this moment

A single photo capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment to pause, savor and remember. Inspired by SouleMama.

Harmonic sibling moment…

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Nichts als Blödsinn! / Nothing but mischief!

(English version follows below)

Müsste ich nochmal einen Namen für meinen Sohn auswählen: ich glaube, Michel wäre passend. In letzter Zeit fühle ich mich auf einmal seelenverwandt mit Alma, der Mutter von Michel aus Lönneberga. Vielleicht sollte ich mir auch kleine blaue Schreibhefte anschaffen, in die ich jeden Abend schreibe. Heute hat Michel aus dem Putzeimer getrunken. Heute ist Michel mit dem Regal umgekippt. Heute hat Michel die Schublade voll Asche aus unserem Kamin ausgeräumt. Heute hat Michel bis zu den Ellenbogen im Klo des Kindergartens geplanscht. Heute hat Michel sich die alte Käserinde aus dem Müll gefischt und probiert. Heute hat Michel seine Wundschutzcreme ausgezutschelt.

Wird nicht langweilig hier!

(Zur Information: die Giftnotrufzentrale sagt, dass beim Verzehr von Wundschutzcreme gegenenfalls mit Durchfall zu rechnen ist und das Kind was trinken soll, ansonsten ist das nicht so schlimm! Und nein, ich habe mal wieder keine Bilder zu diesem Thema.)

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If I would have to choose a name for my son again: it would be Emil. You remember the books by Astrid Lindgren? The cheeky little boy who is always full of mischief? Recently, I feel very much like Alma, Emil’s mother. Maybe I should start writing everything down in blue exercise books too. Today, Emil drank out of the cleaning bucket. Today, Emil fell off the shelf. Today, Emil emptied the box full of ash from our fireplace. Today, Emil floundered about in the kindergarden toilet (up to his elbows). Today, Emil snagged the old cheese rind out of the rubbish and ate it. Today, Emil ate his diaper rash creme.

Boredom? What’s that?

(Fyi: the poison emergency number says that diaper rash creme might cause diarrhea and the kid should drink some water after the consumption, but apart from that everything should be fine. And no, I didn’t take pictures this time either.)
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mal wieder freitags / another manic friday

(English version follows below)

Man könnte meinen, dass wir hier ein gemütliches Adventsfrühstück machen.

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Man könnte aber auch überlegen, ob der Mann nicht vielleicht beim Bohren ein Stromkabel getroffen hat und wir seit gestern Abend ohne Strom da saßen. Neueste Erkenntnisse:

1) Trifft man im Wohnzimmer ein Stromkabel, ist auch in der Küche keine Elektrizität mehr.

2) Es wird in Norddeutschland deutlich später hell als in der Schweiz.

3) Im Dunklen Frühstück machen ist schwer.

4) Freitags einen Elektriker finden ist ebenfalls schwer. Von den 37 Elektrikern, die Karsten in der Umgebung angefragt hat, hatte einer (!) gegen Mittag Zeit.

5) Wenn man ein Stromkabel anbohrt, muss ein Loch in die frisch gestrichene Wand gemacht werden.

5) Eventuell versuche ich einfach, Freitage ab jetzt zu verschlafen.

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Neu isoliertes Kabel passt immerhin farblich zur Bank. / At least the newly isolated wire fits the colour of the bench.

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One could think that we are enjoying a cosy breakfast with candlelight on the picture.

On the other side, it could also be the case that the husband had hit an electric wire and that we’ve been without electricity since yesterday evening. Hence, I learned following new insights:

  1. If you hit a wire in the living room, we also don’t have any electricity in the kitchen.
  2. In Northern Germany, sun dawn breaks much later than in Switzerland.
  3. Making breakfast in complete darkness is difficult.
  4. Finding an electrician on Friday is even more difficult. Out of 37 electricians that Karsten phone, ONE was available at lunchtime.
  5. If you hit a wire, you have to prise the newly painted wall.
  6. Maybe from now on I’ll try to oversleep Fridays.
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es gibt uns noch! / we are still here!

(English version follows below)

Es gibt uns tatsächlich noch! Zwischen Umzugskisten und Packmaterial finden wir uns so ganz langsam wieder. Es besteht eine kleine Hoffnung, dass wir zu Weihnachten wie geplant gemütlich vor dem Weihnachtsbaum sitzen können. Aber eines sage ich euch: so schnell ziehe ich nicht wieder um!

Da nicht nur im Haus sondern auch in meinem Kopf Chaos herrscht, gibt es diesmal nur ein paar lose aufgeschriebene Gedanken.

  • Es gibt viel zu entdecken hier. Wir haben die erste Tüte Mutzen auf dem Weihnachtsmarkt gegessen. Und Fähren angeguckt. Und Möwengeschrei gehört. Und stromern fast täglich bei uns am See herum. Total schön!
  • Mein Sohn ist ein Chaot! Ersten Ranges. Hab ich ja eigentlich schon gewusst, wird einem aber immer wieder extrem vor Augen gehalten, wenn man mit ihm in neuer Umgebung ist. Er hat einen ziemlich guten Riecher, an welche Dinge er NICHT rangehen soll (und geht natürlich gezielt genau dorthin!). Kisten auspacken geht leider gar nicht. Entweder er steht auf einmal freihändig auf dem Kistenturm mit der Aufschrift “Zerbrechlich” oder er räumt sofort alles wieder aus, was man gerade eingeräumt hat. Sisyphusarbeit!
  • Vier Tage nach dem Umzug haben wir passend zum ersten Advent auch unseren finnischen Adventskalender wiedergefunden. Der war nämlich in einem Kistenturm verschwunden. Für meine Patenkinder kommt er jetzt leider etwas zu spät (er fängt nämlich schon am 1. Adventssonntag an!) An dieser Stelle ein großes Dankeschön nach Finnland!
  • Sieben Tage nach dem Umzug haben wir dafür immer noch nicht die Schrauben für unser Regal gefunden. Und ohne Auto kommt man leider auch nicht so schnell ins entsprechende Möbelhaus. Dabei müssten wir sowieso mal dringend hin, denn es fehlen noch Kleiderschrank, Badezimmermöbel, Schreibtischstuhl, Gardinen und so einiges mehr! Entsprechend stagniert das Auspacken.
  • Gardinen sind vor allem nötig weil unsere Nachbarn (Typ älteres Ehepaar) von ihrem Esstisch aus einen großartigen Blick in unser Wohn- und Esszimmer haben. Anscheinend haben sie sogar extra vor dem Umzug noch die Hecke geschnitten. Und mannoman, die sitzen aber auch oft am Esstisch!
  • Für die Wohnungsübergabe in der Schweiz haben wir eine Putzfirma angeheuert. In diesem Chaos noch die Wohnung auf den Schweizer Sauberkeitsstandard bringen zu wollen, wäre Wahnsinn (ich habe noch nie eine so saubere Wohnung gesehen wie unsere als wir damals dort einzogen!). Aber die Putzfirma mosert rum. Karsten hat nämlich nur “sanitäre Anlagen” angekreuzt und nicht angegeben, dass wir auch ein Gäste-WC hatten. Dass das Gäste-WC gar nicht für Gäste ist, sondern das einzige WC in der Wohnung, scheint nicht zu zählen. Außerdem hatte Karsten “normal verschmutzt” angegeben. Stellt sich raus, dass wir anscheinend in einer “stark verschmutzten” Wohnung gelebt haben. Wir Ferkel, wir! Jetzt müssen wir also noch draufzahlen. 1200 CHF insgesamt. Ich kann da nur noch trocken schlucken.
  • Freitag war schlimm! Also so richtig! Morgens baute ich das Kinderzimmerregal auf und während ich mich zehn Sekunden umdrehte um nach den Dübeln zum Feststecken zu schauen, klettert der Kleine hoch, fällt mit dem Teil um und wird drunter begraben. Der Schock des Jahres, ehrlich. Leute, dübelt bloß die Regal fest, und zwar SOFORT und nicht zehn Sekunden später! Gab erstmal ne halbe Stunde Zittern und Geheule meinerseits und den ganzen Tag strenge Beobachtung des Kleinen. Dann kam der Heizungsmonteur, weil ein Heizkörper nicht funktionierte. Es stellte sich heraus, dass die Umwälzpumpe kaputt war und ausgestauscht werden musste. Dann funktionierte das Druckventil nicht und musste ebenfalls ausgetauscht werden. Als wir schauen wollten, ob die Heizkörper nun laufen, stellte ich fest, dass das ganze Badezimmer mit schwarzem Gammelwasser geflutet war. Der Heizungsmonteur war so nett alles aufzuwischen, während ich mit dem Kleinen auf dem Arm daneben stand und die Große die ganze Zeit murmelte “Das ist aber seeeehr ägerlich!” Das war’s auch, denn unsere ganzen Klamotten, die mangels eines Schrankes auf dem Fußboden lagen waren ebenfalls voll mit Gammelwasser und die Umzugskartons waren durchgeweicht. Als ich zehn Minuten später in die Küche kam um Mittag zu kochen, stellte sich heraus, dass das Wasser auch durch die Wand in die Küche gekommen war. Der Heizungsmonteur kam zum dritten Mal an diesem Tag. Und zum vierten Mal, weil er noch was vergessen hatte. Und dann später noch zum fünften Mal, weil das neue Druckventil Überdruck anzeigte. In der Zwischenzeit lief die Windel des Kleinen aus. Und der Kleine trank in einer unbeobachteten Minute aus dem Wasser mit dem Gammelwasser, den ich noch nicht ausgeleert hatte (mal wieder zehn Sekunden nicht aufgepasst!). Hätte er sich nun übergeben, hätten sich die Ärzte aussuchen können, ob es am Gammelwasser oder am umgestürzten Regal liegt. Am Ende des Tages warteten drei Waschmaschinenladungen auf mich. Die Große hatte nämlich zusätzlich auch noch ein Malheur während des Mittagschlafs gehabt. Und am nächsten Tag sollten wir Besuch aus Finnland bekommen. Passenderweise meldete unsere nigelnagelneue Waschmaschine eine Fehlermeldung und flutete den Kellerfußboden. Und wir stellten fest, dass der Wasseranschluss so alt ist, dass er konstant leckt. In all der Aufregung sind wir dann auch gar nicht mehr dazu gekommen, zu überprüfen, warum es eigentlich unter der Spüle in der Küche dauernd nass ist.*
  • Nach diesem wirklich furchteinflößendem Tag war das Wochenende total schön! Der Besuch unserer Freunde bot uns eine willkommene Pause, es wurde nichts aufgebaut oder ausgepackt, wir haben einfach viel geredet, gespielt und gegessen. Und am Sonntag sogar mit Adventskranz am Frühstückstisch gesessen.

Ihr seht, es wird! Nur die Große vermisst ihre Freunde, glaube ich. Wir haben noch keine Kinder kennengelernt. Aber auch das kommt hoffentlich bald.

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* Unser Freund bat um einen detailierten Bericht mit Bildern von diesem Tag. Es tut mir sehr leid, aber ich habe festgestellt, dass ich weder ein Bild davon habe wie mein Kind mit dem Regal umkippt, noch von dem verdreckten Badezimmer, und auch nicht von meinem Kind wie es aus dem Putzeimer trinkt…

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Yes, we are still here. Between boxes and packing material, we are slowly but steadily finding ourselves again. There is still hope that we’ll enjoy a cosy christmas, as planned. But I tell you one thing: I don’t plan to move again for the next years!

As there is chaos not just in our house but also in my head, I’ll just write down some loose thoughts.

  • There is a lot to discover around our new home. We ate our first bag of Mutzen (some kind of cruller, typical for Northern Germany) at the Christmas market. We watched ferries. And listened to seagulls. And roam around the nearby lake almost every day. It’s really beautiful!
  • My son is a troublemaker! Seriously. I’ve been knowing it for some time, yes, but it’s always when we arrive in a new environment that I am brutally reminded of this fact. He has this gift to always reach for the stuff he shouldn’t touch (and of course he isn’t impressed at all when I tell him not to). Unpacking boxes is impossible. Either he is suddenly standing on top of the box-tower labelled “fragile” or he immediately empties all the shelves that I just filled. It’s a Sisyphean task!
  • Four days after the move we found our Finnish christmas calenders again. They had disappeared in a tower of boxes. Unfortunately, my godchildren will receive them with a small delay (in contrast to other christmas calenders, they don’t start on the 1st of December but on the first Sunday in Advent). I wave a big thank you to Finland at this point!
  • Seven days after our move we still haven’t found the screws for our shelf. And without a car we unfortunately can’t reach a certain furniture store to replace them. And yet we would really need to go there anyway as we are still missing a wardrobe, bathroom shelves, an office chair, curtains and a few things more. Accordingly, the unpacking process is stagnating.
  • The curtains are especially needed because our neighbours (old married couple) have a beautiful view from their dining table right into our living and dining room. We even suspect that they’ve trimmed the hedge just to have a better view. And gee, they seem to sit at their dining table about 70% of the day!
  • For the inspection of our old flat, we hired a cleaning company in order to meet the Swiss Standard of Cleanliness (I remember the cleanliness standard when we moved in. Trying to reach it while moving with two kids is as close to craziness as you can get!). But the cleaning company is complaining. We told them that we had “sanitary rooms” to clean, but didn’t tell them that we also have a guest toilet. It apparently doesn’t matter that it is not actually a guest toilet but our only one. Also, Karsten told them that our flat is “dirty within a normal degree”. But according to them, it is “extremly dirty”. A family of mudlarks, that’s what we are! So we have to pay extra. 1200 Chf all in all. Hopefully a last Swiss financial fleer at us.
  • Friday was awful. Really awful. In the morning, I built up the shelf for the kids room and while I turned around to look for the small thingies to secure the shelf, the hobbit decided to climb it, fell down and was buried underneath it. It was the shock of the year, believe me, followed by half an hour of crying and shaking (I, not the hobbit) and a strict, daylong observation of the kid. Then the heating engineer came as two radiators weren’t working. Turned out that we needed a new circulation pump. Then the pressure control valve wasn’t working and needed to be replaced. When we checked whether the radiators were finally working, we discovered that the whole bathroom floor was covered with dark brown water (coming from the radiator). The heating engineer was so kind to wipe it up while I watched him with the hobbit on my arm and the little one hiding behind my back, murmuring “That’s reeeeaaaally bad!”. And she was right, you know. All our clothes from the last days were lying on the bathroom floor (no wardrobe, remember?) and the bathroom boxes were wet. When I came into the kitchen ten minutes later in order to make lunch, I discovered that the water also made it through the wall right onto our kitchen window shelf. The heating engineer visited us a third time today. And a fourth time as he forgot to install something. And a fifth time because the new pressure control valve showed high pressure. In the meantime, the diaper of the hobbit was leaking. And during another 10 seconds of inattention, he drank out of the bucket with the black radiator water. At the end of the day, there were three loads of dirty laundry waiting for me (additionally, the little one had a little mishap during her lunchtime nap). And the next day, we were expecting our friends from Finland. Fittingly, our brandnew washing machine was showing an error report and flooded our basement floor. And we noticed that tap for the washing machine is too old and therefore constantly leaking. With all that excitement, we didn’t even manage to check why there’s a puddle underneath the kitchen sink.*
  • After this really terrifying day, we actually had a very nice weekend. The visit of our friends was a very welcome break from all the unpacking and repairing – we talked, we played, we dined, we caught up, and had a cosy breakfast (with Advent wreath on the table!).

You see, we are slowly getting there. But the little one is missing her friends, I think. We haven’t met any other children so far. But I hope that we’ll get there soon as well.

 

* Our friend asked for a detailed report with pictures from that day. I am very sorry, but somehow I didn’t find the time to take pictures. I wonder why…

 

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letzter Abend in der Schweiz / last evening in Switzerland

(English version follows below)

Chaotisch sieht’s hier aus. Kisten, rumfliegender Krams, viel zu viel rumfliegender Krams, noch keine Koffer gepackt, längst nicht alles erledigt, Abschiedsgeschenke auf dem Sofa zusammen mit vollgeheulten Taschentüchern. Abschiednehmen ist einfach doof. Die Kinder waren auch komplett überdreht, ohne wahrscheinlich zu wissen warum.

Morgen geht’s dann ab nach Hamburg und weiter nach Kiel. Dann gibt es noch fünf Nächte Transit bei meinem Bruder bis Karsten nächste Woche mit den restlichen Sachen angefahren kommt. Und in genau einer Woche sind wir dann hoffentlich endlich endlich angekommen!

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It’s chaotic. Boxes, stuff here, stuff there, too much stuff in general, not yet packed suitcases, too many things left on the to-do-list, farewell-presents on the couch next to used handkerchiefs. I don’t like farewells. The kids were completely hyperactive this evening, probably without being aware of the reason.

Tomorrow, we’ll fly to Hamburg and go on to Kiel. Then we’ll have five days transit at my brothers place before Karsten will arrive with the rest of our stuff next week. And in exactly one week, we’ll hopefully finally be settled in our new home!

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Der Kleine packt mit / The hobbit is packing too

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Abschiedsgeschenke basteln / Farewell presents in the making

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dankbar / grateful

(English version follows below)

Die letzte Woche war weltpolitisch ja mal wieder ein ganz schöner Reinfall. Die momentanen Entwicklungen zusammen mit dieser ganzen Thematik, dass wir uns nun in einer “postfaktischen” Ära befinden, die macht mir Sorgen.

Was mich aber zur Zeit noch viel mehr mitnimmt, ist die Nachricht, dass letzte Woche eine Bekannte von mir verstorben ist. Entfernte Bekannte, sollte man wohl dazu sagen, denn eigentlich kannte ich sie kaum. Wir haben uns vor 8 Jahren bei einem internationalen Jugendforum einer Konferenz kennengelernt und waren seitdem über Facebook befreundet. Die typische Facebook-Sache halt: man kennt sich, kriegt so ein bisschen was vom anderen mit, gratuliert zum Geburtstag, hat sich aber seitdem nie wieder gesehen. Und trotzdem geht mir ihr Tod zur Zeit nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht, weil ich momentan mit dem ganzen Umzug sowieso etwas melancholisch bin. Aber auch, weil es einem mal wieder vor Augen führt, wie zerbrechlich alles ist.

Diese Facebook-Freundin war immer fröhlich, immer lebensfroh, sportlich und gesund. Anfang des Jahres bekam sie plötzlich die Diagnose Hautkrebs. Im 8. Schwangerschaftsmonat. Vor zehn Monaten hat sie ihren Sohn bekommen und seitdem gegen den Krebs angekämpft. Vorletzte Woche hat sie Bilder auf Facebook gepostet wie ihr Sohn die ersten Schritte macht. Und dann ist sie gestorben. Was es bedeutet, von Geburt des Kindes an zu wissen, dass man es wahrscheinlich nicht aufwachsen sehen wird und dass es sich später nie an seine Mutter erinnern wird, das kann ich mir nur ganz schwer vorstellen. Oder was es bedeutet, sich gleichzeitig um ein Neugeborenes zu kümmern und gegen Krebs anzukämpfen. Oder was es bedeutet, als Partner plötzlich alleine zu sein, mit der Verantwortung für ein kleines Baby. Und das bisschen, was ich mir vorstellen kann, macht mich extrem traurig und ängstlich. Das Leben ist so kostbar und kann so schnell vorbei sein. Deswegen haben meine Kinder in den letzten Tagen zahlreiche feste Umarmungen und Küsse über sich ergehen lassen. Und ich bin von ganzem Herzen dankbar, dass wir gesund und munter sind.

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The last week was, from a global point of view, rather desastrous. All the current developments combined with this whole discussion how we are now living in a post-factual era are worrying me deeply.

But what saddens me more are the news that a friend of mine died last week. Acquaintance might be the correct term, though, as we didn’t really know each other. We’ve met eight years ago at an international youth forum during a conference and have been facebook friends since then. The typical facebook thing: you know a person, you read a bit about what’s going on in each others lives, you send congratulations at birthdays and like news and pictures, but you have actually never seen the friend again. And still, I can’t stop thinking about her. I have been in a melancholic mood for some time now due to the move, but the death of this friend also reminds me quite plainly how fragile life is.

This facebook friend of mine was always happy, she was always positive, sportive and healthy. At the beginning of this year, she was suddenly diagnosed with skin cancer. She was 8 months pregnant. Ten months ago, she gave birth to her son and since then she was fighting the cancer. Two weeks ago, she posted pictures of the first steps of her son. And then she died. I can hardly imagine how it feels when you know you wont be able to see your child growing up or to know that your child wont be able to remember you. I can’t imagine how much caring for a newborn and fighting cancer at the same time tears you up. Or what it means for the partner to suddenly be alone, with the full responsibility for a baby. The little bit that I might be able to imagine makes me incredibly sad and scared. Life is such a fragile thing and can be gone so quickly. That’s why my kids had to endure extra many hugs and kisses during the last days. And I am so wholeheartedly grateful for the fact that we are all safe and sound.

 

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ein neuer Fan / a new fan

(English version follows below)

Ich muss mir ja mal selbst auf die Schulter klopfen, dass ich sowas zwischen all dem Chaos und den kleinen Baustellen noch hinkriege: gestern hat die Große aus allen Schuhen (und Finken, also Hausschuhen) eine lange Schlange gebaut und war recht stolz auf ihr Werk. Bis ihr kleiner Bruder kam und alles wieder auseinander nahm.

Nach einer kurzen Panikattacke seitens der Tochter warf ich schnell in den Raum, dass sowas halt kurzlebige Kunst ist. Voila, erster Geniestreich: das Kind war angesichts des neuen komplizierten Ausdrucks erstmal verwirrt und daher ruhig. Der zweite Geniestreich: ich hab ihr von Andy Goldsworthy erzählt. Und dass der ganz tolle Muster macht (im Gegensatz zu Skulpturen sind ihr Muster vertraut, daher die Wortwahl), zum Beispiel im Wald oder am Strand, und dass die meisten aber nur ganz kurz halten, weil dann die Sonne oder der Wind oder der Regen kommt und alles wieder verwirbelt. Genau wie der Kleine mit den Schuhen.

Und dann haben wir uns hingesetzt und uns ganz viele Bilder von Andy Goldsworthy angeschaut. Vor allem die mit den bunten Blättern haben es der Großen angetan. Und nun hat die Welt einen neuen Goldsworthy-Fan.

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I must say I am pretty proud of myself because between all the boxes and the chaos, I had a stroke of genius yesterday. It started with the little one taking all shoes available and building a long and very tidy line with them. She was quite happy with her work. That was until her little brother decided to join and dismantled her piece of art.

After a short panic attack from the daughter I quickly mentioned that this is a typical example for ephemeral art. Voilá, first stroke of genius: being confronted with such a new and complicated phrase, the kid was confused and hence quiet. And now the second stroke of genius: I told her about Andy Goldsworthy. And about all the beautiful patterns he creates (note: while our daughter is not familiar with the term sculputure, she has, however, a thing for patterns! :-)), for instance in the forest or at the beach. And that the patterns, however, only last a short time because then it’s raining or windy or the sun rises and everything is a mess again. Like with the hobbit and her shoes.

And then we sat down and looked up many, many pictures from Goldsworthy. She was especially impressed by the ones with the colourful leaves. And now the world has a new Goldsworthy-fan.

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Irgendwas ist immer! / If it’s not the one, it’s the other!

(English version follows below)

Heute Morgen die absolute Premiere: der Kleine schläft bis viertel nach sieben!! Tadaaa!! Blöd nur, dass ausgerechnet an solchen Tagen dann die Große schon vor sechs Uhr wach ist…Ich hätte so toll ausschlafen können! Tja nun, irgendwas ist immer.

Das könnte direkt das Motto dieser Wochen sein. Eigentlich komme ich ja soweit ganz gut mit den Kindern alleine zurecht. Wir haben unseren Rhythmus, der mehr oder weniger eingehalten wird und die Kinder wissen, woran sie bei mir sind. Wir haben seit langem wieder ein bisschen mehr Leichtigkeit im Alltag. Trotzdem muss man ja sagen, dass diese Zeit tagein tagaus alleine mit zwei Kindern schlaucht! An dieser Stelle Hut ab vor allen Alleinerziehenden. Denn auch wenn wir unseren Tagesablauf haben: irgendwas ist ja immer. Egal was ich gerade mache, ich werde spätestens alle 30 Sekunden unterbrochen. Wahlweise durch folgende Sachen:

  • der Kleine schreit (ohne Grund)
  • die Große stößt sich irgendwo (und schreit)
  • der Kleine klettert alleine auf die Wickelkommode
  • die Gr0ße braucht Hilfe beim Pflaster-Ankleben
  • der Kleine will was zu Essen (und schreit)
  • die Große muss aufs Klo (geht gerade nicht alleine – das Mindeste, was ich tun muss, ist ganz laut singen…ich frag mich manchmal, was unsere Nachbarn denken)
  • der Kleine steht plötzlich alleine oben auf dem Hochstuhl (weiß der Teufel wie er da raufgekommen ist!)
  • die Große will vorgelesen bekommen
  • der Kleine hat sich die Finger eingeklemmt (und schreit)
  • die Große kriegt einen Rappel und poltert durch die Wohnung
  • der Kleine kriegt deswegen einen Schreck (und schreit)
  • die Große will kneten und braucht Hilfe
  • der Kleine ist vom Stuhl gefallen (und schreit)
  • die Gr0ße weist mich zurecht, weil ich sie zum wiederholten Male nicht mit ihrem imaginären Namen angesprochen habe (sie entwickelt eine ziemliche Ausdauer was Rollenspiele angeht!)
  • die Große weist mich zurecht, weil ich vergessen habe, dass der Kleine eigentlich die Königin ist. Oder der Pilot. Oder ein kleiner verschreckter Hase.
  • der Kleine versucht an meinen Beinen hochzuklettern
  • der Kleine kann nicht beim Kochen (oder Zähneputzen. Oder Haarebürsten. Oder Abwaschen. Oder Rechnungen begleichen) zugucken, weil er nicht groß genug ist (und schreit)
  • die Große hat einen Mückenstich und braucht Salbe
  • die Große will ein Gummibärli
  • die Große schreit, weil sie lieber ein silbernes Gummibärli wollte (die sind aber alle)
  • der Kleine schreit, weil er auch ein Gummibärli haben möchte
  • die Große macht sich selber Kakao und kippt dabei das Kakaopulver um
  • die Große will mir unbedingt zeigen wie toll sie schon Kopfstand machen kann
  • die Große kippt um und fällt auf den Kleinen drauf (beide Kinder schreien)
  • die Große umarmt den Kleinen und gibt ihm Küsschen
  • die Große umarmt den Kleinen etwas fester (der Kleine schreit)

Manchmal schaffen wir es, alle Punkte innerhalb von wenigen Minuten abzuhaken. Das ist faszinierend, ganz ehrlich. Aber wenn dann auch noch der Mittagsschlaf boykottiert wird und die Stimmung ab nachmittags kippt und ich jede, aber auch jede einzelne Nacht vier bis fünf mal wach werde und jeder, aber auch jeder einzelne Morgen spätestens um halb sechs beginnt, also dann freue ich mich auf die Zeit im Dezember, wenn ich zumindest am Wochenende mal wieder ab und an etwas Ruhe haben darf.

Und dann kriegt Karsten vielleicht auch nicht nur Geschrei beim Telefonieren mit, sondern sieht auch mal wieder, wie wir friedlich alle zusammen Zähne putzen, wie toll die Große wirklich schon Kopfstand machen kann, wie süß der Kleine kommt und einen umarmt, wie wir friedlich alle zusammen auf dem Sofa sitzen und lesen und wie wir friedlich alle zusammen morgens im Bett kuscheln (auch eine Premiere!! Die Betonung liegt hier auf friedlich!).

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This morning, we had an awesome premiere: the hobbit slept until a quarter past seven! Yaaay!! Unfortunately, it just so happened that the little one got up at half past five (gnaaaah!)….I had a micro-small chance of sleeping in. But well, if it’s not the one child, it’s the other.

That could actually be the theme of the past weeks. Generally, we are doing fine considering that I am on my own with two kids in the middle of a move. We have our daily rhythm which the kids are familiar with. After a long time, we finally have a little bit of easiness in our daily life again. But I must admit that it’s getting pretty exhausting, being alone with two kids. Chapeaux to all single parents, seriously!! Because even if we have our daily routine, there is not a single calm moment. If it’s not the one child, it’s the other. No matter what I am doing, latest aafter 30 seconds I am interrupted. Normally due to one of the following reasons:

  • the hobbit is crying (without visible reason)
  • the little one hurts herself (and cries)
  • the hobbit climbs on the changing table
  • the little one needs help with the plasters
  • the hobbit feels hungry (and cries)
  • the little one needs to go to the loo (she doesn’t like to go alone….if I don’t want to join each and every time, I must sing. Loudly. Sometimes I wonder what our neighbours are thinking)
  • the hobbit suddenly stands on top of his high chair (how the hell did he manage to climb up there??)
  • the little one wants to read a book
  • the hobbit pinched his fingers (and cries)
  • the little one starts to throw a tantrum and blusters around the flat
  • the hobbit gets scared (and cries)
  • the little one wants to draw something and needs help
  • the hobbit falls off the chair (and cries)
  • the little one tells me off as I forgot to refer to her imaginative name (she is quite serious when it comes to role plays!)
  • the little one tells me off as I forgot to refer to the hobbit as queen. Or pilot. Or scared little rabbit.
  • the hobbit tries to climb my legs
  • the hobbit can’t see what I am cooking (or how I am brushing my teeth. Or how I brush my hair. Or how I do the dishes. Or how I pay bills.) because he is not tall enough (so he cries)
  • the little one has a mosquito bite and needs some lotion
  • the little one would like a gummy bear
  • the little one cries because she wanted a white gummy bear (which are already gone)
  • the hobbit cries as he wants a gummy bear too
  • the little one makes cocoa on her own and drops the cocoa powder
  • the little one wants to show me how well she is practicing a headstand
  • the little one falls over and hits the hobbit (both kids cry)
  • the little one gives the hobbit a hug and a kiss
  • the little one gives the hobbit a very strong hug (he cries)

Sometimes we manage to check all these points within a few minutes. It’s fascinating, really. But if I then don’t get some quiet time during the lunch nap and if the mood is decreasing in the afternoon and if I wake at least four times up every night, every single stupid night, and if I get up at half past five every morning, every single stupid morning, so with all the ifs I am looking forward to December when I will finally have some time on my own again. At least during the weekends.

And the Karsten will not solely be confronted with crying kids on the phone, but he will also be able again to experience how all three of us are peacefully brushing our teeth, how well the little one is doing her headstand, how sweet the hobbit hugs is hugging us, how peacefully we are sitting on the couch and reading books and how peacefully we snuggle in the morning (another premiere. The emphasis is on the word peacefully).

 

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Fressen und Moral und so…./ no money for decency…

(English version follows below)

Wer nett ist, verliert. Haben wir leider gelernt. Zumindest in bürokratischen Aspekten. Hach Mensch, das Leben könnte so schön sein, wenn das ganze politisch-gesellschaftliche-soziale-wiemansnunauchnennenmag-System etwas freundlicher ausgerichtet wäre.

Karsten versucht seit zwei Monaten, ein bisschen Unterstützung für die Arbeitslosigkeit im September und Oktober zu bekommen. Immerhin haben wir ja vier Jahre in die Arbeitslosenkasse eingezahlt, und es handelt sich ja auch nur um einen überschaubaren Zeitraum von zwei Monaten und immerhin sind wir eine vierköpfige Familie. Zwei Monate klingt nicht schlimm und es ist auch noch tragbar, aber wer nun denkt “Was hat sie bloß, war doch nur kurz und die neue Stelle hat ja schon angefangen!”, der sei ganz lieb und nett darauf hingewiesen, dass man in der Schweiz pro Monat gut und gerne 4000 CHF loswird. Das sind 8000 CHF (!!!) in zwei Monaten, ohne dass wir irgendwelche Zuschüsse bekommen. Da darf ich gar nicht so genau drüber nachdenken. Und ich finde, wenn man in die Kasse einzahlt, dann darf man in so einer Situation auch mal was zurückbekommen.

So einfach ist das aber nicht. Es fing ja schon damit an, dass der neue Arbeitsvertrag irgendwie nicht fertig wurde. Uni-Bürokratie halt. Hat sich anscheinend in den letzten Jahren nicht groß gebessert. Obwohl Karsten eigentlich mehrmals gesagt hatte, dass er wirklich dringend irgendeine offizielle Bestätigung bräuchte, die er bis Ende September bei der Schweizer Arbeitslosenkasse einreichen könnte, damit die wissen, dass er schon wieder einen Job hat. Nachdem wir zwei Wochen jeden Tag in den Briefkasten schauten, ob der Vertrag schon da war, war es dann doch etwas ernüchternd bei einem Telefonat festzustellen, dass der Vertrag noch nicht mal geschrieben war. Und das Schreiben dauerte dann auch nochmal zwei Wochen. Während uns potentiell pro Tag von der Arbeitslosenkasse munter 100 CHF gestrichen wurden als Strafe.

Als die Bestätigung da war, hat Karsten versucht, dem Sachbearbeiter persönlich zu erklären, wie es zu der Arbeitslosigkeit kam. Nämlich dass er natürlich die andere Stelle einfach hätte antreten können und dann knallhart von einem Tag auf den anderen während der Probezeit hätte kündigen können. Aber dass er mit seinen Vorgesetzten immer ein sehr gutes Verhältnis hatte und es ziemlich hinterhältig gewesen wäre, sich so zu verabschieden. Dass die Kollegen ja auch mitbekommen hatten, dass er einen neuen Job hat. Und dass er gebeten wurde, bitte nicht anzufangen, weil das Projekt sonst Gelder verloren hätte, weil der nachfolgende Kandidat die Arbeit sowieso nochmal von vorne machen müsste. Und überhaupt tun wir uns mit so knallhartem business-Getue ja schwer, denn wir hatten bis jetzt immer das Glück, dass wir mit dem Arbeitgeber extrem gut auskamen und sowohl Karsten als auch ich finden ja, dass es sowas wie Anstand und Moral gibt. Wir mögen es, wenn man sich zum Abschied noch in die Augen schauen kann und sich vielleicht mal wiedersieht!

Tja, das Fazit des Sachbearbeiters? “Sehen Sie? Sie haben ihrem Arbeitgeber Geld gespart, aber genau das Geld wollen Sie jetzt uns aus der Tasche ziehen!”

Also ich gehe mal davon aus, dass wir uns demnach keine großen Hoffnungen auf Arbeitslosengeld machen müssen….Das hat man nun von Anstand und Moral.

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Being nice is not the way to go, apparently! At least that’s what we learned when it comes to bureaucratic aspects. Man, life could be beautiful if the whole political-social-society-whateveryouwanttocallit-system would be a bit more human.

Since two months, Karsten tries to get a bit of financial support during his time of unemployement. After all, he has been paying into the unemployment insurance fund for four years now and it’s just a short period of two months and hey, we are a family of four! Two months of unemployement doesn’t sound like the end of the world and it is indeed manageable but whoever thinks “What’s her problem, it’s just a short period of time and his new job has already started” should please remember that one easily spends 4000CHF per month in Switzerland. That’s 8000 CHF for two months without any financial support. I really shouldn’t remind myself, otherwise I am freaking out. And I think if one pays into the fund, one should be able to get at least a little bit of support.

But it’s not that easy. It started with the fact that the new contract wasn’t ready on time. Bureaucracy at universities, I tell you. Apparently hasn’t improved during the last years. Karsten insisted that he’d need some kind of official confirmation until the end of September that he could show to the unemployement office so they know that he already found a new job. After checking our mail box three times a day for two weeks to see whether the contract finally arrived, we found out that it hadn’t even been written. And the writing of the contract took another two weeks. During all this time, 100 CHF penalty were withdrawn from our potential unemployement support. 100 CHF per day!

When we finally got the confirmation, Karsten tried to personally explain to the person in charge why he has been unemployed. He tried to explain that yes, he could have started the other job and terminate it from one day to the other during the qualifying period. But he actually has quite a good relation to his superiors and it would have been pretty sneaky to quit like this. The colleagues knew about the new job anyway, so eventually the employer would have known about it too. And his superior kindly asked him to not start the job because the work that needed to be done is related to the project and the new candidate would have to do the work all over again anyway. And we are generally not a fan of the whole badass business thing, because we have been really lucky with our jobs so far and we do believe in silly things like decency and morale. We like to be able to look the other person in the eyes when saying goodbye.

And the conclusion of the person in charge? “You see? You tried to support your employer by saving him money, and now you want money from us??”

So I guess that means that our chances are not to good… Just because one tries to be decent, bah.

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tsssss….

Magendarminfekt alleine mit zwei Kindern ist ja auch eher blöd. Demnächst gibt’s hier mal wieder mehr, versprochen!

Being at home with two kids and having a stomach bug is not the weekend I fancy!! I’ll write a proper blog post soon, promised!

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