Feiertagsreigen / festivities, festivities

(English version follows below)

Nachdem sich gefühlt ein Feiertag an den nächsten gereiht hat, hat man dieses Wochenende wieder ein bisschen Zeit zum Luftholen, denke ich.

Ostern war traumhaft, sowohl wettertechnisch als auch sozial. Einzig der Konsum von Süßkram erreichte kritische Zustände – wenn Geburtstag und Ostereiersuchen auf den gleichen Tag fallen, dann wird einem zwangsläufig irgendwann leicht übel. Zumindest als Erwachsener, den Kindern scheint das weniger auszumachen. Als Tipp für’s nächste Mal behalten wir im Hinterkopf, dass man nach Geburtstagskuchen zum Frühstück und Eiersuchen nachmittags vielleicht lieber zum Grillen statt zum Kuchenessen einlädt, ähem. Ich steckte aber zugegenermaßen auch in der Zwickmühle, dass unser Garten einfach so groß ist und so viele tolle Verstecke für Ostereier bietet, dass das Grundkontigent an Eier schon recht groß sein musste, damit man überhaupt welche findet…

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Am Ostermontag ging es dann als Tagesauflug zur Familie nach Dänemark. Die Sonne schien, aber der Wind war kalt, so dass nicht ganz so ausgiebig im Wasser geplanscht wurde wie ein paar Tage zuvor. Kuchen gab es auch (natürlich!), und dänische Hotdogs, und ich persönlich habe es sehr genossen mal nicht in der Küche zu stehen. Auf dem Rückweg schliefen zwei total geschaffte Kinder gegen 17 Uhr im Auto ein….Eltern wissen, was das für den Abend bedeutete…

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Drei Tage später machte ich mich mit den Kindern auf den Weg nach Mainz (Karsten war schon zwei Tage früher dort). Die Bahn wurde dabei ihrem Ruf mal wieder gerecht, schon morgens kam die Meldung, dass unser Zug um 11 Uhr in Hamburg ausfallen würde….also schnell alles zusammengerafft und einen Zug früher angepeilt. Glücklicherweise fiel mir kurz vor dem Losgehen noch auf, dass der Kleine noch im Schlafanzug war (nachdem ich neulich schon mit ihm aus dem Schuhgeschäft rausgelaufen bin und mir die Verkäuferin nachrief, ob mir bewusst sei, dass er keine Schuhe anhat…). Eine neue Reservierung bekamen wir gottseidank auch noch, allerdings stellte sich heraus, dass die Plätze doppelt reserveriert waren und der Zug natürlich rappelvoll, sodass wir ab Hannover zu zehnt im Sechserabteil ausharrten. Dafür gab es dann in Mainz erstmal ein großes Eis für alle (und für mich einen Kaffee!).

Tags darauf dann die Hochzeit unserer Freunde. Das Wetter spielte leider nicht wirklich mit, traumhaftes Osterwetter war in Wind und Regen umgeschlagen (und mindestens zehn Grad kälter). Ähnliches konnte man auch über unsere Kinder sagen. Da muss man auch erstmal als Eltern mit klar kommen, dass die Kinder sich nach dem Standesamt standhaft weigern Blütenblätter zu werfen oder Seifenblasen zu pusten. Wie oft habe ich in den letzten Wochen gesagt, dass Seifenblasen bitte draußen gepustet werden sollen und nicht im Wohnzimmer….und nun das! Stattdessen klebte ein Kind an meinem Bein, und das andere verbrachte seine Zeit heulend hinter einem Holzfass (auf eigenen Wunsch, wohlbemerkt! Ich gebe mir immer Mühe, die Stimmung wieder zu heben, aber ich erkenne inzwischen, wann es zwecklos ist!) . Immerhin hatte der Bräutigamsvater treffend erkannt, dass es sich schließlich um ein Weinfass handelte. Die sehr nette Einladung zum Pizzaessen fiel leider auch dem Unmut der Kinder zum Opfer – stattdessen ging ich mit der Großen zurück ins Hotel und aß recht missmutig ein trockenes Milchbrötchen. Mpf! Danach immerhin Mittagsschlaf für alle – der Kleine hatte als Entschuldigung für seine Laune Fieber, wie sollte es auch anders sein. Abends wurde es dann doch wieder schön, es gab Eis für alle (eine super Idee für Hochzeiten, nur so als Tipp! Ein kleiner Eisladen, total super!), leckeres Essen und Spielgefährten für die Kinder. Der Hobbit beschloss, dass er gerne HOchzeitstorte zu seinem Geburtstag hätte, und wir hatten Spaß mit der Photo Booth. Karsten und ich haben sogar ein bisschen getanzt, bis die Kinder um zehn Uhr so müde waren, dass ich ins Hotel zurück ging (Karsten blieb länger, er war Trauzeuge). Und alles ohne Gejammer!

Am nächsten Tag kam die Rückfahrt. Mit fiebrigem Sohn und übermüdeten Eltern. Und was war? Unser Viererplatz im Großraumabteil lag inmitten von zwei Junggesellenabschieden……hua, die Hölle, ich sag’s euch! Ca 20 betrunkene Männer auf dem Weg zur Reeperbahn in Hamburg, halleluja! Der Lautstärkepegel war heftig, den Geruch hat man zum Glück irgendwann nicht mehr wahrgenommen. Der Kleine litt ziemlich, er ist eh menschenscheu, und dann auch noch mit Fieber…Naja, wir haben es überlebt, was man vom Teppichboden in dem Wagen nicht guten Gewissens sagen kann. Ob die Männer ihren Abend überlebt haben, weiß man auch nicht…einige waren beim Aussteigen schon jenseits von gut und böse.

Und weil ja immer schön alles auf einmal kommen muss, hat dann auch die Große zu Beginn der Woche Fieber bekommen, und der Kleine hat, weil das Fieber wieder weg war, zur Abwechslung einen Magendarminfekt gekriegt, das wäre ja noch schöner, wenn mal alle gesund wären! Insofern war der Maifeiertag sehr ruhig bei uns, und obwohl wir viele wunderschöne Erinnerungen aus den letzten zwei Wochen haben, drücke ich mir jetzt mal selber die Daumen, dass nächste Woche alles normal ist! 😉

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After having one national holiday after the other, this weekend will provide us with a bit of normal breathing, I think hope.

The long Easter weekend was wonderful both regarding the weather and our social outcome. Only the consumption of sweets reached debatabel amounts. When Easter Sunday and a birthday are celebrated on the same day, there will be a point during the day at which you start to feel slightly sick. At least as an adult – children seem to be more compatible! If you are planning a birthday party on Easter Sunday, just a word of advice: don’t invite for coffee and cake in the afternoon! Invite for a bbq instead! Trust me!

(Though I have to admit that I was partly responsible for the large amount of chocolate Easter eggs as our garden just proved to be the perfect hiding place…but then it is so large that many, MANY eggs are needed!)

On Easter Monday we went on a day trip to Denmark to visit Karstens’ sister. The sun was shining, but the wind was quite cold, so the whole jumping-in-the-water-affair was not as long as a few days before. There was cake (of course!) and Danish Hot Dogs, and personally I very much enjoyed not being responsible for the cooking for once! On our way back, to very exhausted children fell asleep in the car. At 5pm. The parents among the readers will know what that means.

Three days later, I was on my way with the kids to Mainz where our friends were getting married (Karsten already went two days earlier). The German trains were living up to their common expectation, which means that I noticed (by coincidence) that our train from Hamburg to Mainz was cancelled. We hurried and managed to get a train earlier (I even noticed shortly before rushing to the train station that the hobbit was still wearing his pyjama! Which is good as a few weeks earlier I managed to walk out of a shoe store with him when the saleswoman caught up with me, informing me that the hobbit wasn’t wearing any shoes…). We even managed to get a last minute reservation. Unfortunately, it turned out that the seats had been doublebooked, so from Hanover onwards we were ten persons in a six-seat cabin. It called for a big ice-cream once we arrived in Mainz (and a large coffee for me!).

One day later, we attended our friends’ wedding. Unfortunately the weather changed from wonderful Easter sunshine to wind, rain and ten degree less. The like could be said about our children. Aaah, these moments you have to deal with as parent…when both kids refuse to throw petals or blow soap bubbles when the married couple walks out. How many times have I told the children not to blow soap bubbles in our living room during the last weeks?? And now this! One child was clinging onto my leg, the other one decided to spend the reception crying behind a wooden barrel. Well, like the father of our friend happened to notice: it was, after all, a wine barrel. Haha. And I tried my best to cheer her up, I really did. But I know by now when it won’t work, and this was one of these moments. Even the invitation for pizza had to be cancelled due to the mood of the children – instead I was marching back to the hotel with the little one and had a dry bread roll (not very amused!). Well, thank god all of us managed to take a nap after lunch time which basically safed the rest of the day. The hobbit developed a fever, which was at least a good excuse for his mood, and was pepped up with ibuprofen. The celebration in the evening was much more harmonic for us. There was ice-cream (what a great idea to have an ice-cream booth additionally to the wedding cake!) and lots of company for the children. The hobbit decided that he wants to have a wedding cake for his birthday. We had fun at the photo booth. And very good food. Karsten and I even managed to dance a bit before the kids were so tired I went back to the hotel. Karsten stayed a bit longer, as he was best man.

The next day, we were already going back. With a feverish son and not enough sleep. And what happened? Our reservation turned out to be a table in the middle of two stag parties…….aaaah, what a nightmare!! Around 20 drunken men on their way to the Reeperbahn in Hamburg. Halleluja! The sound level was hard, but at least one got used to the smell after a while. The hobbit was suffering silently – he is very shy anyway, and that day he really wasn’t feeling well….Well, we survived it which is more that one can say about the carpet in the train. I am not sure whether all men survived their evening in Hamburg, some of them were already beyond it when they got off the train.

And as if that wasn’t enough the new week started with two sick kids at home. The little one developed a fever, and the hobbit had a stomach bug for a change. Heaven forbid that all of us are well!

So, the First of May was a rather calm holiday for us, and although we made many great memories during the last two weeks I really hope that next week will be back to normal again 😉

About erdhummel

Familial entropy - that's an insight into our current life which has been fundamentally changed last summer when our daughter was born. Having studied in Cottbus, Germany, and worked/studied in Edinburgh, Scotland, we momentarily live in a small town in Switzerland where Karsten is trying to save the environment and Freddie is trying to save our sanity. Since there is not much time for elaborate, long emails while doing that, we thought a blog might be a good option to smuggle ourselves into the lifes of our friends.
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