, our daughter made sure she couldn’t go to kindergarden that day (though she would have loved to). While it was hand-foot-mouth disease in 2016 and a stomach bug in 2017, she fell down the stairs this year and ended up with her third laceration on the forehead. And while she stayed at home in the morning, enjoying her birthday gifts and some quality time with us, we did stick to the birthday party in the afternoon with her friends. The weather was windy and cold, but it didn’t stop us from turning our basement window into an ice-cream shop where the children could choose between numerous toppings for their ice-cream (the favorite of the day was “Everything! And THREE waffles on top!”. Here you go, my dear, here you go….). The obligatory treasure hunt took place, too, and we just have to keep in mind for next year that it is tactically unwise to hand out the candy bags already half an hour before the kids are picked up.

Oh yes, and the aweful giraffe-dog-thingy with the weird eyes moved into our house. From time to time, the hobbit is allowed to carefully hold it. 😉

I think, by the way, that 5 years is a fantastic age. It’s right in the middle of childhood, with all its magic. So, here comes the list how our daily life with a five-year-old looks like right now (the others are here, here, here and here):

  • The well-earned coffee consumption at lunchtime is interrupted every few minutes by activities such as handing out candy, turning the audio tape on again, changing the audio tape, handing out another candy…
  • You are building sand castles at the beach again!
  • At night, you wake up by a “trapptrapptrap” and a “splattersplattersplatter” and another “trapptrapptrapp” and while you fall back to sleep you think “Again not flushed!”
  • Instead of waiting patiently (more or less) until the tantrum is over, you now discuss patiently (more or less) the pros and cons of certain situations.
  • You can look through your garden window anymore because it is covered by accuratly cut out figurines and pictures.
  • You are watching the Show with the Mouse and therefore know why the ISS is always flying around the earth and never leaving it’s orbit!
  • On many days, you have to take care of little kittens, dragons, foals, little dogs or unicorns .
  • Quite often, one third of your shopping cart contains sweets.
  • You wonder about things like “Why are we allowed to eat animals but not other humans?” or “Why do doctors have to help thiefs when they are sick?”
  • Every now and then you think “Time flies!” or “Where have the last years gone??”
  • When you go on hikes, you come up with great fairy tales and other stories to entertain your follow hikers. It increases creativity and is good in order to keep your brain going.
  • Your kid now attends afternoon stuff where parents don’t have to stay or participate. You bring her there, leave, pick her up after an hour. Just like that. So cool!
  • Instead of consoling your kid because the friend has taken the favorite toy, you now witness dramatc fights like “Then you are not my friend anymore!”, dramatic gestures and supposedly bad insults (“I don’t like your blue eyes!”)
  • In the morning, you wake up because someone is snuggling up. Then you are hugged by two little arms and someone whispers in your ear “Oh Mama, you are the very, very best!!”. You too, my big girl, you too!! ♥
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Absurdistan

(English version follows below)

Manche Sachen sind ja schon sehr absurd. Letzten Herbst zum Beispiel wurden bei uns um die 600 Bäume im Wald gefällt. Die Waldkinder haben wochenlang nur noch Baumfäller gespielt. Gestern wurden dann ein paar der riesigen Buchenstämme in einen Container geladen. Der kommt jetzt nach Hamburg. Von dort werden die Stämme nach China verschifft. Und dort werden dann Essstäbchen draus gemacht.

Absurd.

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Sometimes, life’s absurd. Last fall, for instance, about 600 trees were cut in our forest. The children from the forest kindergarden played “tree cutters” for weeks. Yesterday, some of the huge beech logs were put in a container. The container is now on its way to Hamburg. From there, the logs are going to be shipped to China. And there, they will be turned into chopsticks.

Absurd.

 

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mütterliches Wunschdenken (und die Realität) / wishful maternal thinking (and reality)

(English version follows below)

Vorgestern Abend musste meine Familie leider ziemlich schlechte Laune meinerseits ertragen. Und Schuld daran war die Spielzeugsindustrie. Und der eine, der einzige Laden in unserem Ort, der ein nennenswertes Spielzeugangebot hat. Und wenn ich die Zeit und die Muße und vor allem das Geld hätte, dann würde ich noch dieses Jahr einen eigenen Spielzeugladen hier aufmachen, jawohl, nur damit das mal klar ist!

Wir nähern uns nämlich dem 5. Geburtstag der Großen. Natürlich soll es auch wieder eine Feier mit ihren Freunden geben, und wie wir letztes Jahr gelernt haben, ist es hier so üblich, dass die Geburtstagskinder in besagtem Laden einen Geburtstagskorb haben. Dort packen sie alles rein, was sie sich wünschen, und die Gäste können die Sachen dann kaufen und schenken. Ein System, was ich sowieso schon etwas fraglich finde. Der klare Vorteil ist, dass man auf jeden Fall etwas schenkt, worüber sich das Kind auch freut (die Eltern nicht unbedingt, wie man vielleicht schon vermuten mag). Aber erstens finde ich es nett, wenn die Gäste selber Ideen haben, was sie schenken könnten. Individualität und Selbstständigkeit und sowas, nicht? Und zweitens….nun ja, zweitens drückt man seinem Kind einen Korb in die Hand und sagt “Such dir aus, was du am Liebsten hättest” und dann steht man am Ende da und könnte spontan in Tränen ausbrechen. Denn: es gibt halt nur diesen einen Laden. Und dieser eine Laden hat zwar viel, aber vor allem viel Mist.

Und mit Mist meine ich wirklich Mist. Für Mädchen gibt es alles, was das stereotypische achsomädchenhafte Herz erfüllt, und zwar ausschließlich in der Farbpalette rosa-pink-lila-glitzer. Man darf sich entscheiden zwischen Topmodel-Stickeralben, rosa Einhornschmuckkästchen, pinkglitzernden Stiften oder Kuscheltieren, die ich persönlich eher in ein Horrorkabinett stecken würde.

Für Jungs gibt es natürlich, ganz klassisch, Autos, Dinosaurier und Feuermann Sam. Und Plastikwerkzeug und Gewehre. Ist ja klar.

Natürlich gibt es auch Sachen dazwischen. Ein paar Bücher, Tiptoi, Puzzle und Schleichtiere. Aber die Tendenz ist klar, oder? Und da stehe ich nun als Mutter und muss zusehen, wie mein Kind ein furchtbares Geschenk nach dem anderen in den Korb packt. Hauptargument? “Das haben die anderen auch!”. JA! Die anderen haben das auch, weil es hier nun mal NICHTS ANDERES GIBT! Schlimm ist das. Warum, frage ich mich, fährt der Laden diese Schiene? Warum überlegen sich die Leute nicht, was es sonst noch an coolen Spielsachen gibt? Ob man nicht vielleicht sogar eine Verantwortung hat, den Kindern noch was anderes außer dünnen Models und glubschäuigen Viechern zu bieten?

Nehmen wir doch mal die Farben. Wie wäre es denn mit grün, gelb, orange, oder schlicht und ergreifend mal rot statt rosa? Aber Gott bewahre, wenn ein Mädchen sich nicht über rosa freut. Das ging mir schon damals so, als die Große ein Baby war und ständig für einen Jungen gehalten wurde, weil sie grün anhatte.

Ja, meine Tochter findet rosa toll. Und Einhörner. Und Glitzer. Das ist auch ok für mich (zumindest arbeite ich dran). Aber der Grund, weshalb sie das toll findet, ist nicht ihr Geschlecht. Ich weigere mich zu glauben, dass es Mädchen angeboren ist, was sie toll finden. Und wir haben wirklich unser Bestes gegeben, um ihr vorzuleben, dass es auch andere Sachen gibt. Trotzdem hielt irgendwann Elsa bei uns Einzug. Weil ihre Freundin das toll fand. Und weil es in jedem verdammten Laden Elsa-Sachen gibt. Damit habe ich mich inzwischen angefreundet. Immerhin steht der Hobbit total auf Anna – zumindest ein Stereotyp weniger. Und auch mit rosa kann ich mich schon lange arrangieren. Aber dieses glubschäuigige Glitzermonster, das hat relativ wenig Chance meine Gunst zu gewinnen. Im Korb ist es trotzdem geblieben. Weil die Große ganz richtig bemerkt hat “Mama, es ist doch MEIN Geburtstag!”. Und da hat sie total recht.

Aber nun stellt euch mal vor, nur mal so rein theoretisch, wir hätten hier einen Spielzeugladen, der sinnvolles, schönes Spielzeug verkauft. Mit dem man was anfangen kann, das nicht sofort kaputt geht, und das nicht geschlechtsspezifisch aufgezogen ist. Was Spaß macht, lustig und cool ist und das Kind auch ein bisschen fordert (mehr als nur aufgemalten Models Glitzerbikinis anzuziehen). Ich bin mir 100% sicher, meine Tochter hätte ebenso glücklich ihren Korb gefüllt und wäre beseelt aus dem Laden gegangen. Und mir hätte es wahrscheinlich nicht das Abendessen verdorben.

(Letztes Jahr haben wir übrigens auf den Korb verzichtet. Aus eben diesen Gründen. Da hat das Kind eine Stofftasche mit pinkem Kunstfell und Neonstiften zum Bemalen geschenkt bekommen. Aus eben diesem Laden. Kommt also auf’s Gleiche raus!)

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Two nights ago, my family had to endure quite a bad mood on my part. And I’m sorry to say, but the toy industry is to blame. The toy industry, and the one (and only) toy shop in our town. And if I had the time and the money, then I would open my own toy shop in this town, just to make that clear!

We are approaching the 5th birthday of the little one. Of course there will also be a party with her friends again, and by now we learned that it is a common thing here to prepare a so called birthday basket in the (one and only) toy shop. The kid is allowed to put everything fun in there, and the guests can then choose between the gifts. I’m not a big fan of this system. The (one) advantage is that always buy a gift that the kid will truly like (not necessarly the parents, though, as you might already suspect). But first of all, I think it’s nice when the guests have some own ideas about possible presents. Individuality and all that… And secondly….well, secondly you tell your child “choose what you like best” and then you are about to burst into tears when checking the basket. Because: there is just this one shop in town. And it might have some kind of variety, yes, but I’m sorry to say but this variety contains a lot of crap.

And by “crap” I really mean crap. This shop fullfills every stereotypical gender aspect. For girls, you’ll find everything in the colous pink-purple-rosé-glitter. You can choose between top model sticker albums, pink unicorn jewelry boxes, pink glittery pens or soft animals which I personally would rather put in a horror cabinet (not sure if the word “animal” even covers it).

For boys there are of course cars, dinosaurs and Fireman Sam. And plastic work tools and rifles. Obviously.

Of course, there are things in between. A few books, TipToi, puzzles and so on. But the tendency is clear, isn’t it? And here I stand, as a mother, and have to watch how my child puts one horrible gift after another into the basket. Her main argument? “All the others have it too!”. YES! The others have all that stuff too, because there is NO OTHER OPTION!  Why, I wonder, does the store run these products? Why don’t people order any other toys – there are so many cool, creative and fun toys on the market!

Let’s take the colors. How about some green, yellow, orange, or simply red instead of pink? But God forbid if a girl is not happy about pink. It starts with giving birth: the little one was constantly mistaken for a boy when she was a baby because she was wearing a green jacket.

And yes, my daughter likes pink. And unicorns. And glitter. And that’s fine for me (at least I’m working on it). But the reason for it isn’t her gender. I refuse to believe that girls have an inborn passion for pink. And we really tried our best to show her that there are other things/colours/toys. Nevertheless, one day Elsa moved in with us. Because her friend loved it. And because there’s Elsa stuff in every damn store. I’ve gotten used to it by now. After all, the Hobbit is totally into Anna – one stereotype less :-). And I don’t object pink stuff.  But this glitter monster which found its way into the birthday basket has a pretty slim chance to win my trust! It’s still in the basket, though. Because, as the little one correctly stated: “Mom, it’s MY birthday!”. She’s right!

But now imagine, just in theory, that we’d have a toy shop here that sells nice toys. Toys that make sense. Toys that don’t break right away and that are not gender-specific. Toys wich are funny and cool and creative and also challenge the child a bit (more challenge than putting on glittery bikinis on thin models). I am 100% sure my daughter would have been just as happy to fill her basket there, and she would have left the shop being completely happy. And I might have had a nice dinner that evening.

 

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